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JPMorgan rät nach den heutigen US-Inflationsdaten zu einem verstärkten Engagement in Aktien

JPMorgan rät nach den heutigen US-Inflationsdaten zu einem verstärkten Engagement in Aktien
Wajeeh Khan
12. Okt. 2023, 17:45 PM
  • US-BLS bestätigt, dass die Inflation im September etwas stärker als erwartet gestiegen ist
  • Elyse Ausenbaugh von JPMorgan äußerte am Donnerstag ihre Meinung zum S&P 500
  • Der Referenzindex liegt derzeit etwa 5 % unter seinem bisherigen Jahreshoch

Der S&P 500 wird heute voraussichtlich im grünen Bereich notieren, nachdem das US-Büro für Arbeitsstatistik mitgeteilt hat, dass die Inflation im September etwas stärker als erwartet gestiegen ist.

JPMorgan-Expertin bleibt optimistisch für den S&P 500

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 3,7 %, während der Dow Jones einen Anstieg um 3,6 % erwartete. Die Zahlen wurden nur einen Tag nach dem FOMC-Protokoll veröffentlicht, in dem bestätigt wurde, dass die Beamten davon ausgingen, dass die Zinsen länger hoch bleiben würden.

Dennoch geht Elyse Ausenbaugh von JPMorgan davon aus, dass der Referenzindex bis Mitte 2024 wieder sein Rekordhoch erreichen wird. In der CNBC-Sendung „Squawk Box“ sagte sie heute:

Für den Monat stiegen die Verbraucherpreise am Donnerstag um 0,4 % gegenüber einem erwarteten Anstieg von 0,3 %.

Ausenbaugh teilt ihre Meinung zum israelisch-palästinensischen Krieg mit

Ohne Nahrungsmittel und Energie stieg der sogenannte Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) im Jahresverlauf um 4,1 % und auf Monatsbasis um 0,3 % – genau im Einklang mit der Prognose der Ökonomen.

Ausenbaugh führte den jüngsten Rückschlag des S&P 500 größtenteils auf den starken Anstieg der Renditen zurück, der Aktien sozusagen unattraktiver machte. Aber jetzt, wo die Bewertungen etwas gesunken sind, empfiehlt sie, wieder Positionen in Aktien aufzubauen.

Die JPMorgan-Expertin ist auch davon überzeugt, dass der anhaltende Krieg in Israel keine nachhaltigen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben wird.

Der Referenzindex S&P 500 liegt derzeit etwa 5 % unter seinem bisherigen Jahreshoch. Am Donnerstag kündigte die Sozialversicherungsbehörde eine Erhöhung der Lebenshaltungskostenanpassung um 3,2 % für das nächste Jahr an, verglichen mit einem Rekordwert von 8,7 % im Jahr 2023.