S&P 500-Ausblick nach den VPI-Daten am Donnerstag

S&P 500-Ausblick nach den VPI-Daten am Donnerstag
Wajeeh Khan
11. Jan. 2024, 19:05 PM
  • Die Inflation in den USA stieg im Dezember stärker als erwartet.
  • Jason Hunter von JPMorgan teilt seine Meinung zum S&P 500.
  • Der Referenzindex notiert derzeit nahe seinem Allzeithoch.

Der S&P 500 könnte am Freitag im Minus eröffnen, nachdem das Amt für Arbeitsstatistik mitgeteilt hat, dass die Inflation im Dezember stärker als erwartet gestiegen ist.

S&P 500 wird bei 4.800 Punkten auf Widerstand stoßen

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten im vergangenen Monat um 3,4 % und lagen damit deutlich über der Schätzung des Dow Jones von 3,2 %.

Die Daten könnten es dem Leitindex erschweren, nach oben auszubrechen, so Jason Hunter, Leiter der technischen Strategie bei JPMorgan. In der CNBC-Sendung „Closing Bell“ sagte er einen Tag zuvor:

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise am Donnerstag um 0,3 %, während ein Anstieg um 0,2 % erwartet wurde.

Der Beschäftigungsbericht der letzten Woche war ebenfalls sehr positiv

Der so genannte Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) ohne Lebensmittel und Energie stieg im Jahresverlauf um 3,9 % und lag damit ebenfalls über den Prognosen der Ökonomen, die einen Anstieg von 3,8 % erwartet hatten.

Der Kernwert entsprach jedoch den Schätzungen für diesen Monat. Dennoch bleibt Jason Hunter von JPM vorsichtig, da selbst in einem Bullenmarkt eine "Konsolidierungsphase" zu erwarten ist.

Letzte Woche teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Dezember weitaus stärker als erwartet gestiegen ist.

Josh Brown - Geschäftsführer von Ritholtz Wealth Management - ist jedoch überzeugt, dass der Nasdaq Composite nicht überkauft ist und die Dynamik in diesem Index in den kommenden Wochen andauern könnte.