Goldpreise steigen nach US-Arbeitsmarktdaten und robusten chinesischen Konjunkturindikatoren

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auf May 6, 2024
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  • Der Goldmarkt erholte sich, nachdem die jüngsten US-amerikanischen Nonfarm Payrolls-Daten ein schwächeres als erwartetes Beschäftigungswachstum zeigten.
  • Die Verlangsamung der Lohninflation lässt darauf schließen, dass die Fed Reserve eine frühere Senkung der Zinssätze in Erwägung ziehen könnte.
  • Nach Angaben des World Gold Council haben die Zentralbanken ihre Reserven um 15 Tonnen Gold aufgestockt.

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Der Goldpreis verzeichnete am Montag einen deutlichen Anstieg und notierte bei 2.320 Dollar, als die Märkte auf den jüngsten US- Arbeitsmarktbericht und starke Konjunkturdaten aus China sowie auf die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken nach dem Edelmetall reagierten.

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US-Arbeitsmarktdaten schwächen sich ab, Gold wird attraktiver

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Der Goldmarkt erholte sich, nachdem die jüngsten US-amerikanischen Nonfarm Payrolls-Daten ein schwächeres als erwartetes Beschäftigungswachstum zeigten: Im April wurden lediglich 175.000 neue Stellen geschaffen, was unter den Marktprognosen liegt.

Entscheidender ist jedoch, dass die Verlangsamung der Lohninflation, die sich in niedriger als erwartet ausgefallenen durchschnittlichen Stundenlöhnen widerspiegelt, darauf schließen lässt, dass die US-Notenbank eine Zinssenkung früher in Erwägung ziehen könnte als bislang angenommen.

Niedrigere Zinssätze machen Gold, das keine Zinsen abwirft, zu einer attraktiveren Investition, da die Opportunitätskosten, die mit dem Besitz des Goldes verbunden sind, sinken.

Chinas Wirtschaftsaktivität bleibt robust

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Der Anstieg des Goldpreises wird zusätzlich durch den jüngsten chinesischen Caixin-Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor für April gestützt, der ein anhaltendes Wachstum des Sektors anzeigt und über der 50-Punkte-Marke liegt, die Wachstum von Rückgang trennt.

Dieser anhaltende Anstieg ist ein positives Zeichen für die Goldnachfrage in China, das in jüngster Zeit zwar mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert war, sich aber weiterhin als widerstandsfähig erweist.

Notenbanken kurbeln weiterhin die Goldnachfrage an

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Auch die Aktivitäten der Zentralbanken spielten bei der Stützung des Goldpreises eine wichtige Rolle. Für März wurde ein Nettoanstieg der Goldkäufe gemeldet.

Dem World Gold Council zufolge haben die Zentralbanken ihre Reserven um 15 Tonnen Gold aufgestockt und damit ein gleichbleibendes Kaufmuster beibehalten. Diese anhaltende Nachfrage der Zentralbanken, die zu den größten Goldkäufern weltweit gehören, stützt den Markt weiterhin.

Die Kombination aus schwächeren Konjunkturindikatoren in den USA, dem anhaltenden Wirtschaftswachstum in China und der konstanten Nachfrage der Zentralbanken deutet auf einen potenziell optimistischen Markt für Gold hin, da Investoren und Finanzinstitute ihre Strategien als Reaktion auf die globalen Wirtschaftstrends neu ausrichten.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI-Tools aus dem Englischen übersetzt und anschließend von einem lokalen Übersetzer Korrektur gelesen und bearbeitet.

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