Halifax-Bericht: Britische Hauspreise im Mai um 1,5 Prozent gestiegen

Halifax-Bericht: Britische Hauspreise im Mai um 1,5 Prozent gestiegen
Diya Poddar
07. Juni 2024, 10:10 AM
  • Laut Bericht von Halifax sind die Immobilienpreise in Großbritannien im Mai im Jahresvergleich um 1,5 Prozent gestiegen.
  • Der Nordwesten führt mit einem jährlichen Wachstum von 3,8 Prozent; Ostengland geht um 0,8 Prozent zurück.
  • Der durchschnittliche Hauspreis in Großbritannien beträgt 288.688 £; in London liegt er bei 536.821 £.

Wie aus dem am Freitag veröffentlichten neuesten Hauspreisindex von Halifax hervorgeht, stiegen die Immobilienpreise im Vereinigten Königreich im Mai 2024 im Vergleich zum gleichen Monat im Jahr 2023 um 1,5 %.

Dies stellt einen leichten Anstieg gegenüber dem im April gemeldeten Jahreswachstum von 1,1 % dar.

Der monatliche Rückgang lässt den Durchschnittspreis leicht auf 288.688 £ sinken

Trotz des jährlichen Anstiegs kam es im Mai zu einem leichten Rückgang der Hauspreise um 0,1 % im Monatsvergleich, sodass der durchschnittliche Immobilienpreis 288.688 £ betrug.

Im Vergleich zum Vorquartal fielen die Häuserpreise um 0,3 %, was auf einen relativ stabilen Markt hindeutet.

Spitzenreiter war der Nordwesten

Die Region mit der stärksten Entwicklung erwies sich der Nordwesten, wo die Häuserpreise jährlich um 3,8 % stiegen und der durchschnittliche Immobilienpreis bei 232.258 £ lag.

Auch Nordirland verzeichnete mit 3,2 Prozent ein starkes Wachstum, wenn auch etwas weniger als die 3,3 Prozent im April. Schottland und Wales verzeichneten Zuwächse von 1,9 Prozent bzw. 0,7 Prozent, wobei die Durchschnittspreise nun bei 204.952 Pfund bzw. 219.483 Pfund liegen.

Amanda Bryden, Leiterin der Hypothekenabteilung bei Halifax, bemerkte:

Die Preise in London sind nach wie vor am höchsten

In London sind die durchschnittlichen Immobilienpreise im Vereinigten Königreich nach wie vor am höchsten. Sie liegen derzeit bei 536.821 £, was einem marginalen Anstieg von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Gegensatz dazu war in Ostengland der größte Rückgang zu verzeichnen, wo die Häuserpreise im Durchschnitt bei 329.853 £ lagen, was einem Rückgang von 0,8 % entspricht.

Insgesamt bietet der britische Immobilienmarkt ein gemischtes Bild mit regionalen Unterschieden.

Während einige Regionen wie der Nordwesten und Nordirland ein robustes Wachstum aufweisen, sind andere, insbesondere Ostengland, mit Rückgängen konfrontiert.