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CBRE kauft Direct Line, um von der „Digitalisierung der Weltwirtschaft“ zu profitieren

Wajeeh Khan
19. Juni 2024, 16:35 PM
  • CBRE kauft Direct Line Global von Guardian Capital Partners.
  • Die Übernahme wird sich unmittelbar positiv auf den Kerngewinn pro Aktie auswirken.
  • Die CBRE-Aktie befand sich in den letzten drei Monaten in einem Abwärtstrend.

Die CBRE Group (NYSE: CBRE) hat gerade Pläne zum Kauf von Direct Line Global von Guardian Capital Partners bekannt gegeben.

Die Aktien des Unternehmens befanden sich in den vergangenen drei Monaten in einem Abwärtstrend und verloren am Mittwochmorgen weitere 1,0 Prozent.

Was wir über die CBRE-Direct Line-Transaktion wissen

Das gewerbliche Immobiliendienstleistungs- und Investmentunternehmen hat die Konditionen seiner Vereinbarung mit Direct Line Global nicht bekannt gegeben, auch nicht die Höhe der für die Übernahme vereinbarten Zahlung.

Direct Line beschäftigt derzeit mehr als 1.000 Techniker für Rechenzentrumsdienste. Bill Nelligan, der CEO, sagte heute in einer Pressemitteilung:

Der Aktienkurs von CBRE liegt seit seinem Jahreshöchststand Ende März mittlerweile über 10 % im Minus.

Wie kann die Übernahme von Direct Line CBRE helfen?

Beachten Sie, dass der globale Markt für Supportdienste für Rechenzentren etwa 30 Milliarden US-Dollar wert ist und bis 2028 jährlich um 16 % wachsen soll.

CBRE geht davon aus, dass die Übernahme von Direct Line Global unmittelbar zu einem Anstieg des Kerngewinns pro Aktie führen wird, da das in New York börsennotierte Unternehmen nun wie kein anderes integrierte Rechenzentrumslösungen anbieten kann. Vikram Kohli, der Chief Operating Officer des Unternehmens, meint dazu:

Zum Zeitpunkt des Schreibens wird auf die CBRE-Aktie keine Dividende gezahlt.

CBRE konnte Umsatzprognosen im 1. Quartal nicht erfüllen

Direct Line wird nun Teil der Einheit Data Centres Solutions der CBRE Group.

Im Mai meldete CBRE, dass sein Kerngewinn pro Aktie im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 15 % auf 78 Cent eingebrochen sei. Der Wert übertraf mit 69 Cent dennoch den Konsens.

Mit 7,94 Milliarden Dollar lag das Quartalsumsatzwachstum von 7,1 Prozent auf Jahresbasis jedoch unter den Schätzungen der Wall Street von 8,1 Milliarden Dollar.

Dennoch bekräftigte CBRE im vergangenen Monat seine Prognose für den Gewinn pro Aktie von 4,25 bis 4,65 USD. Bob Sulentic, CEO des in Texas ansässigen Unternehmens, sagte damals:

Die oben genannte Prognose entspricht mit 4,45 USD pro Aktie ungefähr den Analystenwerten. Die Wall Street stuft CBRE-Aktien derzeit allgemein als „übergewichtet“ ein.