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US-Aktien stürzen ab, da Technologieaktien, darunter Nvidia und AMD, aufgrund wirtschaftlicher Bedenken fallen

US-Aktien stürzen ab, da Technologieaktien, darunter Nvidia und AMD, aufgrund wirtschaftlicher Bedenken fallen
Diya Poddar
03. Sept. 2024, 17:19 PM
  • Die US-Aktienkurse fielen am Dienstag stark; der Dow verlor 480 Punkte und der Nasdaq verlor 1,8 Prozent.
  • Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von Halbleiterherstellern, allen voran Nvidia mit einem Rückgang von 6 Prozent, was sich auf den gesamten Technologiesektor auswirkte.
  • Der September ist historisch gesehen ein schwacher Monat für Aktien; die Anleger sind vor dem Beschäftigungsbericht für August vorsichtig.

Die US-Aktien erlebten am Dienstag einen starken Rückgang, der auf die unterdurchschnittliche Performance der Technologieaktien und erneute Sorgen um die Gesundheit der Wirtschaft zurückzuführen war.

Der Dow Jones Industrial Average sank um 480 Punkte oder 1,2 %, der S&P 500 verlor 1,3 % und der Nasdaq Composite verzeichnete einen noch stärkeren Rückgang von 1,8 %.

Auslöser dieses Abschwungs war eine Kombination aus enttäuschenden Konjunkturdaten und erheblichen Kursverlusten bei Halbleiteraktien. Marktführer Nvidia musste einen deutlichen Rückgang von rund 6 Prozent hinnehmen.

Nvidia und AMD ziehen den Technologiesektor in den Keller

Der deutliche Rückgang der US-Aktien war größtenteils auf einen Einbruch im Technologiesektor, insbesondere bei Halbleiterwerten, zurückzuführen.

Nvidia, ein wichtiger Akteur im Bereich künstliche Intelligenz (KI), führte den Abschwung mit einem Rückgang von 6 % an und verzeichnete damit einen der stärksten Rückgänge der letzten Monate.

Dieser Rückgang hat Zweifel an der Nachhaltigkeit der beeindruckenden Zuwächse von Nvidia im vergangenen Jahr geweckt.

Andere Halbleiteraktien, darunter Micron, KLA und Advanced Micro Devices (AMD), mussten ebenfalls Rückgänge hinnehmen und zogen den VanEck Semiconductor ETF (SMH) um mehr als 4 % nach unten.

Der Ausverkauf von Technologieaktien spiegelt die Sorge wider, dass die jüngsten Kursgewinne die Bewertungen über ein nachhaltiges Niveau getrieben haben könnten.

Konjunkturdaten offenbaren Schwäche im verarbeitenden Gewerbe

Der Druck auf die Aktien wurde zusätzlich durch neue Konjunkturberichte verstärkt, die auf eine Schwäche der US-amerikanischen Fertigungsindustrie hindeuteten.

Der S&P Global-Bericht hob einen Rückgang der Fertigungsproduktion von Juli bis August hervor.

Darüber hinaus veröffentlichte das Institute for Supply Management (ISM) einen Wert, der hinter den Erwartungen der Ökonomen zurückblieb.

Diese enttäuschenden Zahlen haben die Ängste vor einer Abschwächung der US-Wirtschaft neu entfacht. Es besteht die Sorge, dass weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve die wirtschaftliche Lage verschlechtern könnten.

Analysten beschreiben den aktuellen Markt als „datenabhängig“. Die Anleger reagieren heftig auf Konjunkturberichte, was die Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität verstärkt.

Der September war für den S&P 500 in der Vergangenheit der Monat mit der schlechtesten Performance, ein Trend, der sich in diesem Jahr offenbar auf die Stimmung der Anleger auswirkt.

Obwohl die US-Märkte am Montag wegen des Labor Day geschlossen waren, war der Beginn des Septembers bereits von erneuter Volatilität geprägt.

Die Anleger blicken nun auf den Beschäftigungsbericht für August, der am Freitag veröffentlicht werden soll.

Man geht davon aus, dass diese Daten Einfluss auf die Marktrichtung haben werden, insbesondere angesichts der anhaltenden Rezessionsängste.

Globale Entwicklungen tragen zur Marktvolatilität bei

Der jüngste Rückgang der US-Aktienkurse ist auch von globalen Wirtschaftsfaktoren beeinflusst, darunter der Abwicklung eines beliebten Hedgefonds-Geschäfts mit dem japanischen Yen.

Dieser Trend führte zusammen mit Rezessionsängsten Anfang August zu einem deutlichen Rückgang der Aktienkurse; der S&P 500 verlor mehr als 7 %, bevor er sich gegen Ende des Monats teilweise erholte.

Im weiteren Verlauf des Septembers werden die Marktteilnehmer wahrscheinlich weiterhin vorsichtig bleiben und die globalen Wirtschaftsindikatoren und ihre möglichen Auswirkungen auf die US-Märkte aufmerksam beobachten.

Während sich der Markt an neue Wirtschaftsdaten und historische Trends anpasst, beobachten die Anleger gespannt, ob sich Technologiewerte, insbesondere Halbleitertitel wie Nvidia und AMD, von ihren jüngsten Verlusten erholen können.

Eine Erholung im Technologiesektor könnte den nötigen Impuls für eine breitere Markterholung geben. Da jedoch weiterhin wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen, bleibt der Weg für US-Aktien weiterhin schwierig, insbesondere wenn die kommenden Daten die Rezessionsängste weiter schüren.