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Trotz schwacher Erträge bleibt FedEx eine „großartige Aktie“: hier ist der Grund

Trotz schwacher Erträge bleibt FedEx eine „großartige Aktie“: hier ist der Grund
Wajeeh Khan
23. Sept. 2024, 14:10 PM
  • FedEx meldete letzte Woche einen starken Rückgang des Quartalsgewinns.
  • Das Logistikunternehmen senkte zudem seine Prognose für das Gesamtjahr.
  • Jim Cramer ist hinsichtlich der Aktien von FedEx Corp. nach wie vor optimistisch.

FedEx Corp (NYSE: FDX) brach am Freitag um bis zu 15 % ein, nachdem das Unternehmen einen starken Rückgang des Quartalsgewinns gemeldet hatte, der unter den Schätzungen der Wall Street lag.

Das Logistikunternehmen senkte zudem seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 21 auf 20,5 Dollar je Aktie und begründete dies damit, dass die Kunden im Hinblick auf einen möglichen Konjunkturabschwung von Express- auf Standardlieferungen umsteigen, um niedrigere Kosten zu erzielen.

In der Ergebnismitteilung räumte CEO Raj Subramaniam auch eine Schwäche der industriellen Nachfrage ein, die für FedEx tendenziell das profitabelste Segment darstellt.

Dennoch ist der bekannte Investor Jim Cramer weiterhin der Ansicht, dass FedEx eine „großartige Aktie“ ist und empfiehlt, die Aktie beim Ausverkauf nach Bekanntgabe der Gewinnzahlen zu kaufen.

Warum ist Jim Cramer optimistisch hinsichtlich der FedEx-Aktie?

Jim Cramer hat großes Vertrauen in die Führung von Raj Subramaniam, dem es gelungen ist, „enorme Kosten einzusparen“, um die Gesamtrentabilität des Unternehmens zu verbessern.

FedEx verdiente im kürzlich abgeschlossenen Quartal 3,60 Dollar je Aktie (bereinigt), was einem Rückgang von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dennoch ist die Zahl deutlich gestiegen, seit Subramaniam als Vorstandsvorsitzender in das Unternehmen eintrat.

Darüber hinaus hat sich die US-Notenbank diese Woche für eine kräftige Senkung ihres Leitzinses um 50 Basispunkte entschieden, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Dies könnte sich als Segen für die FedEx-Aktie erweisen, da eine erhöhte Wirtschaftsaktivität häufig zu höheren Versandmengen führt, so der Moderator von Mad Money.

Die Aktien des multinationalen Unternehmens mit Sitz in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee zahlen derzeit eine Dividendenrendite von 2,12 %, was für eine gesunde Gesamtrendite spricht.

FDX ist derzeit außerdem zum Rückkauf eigener Aktien im Wert von 4,1 Milliarden US-Dollar befugt.

Baird sieht Aufwärtspotenzial bei FDX auf 320 Dollar je Aktie

Im Juni verpflichtete sich FedEx, weitere 5,2 Milliarden Dollar in die Verbesserung seiner Betriebsabläufe zu investieren.

Dies könnte dem fallenden Aktienkurs des Unternehmens in den kommenden Monaten zusätzlichen Rückenwind verleihen.

Auch Baird-Analyst Garrett Holland teilt Cramers Optimismus hinsichtlich des Gütertransportunternehmens trotz eines „schwierigen Quartals“.

Die Investmentfirma behielt heute ihre Kaufempfehlung für FDX bei und sagte, die Aktie könne wieder auf 320 USD steigen, was auf ein Kursgewinnpotenzial von 25 % hindeutet.

Holland vertraut darauf, dass es dem Management gelingt, die schwache Nachfrage durch Preiserhöhungen auszugleichen. Zusammen mit weiteren Kosteneinsparungen könnte dies in den nächsten zwölf Monaten zu einem deutlich höheren Aktienkurs führen.

Alles in allem bleibt Baird aufgrund des günstigen Risiko-Ertrags-Verhältnisses optimistisch für die FedEx-Aktie und empfiehlt, nach der schwachen Veröffentlichung der Gewinne in das Unternehmen zu investieren, da die langfristige finanzielle Gesundheit des an der New Yorker Börse notierten Unternehmens weiterhin beeindruckend ist wie eh und je.