Die Rentabilität des Bitcoin-Minings sinkt im September, da die Hashrate bei stagnierenden Preisen um 1,7 % steigt

Die Rentabilität des Bitcoin-Minings sinkt im September, da die Hashrate bei stagnierenden Preisen um 1,7 % steigt
Diya Poddar
14. Okt. 2024, 14:58 PM
  • Marathon Digital hat 705 Bitcoin-Token geschürft, den größten Anteil unter allen Schürfunternehmen.
  • Angeführt von Marathon Digital erhöhten nordamerikanische Miner ihren Anteil am gesamten Netzwerk auf 22,2 %.
  • Marathon Digital verfügt mit 36,9 EH/s über die höchste installierte Hashrate, gefolgt von Riot Platforms mit 28,2 EH/s.

Laut einem Bericht von Jefferies erlitt die Rentabilität des Bitcoin-Minings im September einen Rückschlag, der auf einen Anstieg der Netzwerk-Hashrate um 1,7 % und stagnierende Kryptowährungspreise zurückzuführen war.

Obwohl der Bitcoin-Preis relativ stabil ist, waren die Miner mit sinkenden Einnahmen konfrontiert, da die Betriebskosten und Netzwerkprobleme stark anstiegen.

Da der Wettbewerb unter den Minern zunimmt, dürfte der Oktober noch mehr Herausforderungen mit sich bringen, wobei weitere Steigerungen der Hashrate möglicherweise die jüngsten Preisanstiege zunichte machen.

Einnahmen aus BTC-Mining sinken um 2,6 %

Im September verzeichneten die Bitcoin (BTC)-Miner trotz stabiler Kryptowährungspreise einen Rückgang des durchschnittlichen Tagesumsatzes pro Exahash um 2,6 %.

Die Netzwerk-Hashrate, die die gesamte Rechenleistung der Miner misst, stieg im Vergleich zum August um 1,7 Prozent.

Diese höhere Hashrate machte die Mining-Umgebung wettbewerbsfähiger und verringerte selbst bei konstanten Bitcoin-Preisen die Rentabilität.

Mit Blick auf die Zukunft könnte sich der Oktober für die Bergleute als noch härter erweisen.

Während die Bitcoin-Preise in diesem Monat bisher um etwa 5 % gestiegen sind, droht ein Anstieg der Netzwerk-Hashrate um 11 % alle potenziellen Umsatzzuwächse zunichte zu machen.

Da die Schwierigkeiten im Netzwerk zunehmen, wird es voraussichtlich schwieriger, die Rentabilität aufrechtzuerhalten.

Nordamerikanische Bergbauunternehmen weiten Marktanteil aus

In Nordamerika börsennotierte Bergbauunternehmen steigerten ihren Anteil am Bitcoin-Mining und machten im September 22,2 % des gesamten Netzwerks aus, im August waren es 19,9 % gewesen.

Niedrigere Temperaturen verbesserten die Betriebseffizienz und ermöglichten eine längere Betriebszeit und eine bessere Gesamtleistung.

Marathon Digital (MARA) führte die Region mit dem Mining von 705 BTC im September an, während CleanSpark (CLSK) mit 493 BTC folgte; beide profitierten von verbesserten Wetterbedingungen.

Marathon Digital dominierte weiterhin den nordamerikanischen Mining-Sektor und beendete den September mit der höchsten installierten Hashrate von 36,9 Exahashes pro Sekunde (EH/s).

Riot Platforms (RIOT) sicherte sich mit 28,2 EH/s die zweithöchste Hashrate und positionierte beide Unternehmen damit als Schlüsselakteure in der Branche.

BTC-Preissteigerungen durch Hashrate-Anstieg bedroht

Die Jefferies-Analysten Jonathan Petersen und Joe Dickstein warnen, dass Bitcoin-Miner mit zunehmend schwierigeren Bedingungen konfrontiert seien.

Obwohl der Bitcoin-Preis im Oktober um etwa 5 % gestiegen ist, deutet der Anstieg der Hashrate um 11 % darauf hin, dass es den Minern schwerfallen wird, aus diesen Gewinnen Kapital zu schlagen.

Da der Wettbewerb immer härter wird, dürfte die Rentabilität des Bergbaus auch künftig unter Druck stehen.

Der Bericht ging auch auf mögliche regulatorische Änderungen im Bitcoin-Mining-Sektor ein.

Während sich die „Bitcoin-Wahl“ ihrem Ende nähert, deutet Jefferies an, dass eine günstigere Politik gegenüber dem Kryptowährungs-Mining in Sicht sein könnte. Dies würde Unternehmen, die mit steigenden Kosten und einem härteren Wettbewerb zu kämpfen haben, etwas Erleichterung verschaffen.