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Sag es weiter: FDA ruft fast 80.000 Pfund Butter von Costco zurück

Sag es weiter: FDA ruft fast 80.000 Pfund Butter von Costco zurück
Deepali Singh
12. Nov. 2024, 09:52 AM
  • Fast 80.000 Pfund Kirkland Signature-Butter, die bei Costco verkauft wurde, wurden zurückgerufen.
  • Grund für den Rückruf ist ein fehlender „Enthält Milch“-Hinweis auf der Verpackung.
  • Die FDA hat den Rückruf als Klasse II eingestuft, da für Menschen mit einer Milchallergie ein potenzielles Gesundheitsrisiko besteht.

Aufgrund eines nicht deklarierten Milchallergens wurde eine umfangreiche Rückrufaktion für Kirkland Signature-Butter aus Costco-Filialen eingeleitet.

Der Rückruf, von dem fast 80.000 Pfund Butter betroffen sind, unterstreicht, wie wichtig eine genaue Lebensmittelkennzeichnung für die Sicherheit der Verbraucher ist, insbesondere von Allergikern.

Der Rückruf: 79.200 Pfund Butter betroffen

Der von der FDA (US-amerikanische Food and Drug Administration) angekündigte Rückruf betrifft rund 79.200 Pfund Butter, verpackt in 1.300 Kisten.

Die betroffenen Produkte sind Kirkland Signature Unsalzte Süßrahmbutter (46.800 Pfund) und Kirkland Signature Salzige Süßrahmbutter (32.400 Pfund).

Der Rückruf wurde am 11. Oktober von einem Großhändler in Littlefield, Texas, eingeleitet, nachdem festgestellt wurde, dass auf der Verpackung der erforderliche Hinweis „Enthält Milch“ fehlte.

Rückruf der Klasse II: Mögliche Gesundheitsrisiken für Menschen mit Milchallergie

Am 7. November stufte die FDA den Rückruf als Klasse II ein.

Diese Einstufung bedeutet, dass der Verzehr oder Kontakt mit der zurückgerufenen Butter „vorübergehende oder medizinisch reversible negative gesundheitliche Folgen haben kann“.

Während die Aufzeichnungen der FDA auf eine Verbreitung in ganz Texas hinweisen, sind die konkreten betroffenen Gebiete nicht bekannt.

Es ist auch nicht bekannt, ob es bei Verbrauchern zu allergischen Reaktionen gekommen ist.

Costco hat zu dieser Angelegenheit noch keine Stellungnahme abgegeben.

Verbraucherhinweis: So gehen Sie mit zurückgerufener Butter um

Obwohl die FDA keine spezifischen Anweisungen bezüglich der zurückgerufenen Butter herausgegeben hat, rät FoodSafety.gov den Verbrauchern, das Produkt entweder im Geschäft zurückzugeben, in dem sie es gekauft haben, um eine Rückerstattung zu erhalten, oder es ordnungsgemäß zu entsorgen, um den Verzehr durch Menschen oder Tiere zu verhindern.

Reaktionen in den sozialen Medien

Der Rückruf löste in den sozialen Medien eine Diskussion aus. Viele Nutzer stellten die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme in Frage, da Butter offensichtlich Milch enthält.

Das Fehlen einer Allergenkennzeichnung stellt jedoch ein erhebliches Risiko für Personen mit Milchallergien dar, die sich bei ihrer Lebensmittelauswahl auf genaue Kennzeichnungsinformationen verlassen.

Der Rückruf unterstreicht die entscheidende Rolle einer ordnungsgemäßen Kennzeichnung bei der Gewährleistung der Verbrauchersicherheit und der Vermeidung potenzieller Gesundheitsrisiken.

Auch wenn es offensichtlich ist, dass Butter Milch enthält, kann das fehlende Etikett für Allergiker schwerwiegende Folgen haben.

Die Einstufung als Klasse II durch die FDA unterstreicht das Potenzial für gesundheitsschädliche Reaktionen.

Dieser Vorfall soll den Verbrauchern eine Erinnerung daran sein, die Etiketten von Lebensmitteln auch bei bekannten Produkten stets sorgfältig zu prüfen.