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Nikkei, KOSPI und ASX erholen sich, da der Tech-Boom die asiatischen Märkte nach den Rekordhochs an der Wall Street antreibt

Nikkei, KOSPI und ASX erholen sich, da der Tech-Boom die asiatischen Märkte nach den Rekordhochs an der Wall Street antreibt
Srinibas Rout
03. Dez. 2024, 05:43 AM
  • Der japanische Nikkei 225 stieg bis 02:00 GMT um 1,6 %, während der südkoreanische KOSPI um 1,7 % zulegte.
  • Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq erreichten am Montag neue Rekordhöhen.
  • Auf den Devisenmärkten legte der Dollar um 0,2 Prozent zu und notierte bei 149,87 Yen.

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag kräftig erholt, angeführt von den Gewinnen im Technologiesektor, nachdem die Wall Street über Nacht Rekordhöhen erreicht hatte.

Die Devisenmärkte blieben jedoch volatil, da Händler die unterschiedlichen Geldpolitiken in den USA und Japan beurteilten.

Unterdessen belasteten geopolitische Spannungen, darunter die politische Unsicherheit in Frankreich und die eskalierenden Handelskonflikte zwischen den USA und China, die Stimmung der Anleger.

Der japanische Nikkei 225 stieg bis 02:00 GMT um 1,6 %, gestützt durch eine Rallye der technologielastigen Aktien, während der südkoreanische KOSPI um 1,7 % zulegte.

Die taiwanesischen Aktien stiegen um 1,1 Prozent und der australische Leitindex stieg um 0,7 Prozent und erreichte damit ein Allzeithoch.

Die chinesischen Märkte hingegen blieben zurück: Der Hang Seng-Index in Hongkong gab leicht nach und die Bluechip-Aktien des chinesischen Festlandes verloren 0,3 Prozent.

Insgesamt legte der MSCI-Asien-Pazifik-Index um 0,7 Prozent zu und spiegelte damit die robuste Entwicklung der Wall Street wider.

Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq erreichten am Montag neue Rekordhöhen, angetrieben von den Kursgewinnen der „Magnificent 7“-Technologiegiganten.

Meta Platforms legte nach starken Erträgen um fast 19 % zu, während Tesla um 12 % zulegte.

Auf den Devisenmärkten legte der Dollar um 0,2 Prozent zu und notierte bei 149,87 Yen. Damit erholte er sich leicht von seinem Sechswochentief von 149,09 am Montag.

Ein starker US-Produktionsbericht stützte zunächst den Greenback, doch die gemäßigten Kommentare von US-Notenbankchef Christopher Waller übten erneuten Druck aus.

Waller deutete eine mögliche Zinssenkung bei der bevorstehenden Sitzung der Fed am 18. Dezember an und deckte sich damit mit den Markterwartungen, wonach eine Senkung um 0,25 Prozent mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent verbunden ist.

Der Yen erhielt Unterstützung durch Spekulationen, dass die Bank von Japan bei ihrer Sitzung am 19. Dezember den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt anheben könnte.

Analysten bei IG stellten fest, dass, wenn USD/JPY unter dem Widerstandsbereich von 151–152 bleibt, weitere Rückgänge in Richtung 145,00 möglich sind, insbesondere wenn es in Japan zu Zinserhöhungen kommt, während die Fed die Zinsen senkt.

Andernorts rutschte der Euro aufgrund der politischen Unruhen in Frankreich um 0,1 Prozent auf 1,0488 Dollar ab, nachdem er über Nacht bereits um 0,7 Prozent gefallen war.

Der Regierung droht der Zusammenbruch, da Misstrauensanträge gegen Premierminister Michel Barnier zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Das Pfund blieb stabil bei 1,2654 Dollar, was eine relative Stabilität inmitten allgemeiner Marktunsicherheit widerspiegelt.

Bei den Rohstoffen notierte Gold bei etwa 2.635 Dollar pro Unze und hatte Mühe, sich von seinem Höchststand im Oktober bei 2.790,15 Dollar zu erholen.

Die Ölpreise lagen in der Nähe des tiefsten Zweiwochentages. Die Brent-Rohöl-Futures gaben um 3 Cent auf 71,80 Dollar pro Barrel nach und US-West-Texas-Intermediate-Rohöl verlor 5 Cent auf 68,06 Dollar.

Zu den Spannungen kam noch hinzu, dass der chinesische Yuan im Zuge der zunehmenden Handelskonflikte zwischen den USA und China gegenüber dem Dollar auf ein 13-Monats-Tief von 7,3145 fiel.

Der designierte Präsident Donald Trump forderte kürzlich die BRICS-Staaten, darunter China, auf, alle Pläne zur Einführung einer alternativen Weltwährung aufzugeben, und drohte als Gegenmaßnahme mit 100-prozentigen Zöllen.

Die globalen Märkte sind weiterhin hin- und hergerissen zwischen dem Optimismus aufgrund der robusten Aktienperformance und der Vorsicht in Bezug auf geldpolitische Kursänderungen und geopolitische Unsicherheiten. Angesichts des nahenden Jahresendes bleiben die Anleger daher wachsam.