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Oklo arbeitet mit Switch zusammen: Hat Cramer sich bei Oklo geirrt?

Oklo arbeitet mit Switch zusammen: Hat Cramer sich bei Oklo geirrt?
Wajeeh Khan
18. Dez. 2024, 18:30 PM
  • Oklo Inc. gibt einen bahnbrechenden Energievertrag mit Switch bekannt.
  • Cramer empfahl, sich von der Oklo-Short-Squeeze-Spekulation fernzuhalten.
  • Doch die Aktie von Oklo hat sich in den letzten sieben Wochen behauptet.

Oklo Inc (NYSE: OKLO) steigt heute nach der Ankündigung eines bahnbrechenden Energievertrags mit Switch.

Die Vereinbarung, die als „eine der größten jemals unterzeichneten Unternehmensabkommen für saubere Energie“ bezeichnet wird, sieht vor, dass das Unternehmen in den nächsten zwei Jahrzehnten 12 Gigawatt Kernenergie einsetzen wird – und positioniert das Unternehmen für fortschrittliche Kerntechnologien, um auf die wachsende Nachfrage reagieren zu können.

Die Oklo-Aktie ist seit ihrem Jahrestief Anfang September um rund 300 % gestiegen.

Die Oklo-Aktie hält ihre jüngsten Gewinne.

Am 29. Oktober empfahl der bekannte Investor Jim Cramer, sich von den Aktien von Oklo fernzuhalten, da er eine Short Squeeze vermutete.

Doch das in New York notierte Unternehmen hat sich in den letzten sieben Wochen behauptet, was darauf hindeutet, dass hier möglicherweise viel mehr im Spiel ist als nur ein Short Squeeze.

Oklo beispielsweise hat mit seinem neuen Vertrag mit Switch einen wiederkehrenden Umsatzstrom und wohl auch eine stabilere finanzielle Zukunft gesichert.

Andere, darunter Microsoft, haben sich bereits mit Oklo zusammengetan, da das Unternehmen angesichts des durch KI getriebenen Anstiegs des Energiebedarfs auf die Kernenergie umgestiegen ist.

Solche strategischen Partnerschaften unterstreichen die starke Marktnachfrage nach den kleinen Kernreaktoren von Oklo.

Die erhöhte Glaubwürdigkeit könnte es zu einer attraktiven Investition machen und seinen Preis langfristig weiter nach oben treiben.

Was Trump 2.0 für Oklo bedeuten könnte

Oklo Inc. erwartet, dass seine Mikroreaktoren sowohl die Kosten als auch den Zeitplan für den Bau eines neuen Kernkraftwerks verkürzen.

Darüber hinaus verkauft das Unternehmen Strom direkt an Kunden im Rahmen langfristiger Stromabnahmeverträge (PPAs), was dazu beiträgt, das finanzielle Risiko und die Vorabkapitalkosten für die Kunden zu senken.

Noch wichtiger ist, dass der gewählte Präsident Donald Trump Chris Wright, Vorstandsmitglied von Oklo, zum nächsten Energieminister der Vereinigten Staaten ernannt hat.

Seine Ernennung deutet darauf hin, dass die neue Regierung zumindest eine gewisse Unterstützung für die Kernenergie bieten könnte, was Oklo Inc in den kommenden Jahren zugute kommen könnte.

Die Aktien von Oklo wurden im Mai durch eine Fusion mit AltC Acquisition Corp über ein SPAC-Unternehmen an die Börse gebracht.

Oklo-Aktien sind mit Risiken verbunden

Oklo Inc. ist ein von Sam Altman gegründetes Nuklear-Start-up, zu dessen frühen Investoren auch der Milliardär Peter Thiel zählt.

Es bietet einzigartige Möglichkeiten, das erwartete rasante Wachstum der künstlichen Intelligenz zu nutzen – ein Markt, der laut Statista in den nächsten zehn Jahren eine Bewertung von 1 Billion US-Dollar erreichen wird.

Dennoch gibt es auch bei Oklo-Aktien Risiken.

Das in Kalifornien ansässige Unternehmen hat seinen Reaktor noch nicht in Betrieb genommen.

Die erste Anlage soll 2027 in Idaho Falls in Betrieb gehen.

Einfach ausgedrückt wird Oklo wahrscheinlich noch zwei bis drei Jahre lang ein Unternehmen ohne Umsatz sein.

Die Möglichkeit, die Aktionäre zu verwässern, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, bleibt daher weiterhin bestehen.

Und das Unternehmen zahlt auch keine Dividende, um es ihnen leichter zu machen, darauf zu warten, dass es Gewinne abwirft.