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Biden soll über das Schicksal des 15-Milliarden-Dollar-Angebots von Nippon Steel für US Steel entscheiden: Das müssen Sie wissen

Biden soll über das Schicksal des 15-Milliarden-Dollar-Angebots von Nippon Steel für US Steel entscheiden: Das müssen Sie wissen
Srinibas Rout
24. Dez. 2024, 07:37 AM
  • Wenn Biden innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens keine Maßnahmen ergreift, wird der Deal fortgesetzt.
  • Die mögliche Fusion steht unter strenger Beobachtung.
  • Nippon Steel hat Biden aufgefordert, die Maßnahmen zu berücksichtigen, die das Unternehmen ergriffen hat, um Sicherheitsbedenken auszuräumen.

Präsident Joe Biden steht vor einer kritischen Entscheidung über das 15-Milliarden-Dollar-Angebot von Nippon Steel zur Übernahme von US Steel, einem Deal, der Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufwirft.

Das Komitee für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS) habe die Angelegenheit an den Präsidenten weitergeleitet, nachdem es keinen Konsens erzielen konnte, berichtete Reuters.

Präsident Biden hat 15 Tage Zeit, die Transaktion zu blockieren, die sowohl von ihm als auch vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump abgelehnt wird.

Wird der Deal zwischen Nippon Steel und US Steel zustande kommen?

Die potenzielle Fusion steht aufgrund ihrer Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und die nationale Sicherheit unter strenger Beobachtung.

Wenn Biden innerhalb des vorgegebenen Zeitraums keine Maßnahmen ergreift, wird der Deal zustande kommen und dem japanischen Stahlriesen eine unerwartete grüne Ampel geben.

Der Präsident hatte jedoch zuvor Bedenken hinsichtlich der Fusion geäußert und sich damit auf Trumps Standpunkt bezogen, der sich ebenfalls gegen die Fusion ausgesprochen hatte, bevor seine Amtszeit endete.

Das CFIUS, das für die Bewertung ausländischer Investitionen hinsichtlich nationaler Sicherheitsrisiken zuständig ist, hat die Prüfung nach eingehender Beratung an Biden weitergeleitet.

„Wir haben die CFIUS-Bewertung erhalten und der Präsident wird sie prüfen“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Saloni Sharma.

Sowohl Nippon Steel als auch US Steel bestätigten, dass sie am Dienstag über die Überweisung informiert worden seien, was die Unsicherheit über die Zukunft des Deals noch weiter vergrößert.

Nippon Steel hat Biden aufgefordert, die Maßnahmen zu berücksichtigen, die das Unternehmen ergriffen hat, um Sicherheitsbedenken auszuräumen.

„Wir haben bedeutende Verpflichtungen eingegangen, US Steel auszubauen und sicherzustellen, dass die nationale Sicherheit gewährleistet ist“, erklärte das Unternehmen.

US Steel unterstrich diese Ansicht und betonte, dass der Deal sowohl die US-Wirtschaft als auch die nationale Sicherheit stärke.

Fällt der Deal ins Wasser, droht Nippon Steel eine saftige Strafe von 565 Millionen Dollar an US Steel.

Das Unternehmen hat auch angedeutet, dass es rechtliche Schritte gegen die US-Regierung einleiten könnte, falls die Fusion blockiert wird.

Die Übernahme ist von zentraler Bedeutung für die Expansionsstrategie von Nippon Steel, die darauf abzielt, die weltweite Stahlproduktionskapazität des Unternehmens von 65 Millionen Tonnen auf jährlich 85 Millionen Tonnen zu erhöhen.

Das Unternehmen sieht die Fusion als Eckpfeiler für die Erreichung seines langfristigen Ziels, eine Produktion von über 100 Millionen Tonnen zu erreichen.

Die Entscheidung ist von großer Bedeutung, da Biden die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile gegen die Risiken für die nationale Sicherheit abwägt.

Die Entscheidung wird weitreichende Auswirkungen auf die globale Stahlindustrie und die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Japan haben.

Eine Entscheidung wird innerhalb der nächsten zwei Wochen erwartet, was die Märkte und die Beteiligten in Atem hält.