Diese beiden Gaming-Aktien könnten Übernahmeziele einer Trump 2.0-Regierung werden

Diese beiden Gaming-Aktien könnten Übernahmeziele einer Trump 2.0-Regierung werden
Wajeeh Khan
15. Jan. 2025, 20:04 PM
  • Goldman Sachs erwartet im Jahr 2025 einen Anstieg der Fusionen und Übernahmen in den USA um 25 %.
  • Insbesondere Electronic Arts und Unity Software gelten als attraktive Übernahmeziele.
  • Ein kurzer Überblick darüber, was EA- und U-Aktien 2025 für Übernahmen attraktiv macht.

Goldman Sachs erwartet in diesem Jahr einen Anstieg der Fusionen und Übernahmen in den USA um 25 Prozent.

Die Investmentfirma geht davon aus, dass die künftige Regierung von Donald Trump deutlich unternehmerfreundlicher sein wird. Dies wird sich laut Goldman Sachs in einem vermehrten Abschluss von Geschäften im Jahr 2025 niederschlagen.

Insbesondere sind ihre Experten davon überzeugt, dass zwei Spieleunternehmen, Unity Software Inc. und Electronic Arts Inc., unter Trump 2.0 Übernahmeziele sein könnten.

Electronic Arts Inc (NASDAQ: EA)

Electronic Arts befindet sich seit zwei Monaten in einem starken Abwärtstrend.

Seit Ende November sind die Aktien um mehr als 15 % gefallen – ein Ausverkauf, der die Bewertung des Unternehmens für einen potenziellen Käufer, der sein Portfolio mit bekannten Titeln wie Battlefield, FIFA und The Sims aufstocken möchte, deutlich attraktiver gemacht hat.

Die EA-Aktie wird derzeit zum gleichen Preis gehandelt wie Anfang 2021.

Etwa 90 % von Electronic Arts befinden sich derzeit im Besitz von Institutionen, was den Übernahmeprozess vereinfachen könnte.

Obwohl die Aktienkursentwicklung nicht gerade spannend war, sieht es bei den Finanzen von EA anders aus.

Im letzten gemeldeten Quartal verdiente das Videospielunternehmen 1,11 US-Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 2,03 Milliarden US-Dollar.

Im Vergleich dazu lagen die Analysten bei 89 Cent pro Aktie bzw. 1,98 Milliarden Dollar.

Noch wichtiger ist, dass die Gaming-Branche in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter wachsen wird. Electronic Arts ist mit seinem vielfältigen Angebot an Spielen und Services gut aufgestellt, um von diesem Wachstum zu profitieren.

Eine attraktive Bewertung, solide Finanzen und ein spannendes Wachstumspotenzial machen EA zu einem attraktiven Übernahmeziel im Jahr 2025.

Unity Software Inc (NYSE: U)

Auch in diesem Jahr könnte Unity aus anderen Gründen potenzielle Käufer anziehen.

Das Videospiel-Softwareentwicklungsunternehmen war im vergangenen Jahr wegen der Einführung einer umstrittenen „Laufzeitgebühr“ heftiger Kritik ausgesetzt.

Die neue Richtlinie hätte Entwickler jedes Mal eine Gebühr berechnet, wenn ihr Spiel installiert wurde.

Die Entwicklergemeinschaft lehnte die Änderung jedoch vehement ab, sodass Unity Software die Laufzeitgebühr schließlich wieder streichen musste.

Das ganze Fiasko hat die Beziehung zum Entwicklernetzwerk beschädigt und zu einem besorgniserregenden 45-prozentigen Rückgang des Aktienkurses des Unternehmens geführt.

Auch Unity musste seine Mitarbeiterzahl um 25 % reduzieren, um sich wieder auf die Rentabilität zu konzentrieren.

Das an der New Yorker Börse notierte Unternehmen schloss sein zuletzt gemeldetes Quartal mit einem Nettoverlust von 125 Millionen Dollar ab. In einem Brief an die Aktionäre räumten die Führungskräfte erhebliche finanzielle und operative Herausforderungen ein und betonten die Notwendigkeit einer Kultur der Ausführung und Disziplin.

Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten ist es daher vernünftig anzunehmen, dass die Geschäftsleitung von Unity in diesem Jahr einen potenziellen Käufer suchen könnte – und auch Investoren könnten eine Fusion oder Übernahme als Mittel zur potenziellen Verbesserung der Aussichten des Unternehmens sehen.

Beachten Sie, dass U einst für fast 200 $ gehandelt wurde, während der Preis zum Zeitpunkt des Schreibens nur bei 22 $ lag.