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SoftBank und OpenAI stellen japanisches AI-Joint-Venture zur Unterstützung von Firmenkunden vor

SoftBank und OpenAI stellen japanisches AI-Joint-Venture zur Unterstützung von Firmenkunden vor
Diya Poddar
03. Feb. 2025, 10:40 AM
  • SoftBank investiert jährlich 3 Milliarden US-Dollar in OpenAI-gestützte Integrationen in seinen Konzernunternehmen.
  • SoftBank investiert außerdem 15 Milliarden US-Dollar in Stargate, eine in den USA ansässige Initiative zur Stärkung der KI-Fähigkeiten.
  • SoftBank investiert jährlich 3 Milliarden US-Dollar in OpenAI-gestützte Integrationen in seinen Konzernunternehmen.

Die SoftBank Group vertieft ihre Ambitionen im Bereich künstliche Intelligenz (KI) durch einen neuen 3-Milliarden-Dollar-Deal mit OpenAI und bekräftigt damit ihr langfristiges Engagement für KI-gestützte Unternehmenslösungen.

Das neu gegründete Joint Venture SB OpenAI Japan wird zu gleichen Teilen von OpenAI und einer Tochtergesellschaft von SoftBank gehalten und stellt eine der größten Kooperationen im Bereich KI-Dienste in Japan dar.

Die Unternehmen werden „Cristal Intelligence“ entwickeln und vermarkten, eine fortschrittliche KI-Lösung für Unternehmen. Die Plattform wird Unternehmenssysteme und Daten sicher integrieren und maßgeschneiderte KI-Funktionen anbieten, die auf einzelne Unternehmen zugeschnitten sind.

Durch diese Partnerschaft positioniert sich SoftBank als wichtiger Akteur bei der Entwicklung von KI-Infrastrukturen und nutzt die Technologie von OpenAI in allen seinen Unternehmensgruppen, um die Automatisierung, Business Intelligence und die Einführung von KI in Unternehmen zu verbessern.

Der Deal steht auch im Einklang mit der breiteren Strategie von SoftBank, einschließlich seiner 15-Milliarden-Dollar-Investition in Stargate, ein in den USA ansässiges KI-Projekt mit OpenAI und Oracle, das darauf abzielt, die KI-Fähigkeiten zu erweitern.

Angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch globale Technologieunternehmen bei der Entwicklung von KI unterstreicht dieses Vorhaben SoftBanks Bemühungen, sich an die Spitze der KI-Innovation zu setzen.

Auswirkungen auf das japanische Unternehmen

Die Telekom-Sparte von SoftBank, SoftBank Corp., wird das Joint Venture leiten und 1.000 Mitarbeiter einstellen, um die Produkte von OpenAI in verschiedenen Branchen zu vermarkten, darunter bei Automobilherstellern und Einzelhändlern.

Darüber hinaus werden die SoftBank-Konzerngesellschaften wie LY Corp. und PayPay Corp. voraussichtlich gemeinsam die Tools von OpenAI nutzen, wobei die jährlichen Ausgaben auf etwa 3 Milliarden US-Dollar geschätzt werden.

Japanische Unternehmen, die lange Zeit als konservativ in der Technologieanwendung galten, haben jetzt möglicherweise einen vereinfachten Weg, die Modelle von OpenAI in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren, von der Automatisierung des Kundenservice bis hin zur KI-gesteuerten Analyse.

Sam Altman, CEO von OpenAI, sagte:

Mit der Telekommunikationsinfrastruktur von SoftBank und der Expertise von OpenAI könnten Unternehmen Zugang zu KI-gestützten Tools erhalten, die für die Sprachverarbeitung, Datenanalyse und Automatisierung optimiert sind.

Dies könnte insbesondere für die Finanz-, Fertigungs- und Logistikbranche von Vorteil sein – Sektoren, in denen Japan traditionell hervorragende Leistungen erbracht hat, bei denen jedoch aufgrund von Sprach- und Regulierungsbarrieren die Integration von KI schwierig war.

Über den heimischen Markt hinaus steht SoftBanks Vorstoß in Sachen KI im Einklang mit seinen globalen Ambitionen. Das Unternehmen hat bereits 15 Milliarden Dollar in Stargate investiert, ein in den USA ansässiges Projekt zur Entwicklung einer KI-Infrastruktur.

Mit SB OpenAI Japan setzt SoftBank nicht nur auf die Zukunft der KI, sondern stärkt auch seinen Einfluss bei der Gestaltung der KI-Einführung sowohl in Japan als auch im Ausland.

Softbanks KI-Ambitionen

Die sich vertiefenden Beziehungen zwischen SoftBank und OpenAI spiegeln eine breitere Verschiebung der KI-Investitionsstrategien wider, wobei der japanische Konzern über seine traditionelle Rolle als Risikokapital-Kraftwerk hinausgeht.

Nachdem SoftBank seine Technologieinvestitionen aufgrund von Wertverfalls aufgrund der Bewertung zuvor zurückgefahren hatte, wagt das Unternehmen nun einen kalkulierten Schritt in Richtung KI-Infrastruktur und konzentriert sich auf hochwertige, langfristige Projekte statt auf spekulative Technologiewetten.

Das Joint Venture kommt inmitten eines wachsenden globalen Wettbewerbs in der KI-Entwicklung zustande. Chinas KI-Giganten, darunter Baidu und Alibaba sowie das neu gegründete DeepSeek, drängen aggressiv auf ihre eigenen Modelle, während die USA weiterhin die Heimat von Branchenführern wie OpenAI und Google Gemini sind.

Durch die Zusammenarbeit mit OpenAI positioniert sich SoftBank Japan als wichtiges KI-Zentrum und stellt gleichzeitig sicher, dass inländische Unternehmen direkten Zugang zu modernsten KI-Technologien erhalten.

Darüber hinaus könnte sich die wachsende Präsenz von SoftBank im Bereich KI auf seine Portfoliounternehmen auswirken, darunter Arm Holdings, das eine gestiegene Nachfrage nach KI-bezogenen Halbleiterlösungen verzeichnet.

Die Synergie zwischen KI-Software (über OpenAI) und KI-Hardware (über Arm) könnte SoftBank einen strategischen Vorteil in der sich entwickelnden KI-Landschaft verschaffen.

Mit Masayoshi Sons erneutem Fokus auf KI signalisiert der jüngste Schritt von SoftBank ein langfristiges Engagement für KI-gestützte Unternehmensdienste.