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Méliuz-Aktien fallen, nachdem Banco BV beschließt, die Option zum Kauf von Aktien des Unternehmens nicht auszuüben.

Méliuz-Aktien fallen, nachdem Banco BV beschließt, die Option zum Kauf von Aktien des Unternehmens nicht auszuüben.
Noris Soto
17. Feb. 2025, 18:05 PM
  • Die Méliuz-Aktien fielen um 9,41 %, nachdem die Banco BV beschlossen hatte, ihre Kaufoption nicht auszuüben.
  • Die Änderungen in der Partnerschaft umfassen die Beendigung der Stimmrechtsvereinbarung und den Rücktritt des BV-Vorstandsmitglieds.
  • Analysten sind besorgt über die Fähigkeit der Banco BV, die Partnerschaft vor der Neuverhandlung im Jahr 2025 zu monetarisieren.

Am Montagmorgen widerrief die Banco BV die Entscheidung, die Call-Option auf die von Méliuz ausgegebenen Aktien auszuüben, was zu einem Kurssturz der Aktie um fast 9 % führte.

Diese Nachricht wurde mit Überraschung aufgenommen, da die Ausübung der Kaufoption den Aktienwert des Unternehmens zuvor in die Höhe getrieben hatte.

Laut einer Pressemitteilung erklärte die Bank die Entscheidung für „endgültig und unumkehrbar“.

Dies wirft Fragen hinsichtlich der Allianz auf, die Banco BV nach seiner jüngsten kommerziellen Fusion eingegangen ist.

Hintergrund der Vereinbarung

Die Partnerschaft von Méliuz mit Banco BV begann Ende 2022, als die Bank 3,85 % des Kapitals des Unternehmens erwarb.

Das Interesse an Méliuz' „Banking-as-a-Service“-Plattform Bankly war Teil eines strategischen Plans, die Präsenz von BV im digitalen Finanzsektor auszubauen.

Dies schien ein vielversprechender erster Schritt zu sein, der es beiden Unternehmen ermöglichte, gemeinsam zu expandieren. Jüngste finanzielle Entwicklungen könnten diese Ambitionen jedoch gefährden.

Méliuz berichtete, dass Banco BV nach einer vorläufigen Diskussion über die Vertragsbedingungen beschlossen habe, den Aktienkauf nicht auszuüben, der BV den Kauf von Méliuz-Aktien bis zum 31. März 2025 ermöglichte.

Laut einer Marktmitteilung „verfällt die Kaufoption und kann von der Banco BV nicht mehr ausgeübt werden.“

Darüber hinaus wurden Änderungen am Handelsvertrag zwischen den Parteien vorgenommen, darunter die Bereitstellung von Finanzprodukten und -dienstleistungen.

Die Entscheidung von BV hatte Auswirkungen auf die Unternehmensführung der Partnerschaft und führte zu einer erheblichen Umstrukturierung der Führung von Méliuz.

Méliuz gab außerdem bekannt, dass es die im März 2023 mit dem Anlagevehikel der Bank BV (FIP BV) eingereichte Abstimmungsvereinbarung gekündigt habe, was zur Folge habe, dass die Rechte von FIP BV gemäß der Vereinbarung erloschen seien, einschließlich der Möglichkeit, ein Mitglied in den Vorstand von Méliuz zu berufen.

Infolge der Beendigung des Stimmrechtsvertrags erhielt das Unternehmen das entsprechende Rücktrittsgesuch von Júlio Cezar Tozzo Mendes Pereira, der bis dahin als von FIP BV bestellter Direktor von Méliuz fungierte.

Reaktionen der Anleger und Marktstimmung

Infolge der Entscheidung stürzte Méliuz bis 11:25 Uhr (Brasília-Zeit) auf 3,56 R$ ab, ein Rückgang von 9,41 %.

Fragen zur Zukunft von Méliuz, das nun ohne die finanzielle und strategische Unterstützung der Banco BV auskommen muss, haben bei Anlegern Vorsicht ausgelöst.

Laut Analysten von XP Investimentos, die mit InfoMoney über die Situation sprachen, deuten die bisherigen Ankündigungen darauf hin, dass das Problem darin liegen könnte, dass BV die Kundenbasis, die durch die Partnerschaft mit Méliuz gewonnen wurde, nicht besser nutzen kann.

Aktualisierungen der Handelsvereinbarung

Weitere Einzelheiten zu den Änderungen des Handelsabkommens wurden nicht bekannt gegeben, außer dass Méliuz erklärte, beide Parteien hätten ihr Engagement für eine nachhaltige langfristige Partnerschaft bekräftigt.

Das Unternehmen erklärte in einer Pressemitteilung:

Neue Richtlinien für 2025 wurden ausgehandelt, wobei das Unternehmen nur wenige weitere Details oder Angaben zum Umfang dieser Änderungen machte.

Infolge dieses Updates möchten wir die Aktionäre und den Markt im Allgemeinen darüber informieren, dass, hypothetisch gesprochen, wenn die neue Anpassung der Handelsvereinbarung auf das zuletzt gemeldete Ergebnis für das dritte Quartal 2024 angewendet worden wäre, das Unternehmen einen negativen Einfluss von ungefähr 7 Millionen R$ auf seinen konsolidierten Nettoumsatz gehabt hätte, fügte das Unternehmen hinzu.