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20 % der südkoreanischen Beamten besitzen Kryptowährungen im Wert von 9,8 Millionen Dollar.

20 % der südkoreanischen Beamten besitzen Kryptowährungen im Wert von 9,8 Millionen Dollar.
Diya Poddar
27. März 2025, 09:22 AM
  • 411 von 2.047 südkoreanischen Beamten gaben Kryptowährungen an.
  • Die Stadträtin von Seoul, Kim Hye-young, besitzt Kryptowährungen im Wert von 1,2 Millionen Dollar.
  • Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Beamte gesetzlich verpflichtet sind, den Besitz virtueller Vermögenswerte zu melden.

Ein neuer Bericht des südkoreanischen Regierungsausschusses für öffentliche Ethik hat ergeben, dass jeder fünfte Beamte Kryptowährungen besitzt, was die zunehmende Verbreitung digitaler Vermögenswerte in staatlichen Institutionen widerspiegelt.

Bis 2025 haben 411 von 2.047 Beamten Kryptowährungsbestände deklariert, die einen Gesamtwert von 14,41 Milliarden koreanischen Won (9,8 Millionen US-Dollar) erreichen.

Der Bericht des Ethikkomitees vom 27. März wurde vom lokalen Medienunternehmen Munhwa veröffentlicht und stellt die bisher detaillierteste Aufschlüsselung des Besitzes von Krypto-Assets in südkoreanischen öffentlichen Ämtern dar.

Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Beamte aufgrund eines 2023 eingeführten Transparenzgesetzes gesetzlich verpflichtet sind, den Besitz virtueller Vermögenswerte zu melden.

Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in der Rechenschaftspflicht des öffentlichen Sektors und verdeutlicht, dass Kryptowährungen nicht mehr nur auf private Kleinanleger oder institutionelle Investoren beschränkt sind.

Seoul-Stadträte führen die Liste an.

Unter denjenigen, die Kryptowährungen deklariert haben, ist die offizielle mit dem höchsten angegebenen Betrag die Stadträtin von Seoul, Kim Hye-young.

Ihr Krypto-Portfolio hat einen Wert von 1,7 Milliarden Won (1,2 Millionen US-Dollar), verteilt auf 16 verschiedene Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Dogecoin und XRP.

Sie besitzt persönlich 0,0014 BTC, während ihr Mann 0,01 ETH, 472 DOGE und 519.004 XRP besitzt.

Ihr ältester Sohn besitzt außerdem 3.336 XRP. Diese Zahlen machen ihren Haushalt zu einem der am stärksten digital investierten im südkoreanischen öffentlichen Sektor.

Der zweithöchste Besitz gehört einem weiteren Stadtrat von Seoul, Choi Min-gyu, dessen Vermögen sich auf 1,6 Milliarden Won (1,09 Millionen Dollar) beläuft.

Dicht dahinter folgt Kim Ki-hwan, CEO der Busan-Ulsan Expressway Co., mit Kryptowährungsbeständen im Wert von 1,4 Milliarden Won (955.031 US-Dollar).

Diese Offenlegungen verdeutlichen das wachsende Interesse an digitalen Vermögenswerten sowohl in der Regierung als auch in den angeschlossenen Behörden.

Neues Gesetz erzwingt die Meldung.

Die Pflicht zur Deklaration virtueller Vermögenswerte trat am 1. Januar 2024 in Kraft, nachdem die südkoreanische Nationalversammlung im Mai 2023 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet hatte.

Dieses Gesetz wurde eingeführt, um die finanzielle Transparenz bei öffentlichen Amtsträgern und politischen Kandidaten zu gewährleisten, insbesondere angesichts der wachsenden Besorgnis über Interessenkonflikte und nicht deklariertes Vermögen.

Gemäß den Vorschriften müssen hochrangige Beamte der Stufe 1 Art und Menge ihrer Kryptowährungen offenlegen sowie Transaktionsaufzeichnungen und Erklärungen zur Erwerbsweise der Vermögenswerte vorlegen.

Beamte der Besoldungsgruppe 4, eine Kategorie, die mittlere Regierungsangestellte umfasst, müssen lediglich die Menge und die Arten der in ihrem Besitz befindlichen Kryptowährungen angeben.

Die Richtlinie wird vom staatlichen Ethikkomitee überwacht und gilt für alle hochrangigen Regierungsangestellten, einschließlich der Mitglieder der Nationalversammlung, der Polizeiführung und der Führungskräfte staatlicher Unternehmen.

Die Nutzung von Kryptowährungen breitet sich in der Regierung aus.

Die Ergebnisse deuten auf einen breiteren Trend der Krypto-Akzeptanz unter Regierungsvertretern in Südkorea hin.

Zu den Beamten, die Eigentumsverhältnisse gemeldet haben, gehören der Generalsekretär der Stiftung für Arbeits- und Managemententwicklung, der Präsident der Koreanischen Nationalen Polizeiakademie und der Vizepräsident der Korea Water Resources Corporation.

Der durchschnittliche Besitz pro Beamten beläuft sich auf 35,07 Millionen Won (23.927 US-Dollar), was unterstreicht, dass das Interesse an Kryptowährungen weit über den spekulativen Handel hinausgeht.

Es wirft auch Fragen zur zukünftigen Regulierung auf und dazu, ob ähnliche Regeln für andere Sektoren oder Länder eingeführt werden könnten.