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Sensex und Nifty starten holprig, da globale Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen.

Sensex und Nifty starten holprig, da globale Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen.
Deepali Singh
22. Apr. 2025, 08:33 AM
  • Indische Indizes am Dienstag schwankend/niedriger, 4-tägige Rallye unterbrochen; Nifty nahe 24.100.
  • Der Rückgang ist auf globale Bedenken zurückzuführen, hauptsächlich auf Befürchtungen hinsichtlich der Unabhängigkeit der US-Notenbank (Trump/Powell).
  • Experte schlägt angesichts der Unsicherheit eine mögliche Entkopplung Indiens von den USA vor; Fokus auf die Grundlagen.

Die indischen Aktienindizes erlebten am Dienstagmorgen, den 16. April, einen zögerlichen und unruhigen Handelsbeginn und unterbrachen damit vorübergehend eine starke Rallye, die die Märkte vier Sitzungen in Folge nach oben getrieben hatte.

Während die zugrunde liegenden inländischen Faktoren und institutionellen Ströme weiterhin unterstützend wirkten, schienen negative Signale von ausländischen Märkten, insbesondere Bedenken hinsichtlich des politischen Drucks der USA auf die Federal Reserve, die Anleger zu Vorsicht zu mahnen.

Anfängliche Zurückhaltung nach starkem Anstieg

Kurz nach Börsenbeginn gaben die Leitindizes einen Teil der starken Gewinne des Vortages wieder ab.

Um 9:21 Uhr IST notierte der BSE Sensex leicht niedriger mit einem Minus von 89 Punkten oder 0,11 % bei 79.319,57.

Ähnlich verzeichnete der NSE Nifty50 Index einen Rückgang von 19 Punkten oder 0,077 % und pendelte sich bei 24.107,05 Punkten nahe der Marke von 24.100 ein.

Diese Konsolidierung folgte auf eine Phase anhaltenden Kaufdrucks, der durch die positive Stimmung gegenüber wichtigen Aktien und kontinuierliche ausländische institutionelle Investitionen angetrieben wurde. Marktbeobachter erwarten, dass sich dieser Trend im laufenden Quartalsberichtssaison fortsetzen wird.

Globale Gegenwinde: Die Angst vor Trump und Powell bleibt bestehen.

Der Hauptgrund für den verhaltenen Handelsbeginn am Dienstag schien der Dominoeffekt der nächtlichen Marktbewegungen in den USA zu sein.

Die Wall Street verzeichnete am Montag Verluste, nachdem Präsident Donald Trump seine Kritik an Federal-Reserve-Chef Jerome Powell verschärft hatte. Dies schürte die Sorge um die operative Unabhängigkeit der Zentralbank in einer Zeit, in der Anleger bereits mit unberechenbaren Handelspolitiken zu kämpfen haben.

Diese Nervosität setzte sich am frühen Dienstag im asiatischen Handel fort.

Laut Dr. VK Vijayakumar, Chef-Anlagestratege bei Geojit Investments Limited, sind dies ungewöhnliche Zeiten, in denen die typisch hohe Korrelation zwischen dem US-„Muttermarkt“ und anderen Märkten zusammenbrechen könnte.

„Der US-Markt wurde gestern durch die Nachricht über mögliche Spannungen zwischen Trump und Powell, die die Unabhängigkeit der Fed beeinträchtigen könnten, verunsichert. Die Märkte hassen das“, bemerkte er.

Dr. Vijayakumar hob Powells Haltung hervor, sich auf eingehende Daten zu verlassen, die derzeit auf Herausforderungen für die US-Wirtschaft hindeuten, und seine Ablehnung eines möglichen „Fed Put“ (Markt-Rettungspaket) in einem kürzlich geführten Interview.

„Daher wird die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Präsidenten und dem Fed-Chef wahrscheinlich anhalten und zu Maßnahmen des unberechenbaren Präsidenten führen, die wiederum Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen können“, erläuterte Dr. Vijayakumar.

Er schlug vor, diese Phase der Unsicherheit könnte dazu führen, dass Schwellenländer wie Indien sich vom US-Markt „entkoppeln“.

„Anleger können sich auf fundamental solide Aktien konzentrieren. Der Bank Nifty dürfte widerstandsfähig bleiben“, riet er.

Übergreifende Signale: Gold legt zu, Öl erholt sich

Die Unsicherheit am breiteren Markt spiegelte sich auch in anderen Anlageklassen wider.

Gold setzte seinen Rekordlauf bis Dienstag fort; seine Eigenschaft als sicherer Hafen wurde durch die Sorgen über eine politische Einmischung der USA in die Fed und eine mögliche wirtschaftliche Abschwächung aufgrund von Handelskonflikten gestärkt.

Unterdessen verzeichneten die Ölpreise am frühen Dienstag einen leichten Anstieg, möglicherweise getrieben von Händlern, die nach jüngsten Verlusten Short-Positionen deckten, obwohl die Sorgen über die Auswirkungen von Zöllen und der US-Geldpolitik auf die Kraftstoffnachfrage anhielten.

Institutionelle Kapitalströme bleiben unterstützend.

Trotz des holprigen Starts blieb die zugrunde liegende institutionelle Unterstützung für den indischen Markt deutlich erkennbar.

Ausländische Portfolioinvestoren (FPIs) setzten ihre Kaufserie fort und verzeichneten am Montag Netto-Käufe in Höhe von 19,7 Milliarden Rupien.

Auch inländische institutionelle Anleger (DIIs) trugen positiv bei und kauften Aktien im Wert von 246 Crore Rupien.

Darüber hinaus war die Reduzierung der Netto-Short-Positionen der ausländischen institutionellen Anleger (FIIs) ein signifikanter Indikator für eine Verbesserung der ausländischen Stimmung. Diese sanken von 83.273 Crore Rupien am Donnerstag auf 77.270 Crore Rupien am Montag, was auf geringere bärische Wetten gegen den Markt hindeutet.

Während der anfängliche Handel am Dienstag eine Atempause andeutete, bietet die Kombination aus starken inländischen Faktoren und anhaltendem Interesse ausländischer institutioneller Anleger (FII) ein potenzielles Polster gegen die vorherrschenden globalen Unsicherheiten.