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GBP/USD erholt sich inmitten von Handelsspannungen und Wirtschaftsdaten

  • Trumps Zollerhöhung auf Stahl und Aluminium löst Besorgnis aus, schwächt den USD und stützt die Gewinne des Währungspaars GBP/USD.
  • Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA signalisiert einen Rückgang, während der PMI für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien eine gewisse Verbesserung zeigt, was sich auf die Währungsdynamik auswirkt.
  • Die Äußerungen der BoE und der politischen Entscheidungsträger der Fed in dieser Woche könnten die Volatilität des Währungspaars GBP/USD vor der Veröffentlichung wichtiger Daten ankurbeln.

Das Britische Pfund (GBP) begann die Woche am Montag mit einer leichten Rallye gegenüber dem US-Dollar (USD) und machte damit einen Teil der Verluste der letzten Woche wieder wett.

Das GBP/USD-Paar wurde am Dienstag in der Nähe von 1,3540 gehandelt, da die Anleger ihre USD-Bestände angesichts zunehmender globaler Handelssorgen und gemischter Wirtschaftssignale zurückfuhren.

US-Dollar schwächt sich ab, da die Handelsspannungen aufflammen

Der US-Dollar erlitt einen Rückschlag, nachdem Präsident Trump Pläne zur Verdoppelung der Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte angekündigt hatte, was die Angst vor einem globalen Handelskrieg neu entfachte.

Chinas scharfe Widerlegung dieser Handelsvorwürfe trug zur Vorsicht der Anleger bei und zog den US-Dollar-Index (DXY) in die Nähe des Tiefs der letzten Woche von 98,80.

Diese Unsicherheit schuf ein Zeitfenster für eine Erholung des GBP, obwohl das GBP/USD-Paar Schwierigkeiten hatte, seine frühen Gewinne zu halten, da die Märkte vorsichtig wurden, was die Kaufdynamik einschränkte.

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Wirtschaftsindikatoren verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen

Die Wirtschaftsdaten vom Montag zeichneten für beide Volkswirtschaften ein gemischtes Bild.

In den USA rutschte der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von 48,7 im April auf 48,5 im Mai ab, was den stärksten Rückgang seit November 2024 markiert und eine anhaltende Schwäche im verarbeitenden Gewerbe signalisiert.

Unterdessen wurde der britische S&P Global PMI für das verarbeitende Gewerbe im Mai auf 46,4 nach oben revidiert, was besser ist als der vorläufige Wert von 45,1 und der Wert vom April.

Obwohl diese Verbesserung immer noch unter der Marke von 50 liegt, was auf Wachstum hindeutet, deutet diese Verbesserung darauf hin, dass sich die britische Industrie stabilisiert und dem Pfund eine gewisse Unterstützung bietet.

Die Politik der Bank of England im Fokus

Die politische Entscheidungsträgerin der Bank of England, Catherine Mann, betonte, wie wichtig es sei, die Auswirkungen der quantitativen Straffung (QT) zu überwachen, wenn die Zentralbank mit der Lockerung der Zinssätze beginnt.

In Kommentaren, über die Reuters berichtete, merkte Mann an, dass der geldpolitische Ausschuss (MPC) bewerten müsse, wie sich seine Politik auf die Zinsstrukturkurve und die geldpolitische Transmission auswirkt.

Dies folgt auf die jüngste Zinssenkung der BoE, wobei sich die Märkte nun der Aussage von Gouverneur Andrew Bailey bei den Anhörungen zum geldpolitischen Bericht am Dienstag zuwenden, um mehr Einblick in die nächsten Schritte der Bank zu erhalten.

Blick in die Zukunft: Wichtige Ereignisse, die Sie im Auge behalten sollten

Da die Marktstimmung angespannt ist, bereiten sich die Trader auf eine vollgepackte Woche vor. In den USA werden die Reden der US-Notenbank auf Hinweise auf den Zinspfad der Fed hin untersucht, insbesondere mit Blick auf den am Freitag bevorstehenden Bericht über die Nonfarm Payrolls (NFP).

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell wich in seinen Äußerungen am Montag der Geldpolitik aus und ließ die Anleger gespannt auf die Richtung warten. In Großbritannien steht der PMI für den Dienstleistungssektor, eine wichtige Kennzahl für den größten Sektor der Wirtschaft, im Laufe dieser Woche an.

Neben den parlamentarischen Anhörungen der BoE könnten diese Ereignisse das Währungspaar GBP/USD in naher Zukunft steuern.

Der Aufschwung des Währungspaars GBP/USD spiegelt ein Tauziehen zwischen Handelsspannungen, Wirtschaftsdaten und Zentralbanksignalen wider.

Das Pfund hat zwar einen gewissen Halt gefunden, aber seine Fähigkeit, Gewinne zu halten, hängt von den bevorstehenden Daten und der globalen Risikobereitschaft ab.

Trader müssen wachsam bleiben, während sich diese Dynamik entfaltet.