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US-Aktien steigen zur Eröffnung: S&P steigt um 0,9 %, Dow steigt um 400 Punkte

US-Aktien steigen zur Eröffnung: S&P steigt um 0,9 %, Dow steigt um 400 Punkte
Utkarsh Roshan
06. Juni 2025, 15:58 PM
  • Die US-Aktien erholten sich am Freitag, nachdem stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten eintrafen.
  • Die US-Wirtschaft hat im Mai 139.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und damit die Erwartungen von 120.000 übertroffen.
  • Der Dow Jones Industrial Average stieg um 373 Punkte oder 0,9 %, während der S&P 500 um 0,9 % zulegte.

Die US-Aktien erholten sich am Freitag, nachdem stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten dazu beitrugen, die Befürchtungen einer bevorstehenden Konjunkturabschwächung zu zerstreuen.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 373 Punkte oder 0,9 %, während der S&P 500 um 0,9 % zulegte und zum ersten Mal seit Ende Februar kurzzeitig die Marke von 6.000 Punkten erreichte.

Der Nasdaq Composite schnitt mit einem Anstieg von 1,2 % überdurchschnittlich ab, unterstützt durch breit angelegte Gewinne bei Tech-Aktien.

Der Bericht über die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft im Mai zeigte, dass die US-Wirtschaft 139.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat und damit die Dow-Jones-Schätzung von 125.000 übertrifft.

Die Zahl war zwar niedriger als die nach unten revidierten 147.000 im April, wurde aber angesichts der jüngsten Sorgen über eine Abkühlung des Arbeitsmarktes als Zeichen der Widerstandsfähigkeit gewertet.

Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 4,2 %.

Die Märkte waren zu Beginn der Woche nervös gewesen, nachdem eine Reihe von Datenveröffentlichungen auf schwächere Einstellungen im privaten Sektor und steigende Arbeitslosenanträge hindeuteten.

Die besser als erwarteten Arbeitsmarktzahlen am Freitag sorgten für eine gewisse Erleichterung und stärkten die Anlegerstimmung im Vorfeld der bevorstehenden geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank, die am 17. und 18. Juni stattfinden soll.

Die Aufmerksamkeit wird sich nun darauf richten, wie die Fed die jüngsten Daten interpretiert, insbesondere im Zusammenhang mit den laufenden Handelsgesprächen und der Inflationsentwicklung.

Langsames Wachstum auf dem Arbeitsmarkt

Die US-Wirtschaft hat im Mai 139.000 neue Stellen geschaffen und damit die Erwartungen von 120.000 übertroffen, aber immer noch auf eine allmähliche Abkühlung des Arbeitsmarktes hindeuten.

Laut dem Bericht des Bureau of Labor Statistics vom Freitag verlangsamte sich das Beschäftigungswachstum gegenüber der revidierten Zahl von 147.000 im April.

Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,2 % und damit nahe einem historischen Tiefststand, was auf einen immer noch robusten, aber sich verlangsamenden Arbeitsmarkt hindeutet.

Eine der bemerkenswertesten Entwicklungen war der anhaltende Personalabbau auf Bundesebene, der allein im Mai 22.000 Stellen verlor.

Seit Januar hat der Sektor 59.000 Stellen abgebaut, ein Rückgang, der mit den Kostensenkungsbemühungen der Trump-Regierung und der umstrittenen Effizienzinitiative des US-Regierungsministeriums von Elon Musk zusammenhängt.

Während die Schaffung von Arbeitsplätzen insgesamt positiv blieb, schwächte sich die Erwerbsbeteiligung ab.

Das Verhältnis von Beschäftigung zu Bevölkerung fiel auf 59,7 % und damit auf den niedrigsten Stand seit dem Höhepunkt der Pandemie, was die unterschwellige Schwäche verdeutlicht, die sich noch verstärken könnte, wenn die Neueinstellungen im privaten Sektor in den kommenden Monaten weiter an Dynamik verlieren.

Die Fehde zwischen Musk und Trump ist noch nicht vorbei

US-Präsident Donald Trump habe nicht die Absicht, mit Elon Musk zu sprechen, sagte ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses am Freitag und widersprach damit früheren Berichten, dass für diesen Tag ein Telefonat zwischen den beiden geplant sei.

Die Kehrtwende erfolgt inmitten einer eskalierenden öffentlichen Fehde zwischen den ehemaligen Verbündeten, die sich auf Trumps weitreichendes Steuersenkungsgesetz und breitere politische Differenzen konzentriert.

Der Zusammenbruch markiert eine dramatische Verschiebung in der Beziehung zwischen dem Präsidenten und dem reichsten Mann der Welt, der einst einer der prominentesten Geldgeber und Politikberater Trumps war.

Musk, der eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Trumps Wahlkampf spielte und später öffentlichkeitswirksame Bemühungen zur Reduzierung der Bundesausgaben und zur Verkleinerung der Staatsbestände leitete, befindet sich nun im Streit mit der Regierung.

Ihr Streit explodierte am Donnerstag durch eine Flut von Angriffen, die auf Trumps Plattform Truth Social und Musks X (ehemals Twitter) ausgetauscht wurden.

Die Folgen trafen Tesla hart: Die Aktien des EV-Herstellers stürzten um 14 % ab und vernichteten rund 150 Mrd. $ an Marktwert – der stärkste Rückgang an einem Tag in der Geschichte des Unternehmens.

Die Tesla-Aktie erholte sich am Freitag im vorbörslichen Handel leicht und legte nach ersten Berichten über einen möglichen Abstimmungsanruf um bis zu 5% zu.

Die Klarstellung des Weißen Hauses, dass ein solches Gespräch nicht geplant ist, deutet darauf hin, dass die Spaltung noch lange nicht überwunden ist und sich in den kommenden Wochen sowohl auf die politische Dynamik als auch auf die Marktdynamik auswirken könnte.