Dow-Futures stürzen ab, da der Israel-Iran-Konflikt die Märkte nervös macht

Dow-Futures stürzen ab, da der Israel-Iran-Konflikt die Märkte nervös macht
Devesh Kumar
19. Juni 2025, 14:35 PM
  • Die Dow-Futures fielen um 0,46% angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran und der Befürchtungen einer Beteiligung der USA.
  • Die Fed hält die Zinsen stabil, signalisiert aber höhere Kreditkosten für längere Zeit.
  • Die globalen Märkte, einschließlich Asien, verzeichneten Rückgänge, da die Anleger in Scharen in sichere Anlagen strömten.

Die Dow-Jones-Futures gaben am Donnerstag stark nach, da die Anleger zunehmend beunruhigt über den anhaltenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran und die Möglichkeit einer direkten Beteiligung des US-Militärs wurden.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen die Dow-Futures um 0,46% niedriger und bewegten sich um 42.000. Die Futures anderer Indizes wie S&P 500 und Nasdaq wurden am Donnerstag ebenfalls im roten Bereich gehandelt.

Der Rückgang erfolgte inmitten anhaltender Inflationsrisiken in den USA und der Signale der US-Notenbank, dass sie ihre Geldpolitik länger restriktiv halten wird, was die Sorgen des Marktes noch verstärkte.

US-Präsident Donald Trump machte am Mittwoch einige vage Bemerkungen, die die Ängste der Anleger schürten und die Unsicherheiten am Markt erhöhten.

Diese Entwicklungen haben eine klassische Flucht in die Sicherheit ausgelöst, bei der sich die Anleger aus Aktien zurückzogen und Zuflucht in Vermögenswerten wie dem US-Dollar suchten.

Fed hält an Zinsen fest, aber Inflationsängste bleiben bestehen

Die jüngste Entscheidung der US-Notenbank hat die Nervosität an den Märkten nur noch verstärkt. In ihrer geldpolitischen Sitzung im Juni 2025 beließ die Zentralbank ihren Leitzins unverändert bei 4,25 % bis 4,50 %.

Während die Entscheidung allgemein erwartet wurde, kam der Inflationsausblick der Fed bei den Anlegern nicht gut an.

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, bezeichnete die derzeitige Politik als "moderat restriktiv" und betonte die Notwendigkeit, die Zinsen höher zu halten, bis die Inflation wieder auf das Zielniveau sinkt.

Die Marktstimmung könnte weiter gedämpft werden, da die Zentralbank ihre Zinsprognosen für 2026 und 2027 anhob und nun Zinsen von 3,6 % und 3,4 % prognostiziert.

Dies scheint ein klares Zeichen dafür zu sein, dass die Kreditkosten länger als bisher angenommen hoch bleiben könnten.

Feiertagsschließung und dünner Handel

Die US-Aktienmärkte sind am Donnerstag wegen Juneteenth geschlossen, was bedeutete, dass das Handelsvolumen geringer als üblich war und die Preisbewegungen bei den Futures dramatischer waren.

Die Anleger beobachteten die globalen Entwicklungen genau, da sie wussten, dass jede wichtige Nachricht bei der Wiedereröffnung der Märkte den Ton angeben könnte. Da weniger Trader auf dem Markt sind, können große geopolitische Nachrichten oder Wirtschaftsdaten einen noch größeren Einfluss haben, was starke Schwankungen wahrscheinlicher macht.

Globale Wellen: Nicht nur eine US-Geschichte

Die Risk-Off-Stimmung beschränkte sich nicht nur auf die US-Märkte, da Anleger auf der ganzen Welt angesichts der sich entwickelnden geopolitischen Situation den Atem anhielten.

Die asiatischen Märkte gaben am Donnerstag nach , da die Benchmark-Indizes die im Laufe der Woche angesammelten Gewinne wieder abgaben. Der japanische Nikkei rutschte um 1,02% ab, während der Hang Seng Index in Hongkong um 1,48% fiel.

In Indien blieben die Trader vorsichtig, da sowohl der Sensex als auch der Nifty 50 den ganzen Tag über flach blieben und gedämpft schlossen.

Unterdessen stiegen sowohl die Ölpreise als auch der US-Dollar, was einen weltweiten Ansturm auf sichere Anlagen widerspiegelt, da sich die Unsicherheit an den Märkten ausbreitete.

Da sich die Situation immer noch weiterentwickelt, blieben die Anleger überall in höchster Alarmbereitschaft und beobachteten genau alle Anzeichen einer Eskalation, die sich auf die Weltwirtschaft auswirken könnte.