Dow-Futures vor dem Arbeitsmarktbericht im Juni leicht hoch, Abstimmung im Repräsentantenhaus über Steuergesetz

Dow-Futures vor dem Arbeitsmarktbericht im Juni leicht hoch, Abstimmung im Repräsentantenhaus über Steuergesetz
Devesh Kumar
03. Juli 2025, 13:47 PM
  • Die Dow-Futures werden im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts für Juni und der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten höher gehandelt.
  • S&P 500 und Nasdaq-Futures verzeichnen bescheidene Gewinne; Anleiherenditen geben nach.
  • Die asiatischen Märkte sind uneinheitlich, da die Anleger die Frist für die US-Zölle und die Reaktion der Wall Street auf die Abstimmung über das Steuergesetz beobachten.

Die Wall Street bereitet sich auf eine intensive Aktivität vor, da die Dow-Futures vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten im grünen Bereich gehandelt wurden.

Die Futures für den S&P 500, den Nasdaq 100 und den Dow verzeichneten am frühen Donnerstag allesamt leichte Gewinne, wobei der S&P und der Dow um 0,1 % und der Nasdaq um 0,2 % zulegten.

Unterdessen gaben die Renditen der Anleihen leicht nach, wobei die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen auf 4,26 % und die Rendite der 2-jährigen Staatsanleihen auf 3,77 % fiel, beide um 2 Basispunkte.

Am Mittwoch schlossen die US-Aktien überwiegend höher, da der Optimismus über eine positive Handelsentwicklung einen überraschenden Rückgang des Beschäftigungswachstums im privaten Sektor im Juni überwog.

Die Volatilität der Dow-Futures kommt vor der Abstimmung im US-Repräsentantenhaus über Donald Trumps weitreichendes Steuergesetz.

Dow-Futures stabil vor Arbeitsmarktdaten

Im Mittelpunkt steht heute der US-Arbeitsmarktbericht des Bureau of Labor Statistics für Juni.

Ökonomen prognostizieren eine Verlangsamung der Neueinstellungen, wobei rund 120.000 neue Stellen geschaffen werden sollen, gegenüber 139.000 im Mai.

Auch die Arbeitslosenquote dürfte leicht auf 4,3 % steigen.

Die neuen Wirtschaftsdaten kamen, als die Anleger am Mittwoch eine Überraschung erlebten, als das Lohn- und Gehaltsabrechnungsunternehmen ADP Arbeitsmarktdaten für den privaten Sektor veröffentlichte.

Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft ging im Juni unerwartet um 33.000 Stellen zurück, was laut dem ADP-Bericht den ersten Rückgang seit März 2023 darstellt.

Die Zahl lag deutlich unter den Erwartungen, da die von Dow Jones befragten Ökonomen einen Zuwachs von 100.000 Arbeitsplätzen prognostiziert hatten.

Zu der Überraschung trug bei, dass das Beschäftigungswachstum im Mai von ursprünglich gemeldeten 37.000 auf 29.000 nach unten korrigiert wurde, was auf einen schwächer als erwarteten Trend auf dem Arbeitsmarkt hindeutet.

ADP-Daten zeigen, dass die meisten Arbeitsplatzverluste im Juni aus dem Dienstleistungssektor stammten, insbesondere in den Bereichen professionelle und unternehmensbezogene Dienstleistungen sowie Gesundheit und Bildung.

Im Bereich der freiberuflichen und unternehmensbezogenen Dienstleistungen ging der Stellenabbau um 56.000 Stellen zurück, während die Stellen im Gesundheits- und Bildungswesen um 52.000 zurückgingen, was auf eine überraschende Schwäche in Bereichen hinweist, die in der Regel stabiler sind.

Asiatische Märkte bleiben gedämpft

Die globalen Märkte zeigten sich am Donnerstag vorsichtig, da die Anleger die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen genau im Auge behielten, insbesondere die bevorstehende Frist für die Zölle am 9. Juli, die von US-Präsident Donald Trump festgelegt wurde.

Die asiatischen Märkte zeigten sich uneinheitlich, wobei der japanische Nikkei einen bescheidenen Gewinn von 0,1 % erzielte und damit eine zweitägige Verlustserie beendete, während der südkoreanische Kospi um 1,34 % auf ein Vierjahreshoch stieg, angetrieben von starken Technologie- und Stahlaktien.

Auf der anderen Seite fiel der Hang Seng Index in Hongkong um 0,63 %, wobei die Schwäche in den Teilindizes zu verzeichnen war.

In China verbesserte sich die Stimmung, nachdem die USA die Exportbeschränkungen gelockert hatten, was dem CSI 300 zu einem Anstieg von 0,62% verhalf. Der australische ASX 200 wurde flach gehandelt.

Gewinne in Sektoren wie Pharma, Auto und langlebige Konsumgüter trugen dazu bei, die Verluste zu begrenzen, aber Metalle, Immobilien und PSU-Banken zogen den Markt nach unten.

Auch die Anleger in Asien beobachten die Wall Street genau, da sie auf eine wichtige Abstimmung über das Steuergesetz von Präsident Trump zusteuert.