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PPI pausiert im Juni: Abkühlung bei den Dienstleistungen glich steigende Waren aus und verringerte den Druck auf die Fed

PPI pausiert im Juni: Abkühlung bei den Dienstleistungen glich steigende Waren aus und verringerte den Druck auf die Fed
Devesh Kumar
16. Juli 2025, 16:59 PM
  • Der US-PPI blieb im Juni unverändert, trotzte den Prognosen eines Anstiegs um 0,2 % und signalisierte eine Abkühlung der Großhandelsinflation.
  • Die Güterpreise stiegen um 0,3 %, angetrieben von Energie und Industrievorleistungen, während Dienstleistungen um 0,1 % zurückgingen.
  • Der Kern-PPI blieb stabil und stieg im Jahresvergleich um 2,5 %, was die Inflationsaussichten nuancierte.

Die US-PPI-Daten blieben im Juni unverändert und markierten nach einem Anstieg um 0,3 % im Mai eine überraschende Pause bei der Inflation.

Die jüngsten Daten des Erzeugerpreisindex (PPI) des Bureau of Labor Statistics fielen schwächer als erwartet aus, wobei Ökonomen einen Anstieg um 0,2 % prognostizierten.

Die flachen Zahlen verleihen dem breiteren Inflationsnarrativ ein wenig Komplexität, was auf eine gewisse Abkühlung auf Großhandelsebene hindeutet.

Im Jahresvergleich stieg der PPI um 2,3 %, während die Kernkennzahl, die volatile Lebensmittel-, Energie- und Handelsdienstleistungen ausschließt, im Monatsverlauf ebenfalls unverändert blieb und um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr stieg.

Diese offensichtliche Abschwächung der Großhandelsinflation sorgt für einen Moment der Klarheit für die Märkte und die politischen Entscheidungsträger in einem Jahr, das von wirtschaftlichem Gegenwind und monetärer Unsicherheit geprägt war.

PPI-Daten: Gegensätzliche Kräfte gleichen sich aus

Die stabilen Großhandelspreise im Juni waren das Ergebnis gegensätzlicher Kräfte; Steigende Kosten für Güter wurden durch sinkende Preise für Dienstleistungen kompensiert.

Die Güterpreise stiegen im Laufe des Monats um 0,3%, was auf Energie und Kerngüter wie Kommunikationsausrüstung und Industriematerialien zurückzuführen ist.

Die Energiekosten stiegen um 0,6 %, wobei Benzin und Strom an der Spitze standen, während die Lebensmittelpreise um 0,2 % stiegen.

Die Eierpreise fielen um mehr als 21 %, aber Fleisch und Geflügel verzeichneten solide Zuwächse, während die Lebensmittelinflation insgesamt relativ begrenzt blieb.

Die Dienstleistungspreise sind im Juni etwas gesunken und gaben um 0,1 % nach, nachdem sie im Vormonat noch stärker gestiegen waren.

Ein großer Teil dieses Rückgangs war auf billigere Hotelübernachtungen zurückzuführen, wobei die Übernachtungspreise um über 4 % fielen.

Es gab auch Preisrückgänge bei Dingen wie Autoverkäufen, Flügen und Alkoholvertrieb.

Aber es war noch nicht alles rückläufig, denn in einigen Bereichen, wie z. B. bei Finanzdienstleistungen und Einzelhandelsverkäufen von Ausrüstung und Bekleidung, stiegen die Preise.

Insgesamt ist es eine gemischte Tüte, was zeigt, dass die Nachfrage je nach Branche immer noch ziemlich ungleichmäßig ist.

VPI-Inflation im Juni

Die Zahlen vom Juni zeigen eine zunehmende Spaltung der Inflationstrends in der gesamten Wirtschaft. Die Güterpreise sind dank verbesserter Lieferketten und steigender Rohstoffkosten meist stabil oder steigend.

Aber auf der Dienstleistungsseite scheint die Inflation an Fahrt zu verlieren. Diese Verlangsamung könnte eine große Rolle dabei spielen, wie die US-Notenbank die Zinssätze in Zukunft angeht.

Da die Fed auf eine datengestützte Strategie setzt, könnte dieser schwächere PPI-Bericht den politischen Entscheidungsträgern etwas Luft verschaffen, zumal auch die Verbraucherinflation Anzeichen einer Entspannung zeigt.

Der Verbraucherpreisindex stieg im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,3 % und im Jahresverlauf um 2,7 %, was nicht ganz dem Ziel der Fed von 2 % entspricht, aber eindeutig in die richtige Richtung geht.

Die Märkte nahmen den schwächeren PPI-Bericht gelassen hin. Die Aktien legten leicht zu, da die Anleger etwas mehr Spielraum für eine Lockerung der Zinserhöhungen durch die Fed sahen, während die Renditen der Staatsanleihen größtenteils unverändert blieben, was die anhaltende Vorsicht hinsichtlich der anhaltenden Inflation widerspiegelt.

Der Dollar gab gegenüber anderen wichtigen Währungen leicht nach, was auf wachsende Wetten hindeutet, dass die Fed einen geduldigeren Ansatz verfolgen könnte, wenn sich die Inflation im Sommer weiter abkühlt.

Global gesehen ist das Bild noch komplizierter. Während die Großhandelspreise in den USA stabil blieben, fielen die Erzeugerpreise in China weiter, was auf Verschiebungen in den globalen Lieferketten und unterschiedliche Nachfragemuster in den Volkswirtschaften hindeutet.