Aktien von American Airlines stürzen um 7% ab, nachdem die wiederhergestellte Gewinnprognose enttäuscht hat

Aktien von American Airlines stürzen um 7% ab, nachdem die wiederhergestellte Gewinnprognose enttäuscht hat
Ananthu C U
24. Juli 2025, 14:47 PM
  • American Airlines prognostizierte für 2025 Gewinne, die weit unter den Erwartungen der Wall Street lagen, was zu einem Aktienrückgang von 7,1 % führte.
  • Die Fluggesellschaft verwies auf die schwache Inlandsnachfrage im Juli und warnte vor einem unerwartet hohen Verlust im 3. Quartal.
  • Trotz kurzfristiger Herausforderungen übertraf American mit einem Gewinn je Aktie von 0,95 $ die Gewinn- und Umsatzschätzungen für das 2. Quartal.

American Airlines gab am Donnerstag bekannt, dass sie für das Gesamtjahr 2025 einen Gewinn von einem bereinigten Verlust von 0,20 $ pro Aktie bis zu einem Gewinn von bis zu 0,80 $ erwartet, mit einem Mittelwert von 0,30 $.

Dieser neue Ausblick liegt deutlich unter dem von Analysten erwarteten Jahresgewinn von 0,72 $.

Das Unternehmen hatte zuvor seine Jahresprognose im April zurückgezogen und dies mit der Unsicherheit im operativen Umfeld begründet.

Die Aktien von American fielen im vorbörslichen Handel nach der Ankündigung um bis zu 7,1%, was die Enttäuschung der Anleger über den revidierten Ausblick widerspiegelt.

Die Aktie von American Airlines hat ein schwieriges Jahr hinter sich, in dem die Aktie in diesem Jahr um 27% gefallen ist.

Während die Prognosen der Fluggesellschaft eine große Bandbreite bieten, sagten die Führungskräfte, dass das Unternehmen das obere Ende seiner Prognose erreichen könnte, wenn sich der Inlandsmarkt weiter erholt.

Der Juli hat sich jedoch als schwierig erwiesen, da CEO Robert Isom in einem Interview mit CNBC auf die Schwäche der inländischen Verbrauchernachfrage verwies.

Inländische Exposition unterstreicht Verwundbarkeit

American Airlines, die mehr Inlandspassagiere befördert als United Airlines oder Delta Air Lines, reagiert nach wie vor besonders empfindlich auf Schwankungen der US-Reisenachfrage und der Preisentwicklung.

Diese Exposition hat die Fluggesellschaft anfälliger für die Schwäche der Verbraucherstimmung zu Beginn des Jahres und das veränderte Reiseverhalten gemacht.

Die Luftfahrtindustrie stand in diesem Sommer vor anhaltenden Herausforderungen, einschließlich der Notwendigkeit, Tarife zu rabattieren, um die Sitzplätze zu füllen.

Da die Kapazität die Nachfrage überstiegen hat, hat sich der Preisdruck verschärft.

Der Fokus der Amerikaner auf den Inlandsmarkt, der einst eine Stärke war, ist nun zu einem Belastungspunkt geworden, da sich Reisende angesichts von Inflation und wirtschaftlicher Unsicherheit als weniger widerstandsfähig erweisen als erwartet.

Unterdessen haben die Konkurrenten United und Delta optimistischere Prognosen für den Rest des Jahres abgegeben, was auf unterschiedliche Wege bei den großen US-Fluggesellschaften hindeutet.

Beide Wettbewerber verwiesen auf die Erholung des Geschäfts- und Privatreiseverkehrs und wischten geopolitische Risiken und makroökonomischen Druck wie mögliche Zölle und Flughafenstörungen beiseite.

Q2-Ergebnisse übertreffen trotz Gegenwind die Erwartungen

Trotz der eingetrübten Aussichten für das Gesamtjahr hat American im zweiten Quartal ein besser als erwartetes Ergebnis erzielt.

Die Fluggesellschaft erzielte einen bereinigten Gewinn von 0,95 $ pro Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung der Analysten von 0,75 $ pro Aktie.

Auch der Umsatz fiel mit 14,4 Milliarden US-Dollar stärker aus als erwartet.

Nichtsdestotrotz deutete das Unternehmen an, dass es für das dritte Quartal einen "deutlich über" erwarteten Verlust erwartet, was darauf hindeutet, dass die kurzfristigen Herausforderungen noch nicht hinter sich liegen.

Die Fluggesellschaft geht weiterhin davon aus, dass sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage im weiteren Verlauf des Jahres zu ihren Gunsten verschieben wird.

Analysten und Investoren werden jedoch genau beobachten, ob American Airlines von einer Erholung des Inlandsreiseverkehrs profitieren kann, zumal die Preissetzungsmacht begrenzt bleibt und der Wettbewerbsdruck anhält.

Während die Quartalsergebnisse von American einen gewissen Anlass zu Optimismus gaben, hat die gesenkte Jahresprognose die Stimmung der Anleger gedämpft und neue Fragen über die Fähigkeit der Fluggesellschaft aufgeworfen, sich in einem komplexen Betriebsumfeld zurechtzufinden, das von ungleichmäßiger Nachfrage und verschärftem Wettbewerb geprägt ist.