Darum steigt der Aktienkurs von ServiceNow nach den Ergebnissen des 2. Quartals

Darum steigt der Aktienkurs von ServiceNow nach den Ergebnissen des 2. Quartals
Devesh Kumar
24. Juli 2025, 16:15 PM
  • Der Umsatz im 2. Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 22,5% auf 3,215 Mrd. $, angeführt von 3,1 Mrd. $ bei Abonnementverkäufen.
  • Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 4,09 $ und übertraf damit die Analystenschätzungen von 3,57 $.
  • Die Aktie stieg auf 1.009 $ aufgrund der positiven KI-Dynamik und der angehobenen Prognose.

Der Aktienkurs von ServiceNow stieg am Donnerstag um 6%, nachdem das Unternehmen starke Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt hatte, die die Prognosen der Analysten übertrafen und die Prognose für den Rest des Jahres anhoben.

Die Zahlen deuten auf eine wachsende Nachfrage nach seiner KI-gesteuerten Cloud-Software hin, insbesondere bei großen Unternehmen, ein wichtiges Signal für Investoren, die auf langfristiges Wachstum setzen.

Dieser Anstieg spiegelt das Vertrauen in das robuste Wachstum der Abonnementumsätze und den wachsenden Kundenstamm von ServiceNow wider und unterstreicht die Führungsrolle des Unternehmens bei der digitalen Transformation und KI-Lösungen für Unternehmen.

Die Begeisterung für den Markt wurde durch optimistische Prognosen und strategische Innovationen, die im Laufe des Quartals vorgestellt wurden, weiter angeheizt.

ServiceNow Q2-Ergebnis

Im Quartal belief sich der Umsatz auf 3,215 Mrd. $, was einem Anstieg von 22,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rund 3,113 Milliarden US-Dollar davon stammten aus Abonnementdiensten, die im gleichen Tempo ebenfalls wuchsen.

Der Nettogewinn stieg auf 385 Millionen US-Dollar oder 1,84 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit 262 Millionen US-Dollar oder 1,26 US-Dollar pro Aktie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auf bereinigter Basis erreichte der Gewinn 4,09 $ pro Aktie und lag damit deutlich über den von Analysten erwarteten 3,57 $.

ServiceNow hat in diesem Quartal einen neuen Meilenstein bei der Kundenakzeptanz erreicht und berichtet, dass die Zahl der Kunden mit einem jährlichen Vertragswert von mehr als 20 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 % gestiegen ist, ein Zeichen für die wachsende Zugkraft bei großen Unternehmen.

Der starke Q2-Bericht ließ die Aktien im Intraday-Handel um 6% steigen, auch wenn die breiteren Märkte relativ flach blieben.

Die Aktie eröffnete bei 955,98 $ und kletterte bei Redaktionsschluss auf bis zu 1.009,00 $ und kam damit in Schlagdistanz zu ihrem 52-Wochen-Hoch.

Analysten führten den Schritt auf die Erfolgsbilanz von ServiceNow in Bezug auf die konsequente Ausführung und die steigende Nachfrage nach seinen KI-gestützten Plattformen zurück, die bei Unternehmenskunden weiter an Boden gewinnen.

Die angehobene Prognose trug nur zum Vertrauen der Anleger bei.

ServiceNow-Aktie: Was sagen Analysten?

Der Gewinnanstieg von ServiceNow beeindruckte nicht nur die Anleger, sondern führte auch zu einer Welle von Analystenrevisionen.

Mehrere Unternehmen behielten ihre optimistische Haltung bei und verwiesen auf eine starke Umsetzung der KI-Workflows und eine wachsende Zugkraft bei großen Unternehmenskunden.

Die Fähigkeit des Unternehmens, innerhalb bestehender Konten zu expandieren, wurde als Zeichen dafür gewertet, dass seine Plattform immer tiefer in die Unternehmensabläufe eingebettet wird.

Die Kursziele wurden auf breiter Front angehoben. Einige Analysten sehen die Aktie nun in Richtung 1.100 $, was über früheren Prognosen im niedrigen 900-Dollar-Bereich liegt.

Die Analysten stellten fest, dass ServiceNow "sowohl die Konkurrenten als auch die Erwartungen durchweg übertrifft", insbesondere da die Nachfrage nach KI-gesteuerten Unternehmenstools weiter anzieht.

Einige Analysten mahnten jedoch zur Vorsicht. Da die Aktie in diesem Jahr bereits deutlich gestiegen ist, tauchen Fragen zur Bewertung wieder auf.

Es gibt auch die breitere Sorge, wie lange ServiceNow in einem schnell überfüllten KI-Bereich der Zeit voraus sein kann.

Trotzdem bleibt der Ton insgesamt konstruktiv. Die meisten sind sich einig, dass das Unternehmen gut positioniert ist, aber die Erwartungen sind jetzt höher und damit auch die Messlatte für die zukünftige Leistung.