Wird der S&P 500 steigen? UBS erhöht Jahresziel bei starken Erträgen

Wird der S&P 500 steigen? UBS erhöht Jahresziel bei starken Erträgen
Devesh Kumar
22. Aug. 2025, 15:48 PM
  • UBS hebt Ziel für den S&P 500 bis Ende 2025 auf 6'600 Punkte an, was auf Gewinne und KI-getriebenes Wachstum zurückzuführen ist.
  • Die nachlassenden Handelsspannungen und die ruhigere Geopolitik unterstützen die optimistischere Haltung der UBS gegenüber US-Aktien.
  • Die langfristigen Aussichten bleiben vorsichtig, da Inflation, Bewertungen und makroökonomische Risiken weiterhin unter Beobachtung stehen.

UBS Global Wealth Management hat ihre Prognose für den S&P 500 zum Jahresende 2025 von 6'200 auf 6'600 angehoben.

Die Bank verwies auf höhere Gewinne, nachlassende Handelsspannungen und die wachsende Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen der Fed als Treiber.

Das neue Niveau liegt nur wenige Prozent über dem letzten Schlusskurs des Index bei rund 6'370, unterstreicht aber die optimistischere Haltung von UBS gegenüber US-Aktien.

Die optimistische Einschätzung von UBS stützte sich auf Technologie und KI für das Gewinnwachstum. Die Handelsspannungen haben nachgelassen, die geopolitische Nervosität hat sich beruhigt, und die Anleger nehmen dies zur Kenntnis, was die Bewertungen in die Höhe treibt.

Dennoch mahnte die Bank zur Vorsicht: Die Inflation bleibt unberechenbar, und die nächsten Schritte der Fed könnten die Lage erschüttern. Insgesamt ist die Einschätzung optimistisch, aber maßvoll.

Laut UBS wird der nächste Schritt der Fed von entscheidender Bedeutung sein, da er die Liquidität lockern und Aktien besser aussehen lassen könnte als andere Vermögenswerte.

Die Bank rechnet mit soliden Erträgen, nachlassenden Handelsspannungen und politischer Unterstützung, um den S&P 500 anzukurbeln, wobei die Anleger versuchen, das Beste aus der Dynamik des Marktes zu machen.

Die wichtigsten Faktoren für die Heraufstufung des Ziels von UBS

UBS hob ihr Ziel für den S&P 500 aufgrund einiger wichtiger Faktoren an.

Starke Gewinne waren das Highlight, etwa 80 % der Unternehmen übertrafen in dieser Saison die Schätzungen, wobei Technologie und der KI-Boom die Führung übernahmen. Diese Dynamik hat die Bewertungen stabil gehalten und das Vertrauen der Anleger genährt.

Die nachlassenden Handelsspannungen haben auch einen der größeren Überhänge beseitigt, was der UBS mehr Spielraum für eine optimistische Tendenz gibt.

Die Bank verweist auch auf die Politik der Fed als Rückenwind, da Zinssenkungen bis zum Jahresende noch auf dem Tisch liegen. Billigeres Geld würde die Liquidität und die Kapitalflüsse stützen und den Aktien Auftrieb geben.

Dennoch ignoriert UBS die kurzfristigen Unebenheiten nicht. Die Bewertungen scheinen überzogen, der Mix aus Wachstums- und Inflationswachstum bleibt schwierig, und makroökonomische Nervosität könnte die Lage noch erschüttern.

Das Unternehmen hält an seiner langfristigen Prognose fest, warnt aber davor, dass Anleger kurzfristige Schwankungen mit einer geraden Linie nach oben verwechseln sollten.

Längerfristige Perspektive

UBS hob ihr Ziel für den S&P 500 zum Jahresende 2026 von rund 6.500 auf 6.800 Punkte an und hob auch die Gewinnprognosen an: Jetzt 270 US-Dollar pro Aktie für 2025 und 290 US-Dollar für 2026.

Die höheren Zahlen spiegeln das Vertrauen wider, dass die Gewinne stabil bleiben und sich die Wirtschaft anpassen wird. Trotzdem wies die Bank auf bekannte Risiken hin: die noch ungeklärte Inflation, geopolitische Spannungen und Bewertungen, die wenig Spielraum für Fehler lassen.

Die Anleger beobachten auch die Rede von Jerome Powell in Jackson Hole, die kurz nach der Telefonkonferenz der UBS stattfand, um Hinweise darauf zu erhalten, wie die Fed-Politik als nächstes vorgeht.

Je nach Ton könnte dies den bullischen Fall verstärken oder neue Volatilität erzeugen.

Der Schritt zeigt, dass UBS von der Ertragskraft und der makroökonomischen Dynamik überzeugt ist, aber die Botschaft war klar: Bleiben Sie optimistisch, aber nicht selbstgefällig.