Die 3 wichtigsten Gründe, warum die SNAP-Aktie kein attraktives Übernahmeziel ist

Die 3 wichtigsten Gründe, warum die SNAP-Aktie kein attraktives Übernahmeziel ist
Wajeeh Khan
03. Sept. 2025, 17:09 PM
  • Die Snap-Aktie weitet ihre Gewinne aus, da in den sozialen Medien wieder neue Übernahmegerüchte auftauchen.
  • Doch es gibt mehrere Gründe, die SNAP als Übernahmeziel unattraktiv machen.
  • Die Snap-Aktie ist seit ihrem Höchststand im Jahr 2021 um fast 90% abgestürzt.

Der Aktienkurs von Snap Inc (NYSE: SNAP) erholt sich heute, nachdem neue Übernahmegerüchte auf den Social-Media-Plattformen wieder aufgetaucht sind und die Spekulationen neu entfacht haben, dass das Social-Media-Unternehmen von einem größeren Konkurrenten übernommen werden könnte.

Schließlich verfügt das Unternehmen über eine große und engagierte Nutzerbasis der Generation Z – eine wertvolle demografische Gruppe für Werbetreibende, die auch die Marktreichweite des potenziellen Käufers erheblich steigern könnte.

Die Snap-Aktie scheint besonders reif für eine Übernahme zu sein, da sie seit ihrem Höchststand im Jahr 2021 um fast 90% eingebrochen ist .

Unter der Oberfläche gibt es jedoch mehrere Gründe, warum SNAP als Übernahmeziel unattraktiv bleibt. Die drei wichtigsten werden im Folgenden erläutert.

Die Kontrolle der Führung hindert die Snap-Aktie daran, Übernahmeinteresse zu wecken

Die Unternehmensstruktur von Snap ist die größte Hürde auf dem Weg zu einem attraktiven Übernahmeziel.

Der Vorstandsvorsitzende des Social-Media-Unternehmens, Evan Spiegel, und sein Mitbegründer, Bobby Murphy, haben derzeit dank eines Zweiklassen-Aktiensystems nahezu die absolute Kontrolle über sein Schicksal.

Sie verfügen über superstimmberechtigte Aktien, die jeden feindlichen Übernahmeversuch effektiv blockieren.

Das bedeutet, dass Käufer, selbst wenn sie bereit wären, eine Prämie zu zahlen, den Segen des Paares benötigen, um fortzufahren.

Und das ist unwahrscheinlich, da der Spiegel sich weiterhin dafür einsetzt, dass SNAP unabhängig bleibt.

Er glaubt weiterhin an das langfristige Potenzial des Unternehmens und seine Fähigkeit, innovativ zu sein, ohne in ein größeres Tech-Ökosystem aufgenommen zu werden.

Investitionen in KI und AR deuten darauf hin, dass SNAP auf lange Sicht spielt

Die jüngsten Schritte von Snap deuten darauf hin, dass sich das Unternehmen auf den Aufbau und nicht auf den Verkauf konzentriert.

Das Management des Unternehmens investiert weiterhin Ressourcen in künstliche Intelligenz (KI) und Augmented Reality – zwei Bereiche, die es als zentral für die Zukunft des Unternehmens ansieht.

Von maschinellem Lernen bis hin zu immersiven AR-Linsen setzt Snap auf Innovationen, um die Nutzerbindung und das Umsatzwachstum zu fördern.

Diese Investitionen sind nicht die Handlungen eines Unternehmens, das sich auf einen Verkauf vorbereitet. Sie sind die Kennzeichen eines Unternehmens, das versucht, sein Geschäftsmodell neu zu gestalten.

Die SNAP-Aktie hat sich deutlich unterdurchschnittlich entwickelt – aber die Ausgaben des Unternehmens für Forschung und Entwicklung (F&E) sind nach wie vor hoch, was eine langfristige Vision signalisiert.

Ein Käufer wird daher eine saftige Prämie zahlen müssen, was die Snap-Aktie als Übernahmeziel noch unattraktiver macht.

Snap-Aktien sind für die meisten Acquirer keine strategische Lösung

Selbst wenn Snap Inc. offen für einen Deal wäre, ist es für die meisten potenziellen Käufer nicht einfach.

Meta dominiert bereits die Social-Media-Landschaft und würde einer kartellrechtlichen Prüfung ausgesetzt sein, wenn es versuchen würde, Snap zu übernehmen.

Apple und Google sind zwar reich an Geldern, haben aber wenig Appetit auf verbraucherorientierte soziale Plattformen gezeigt, die ständige Moderation und kulturelle Agilität erfordern.

In der Zwischenzeit ist das Werbegeschäft von SNAP, das sich immer noch von den Datenschutzänderungen von Apple erholt, nicht stark genug, um traditionelle Medien- oder Telekommunikationsgiganten anzuziehen.

Kurz gesagt, die einzigartige Positionierung von Snap macht es schwierig, sich ohne größere Reibungsverluste in das Ökosystem eines anderen Unternehmens einzufügen.

Das schränkt den Pool an realistischen Bewerbern ein und verringert die Chancen auf einen Buyout weiter.