Trump verklagt die New York Times auf 15 Milliarden Dollar wegen Verleumdung

Trump verklagt die New York Times auf 15 Milliarden Dollar wegen Verleumdung
Devesh Kumar
16. Sept. 2025, 07:41 AM
  • Trump reicht Verleumdungsklage in Höhe von 15 Milliarden Dollar gegen die New York Times ein.
  • Die Claims Times veröffentlichte falsche Geschichten, die seinem Ruf und MAGA-Anliegen schadeten.
  • Die Klage zielt auf angeblich voreingenommene Berichterstattung und angebliche Unterstützung von Kamala Harris ab.

US-Präsident Donald Trump hat eine juristische Bombe gegen eine der bekanntesten Zeitungen Amerikas lanciert.

Trump verklagt die New York Times auf 15 Milliarden Dollar und beschuldigt die Zeitung, unerbittlich falsche Geschichten über ihn, seine Familie und sein Geschäftsimperium zu verbreiten.

Trump nennt die Times ein "Sprachrohr" der Demokratischen Partei und sagt, ihre Berichterstattung habe sich von einer voreingenommenen Berichterstattung zu einer offenen Verleumdung entwickelt.

In der Klage, die in Florida eingereicht wurde, wird behauptet, dass die Aktionen der Zeitung seinem Ruf und seinen politischen Anliegen wie "America First" und "MAGA" enormen Schaden zugefügt haben.

Mit einem Preisschild, das den Marktwert der Times bei weitem übersteigt, verspricht dieser Fall eine der am meisten auf dem Spiel stehenden Medienschlachten der letzten Zeit zu werden.

Trump hielt sich in seiner Ankündigung nicht zurück und nannte die New York Times "eine der schlimmsten und degeneriertesten Zeitungen" in der amerikanischen Geschichte.

Er kritisierte die Zeitung als "Sprachrohr" der Demokraten, die besonders verärgert über ihre Unterstützung von Vizepräsidentin Kamala Harris im Jahr 2024 sind.

Seiner Ansicht nach war diese Unterstützung "die größte illegale Wahlkampfspende aller Zeiten", was ihn dazu bewog, gegen die Veröffentlichung vor Gericht vorzugehen.

Bei dieser Klage geht es nicht nur um verletzte Gefühle. Trump behauptet, die Times habe ständig falsche Geschichten über ihn, seine Familie und seine Unternehmen veröffentlicht und damit seinem Ruf und seinem Vermächtnis geschadet.

Der US-Präsident positioniert den Fall als eine weitere Front in seinem Krieg gegen die "Fake News"-Medien, den er seit Jahren führt.

Was diese Klage besonders auffällig macht, ist ihre schiere Größe.

Die Zahl von 15 Milliarden US-Dollar übersteigt bei weitem den aktuellen Marktwert der New York Times Company, was dies zu einer der größten Verleumdungsklagen macht, die jemals gegen ein Medienunternehmen eingereicht wurden.

Was steckt hinter Donald Trumps Klage?

Die Beschwerde konzentriert sich auf das, was Trump als "grundlose und böswillige Berichterstattung" bezeichnet, einschließlich Geschichten, die mit seiner Verbindung zum Finanzier Jeffrey Epstein verbunden sind.

Trump und seine Verbündeten argumentieren, dass einige der Behauptungen der Times, wie etwa eine Grundsatznotiz, die angeblich von Trump unterzeichnet wurde und sich auf Epstein bezieht, auf Lügen hinauslaufen, die seinen Namen beschmutzen sollen.

Rechtsanalysten weisen darauf hin, dass Verleumdungsklagen, an denen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Trump beteiligt sind, notorisch schwer zu gewinnen sind.

Die Kläger müssen nicht nur beweisen, dass falsche Informationen veröffentlicht wurden, sondern auch, dass dies unter rücksichtsloser Missachtung der Wahrheit geschah, eine hohe Messlatte vor US-Gerichten.

Trump entschied sich, den Fall in Florida einzureichen, was angesichts der jüngsten Reformen und der Gerichtslandschaft einen rechtlichen Vorteil bieten könnte. Es bleiben jedoch Fragen zur Zuständigkeit offen, da die New York Times ihren Sitz in New York hat.

Die Times hat noch keine öffentliche Antwort veröffentlicht. Dieser Showdown wird wahrscheinlich zu hitzigeren Debatten über die Rolle der Presse führen, wenn es darum geht, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zur Rechenschaft zu ziehen, und über die Grenzen der Meinungsfreiheit und des verantwortungsvollen Journalismus.

Während sich dieser Fall entfaltet, wird es einer sein, den man im Auge behalten sollte. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Präsident, der entschlossen ist, hart zurückzuschlagen, sowohl mit Worten als auch mit dem Gesetz.