Trump an Starmer: Illegale Migration bedroht die Sicherheit Großbritanniens, wenn nötig Militär einsetzen

Trump an Starmer: Illegale Migration bedroht die Sicherheit Großbritanniens, wenn nötig Militär einsetzen
Devesh Kumar
19. Sept. 2025, 08:49 AM
  • Trump fordert Großbritannien auf, Militär einzusetzen, um illegale Überquerungen des Ärmelkanals einzudämmen.
  • Einwanderungsproteste nehmen in Großbritannien zu, mit Kundgebungen, an denen 100.000+ Menschen teilnehmen.
  • Der Besuch des US-Präsidenten vermischte die Diplomatie mit Trumps unverblümten Ratschlägen zur Grenzpolitik.

US-Präsident Donald Trump hat den britischen Premierminister Sir Keir Starmer aufgefordert, das Militär einzusetzen, um die illegale Migration nach Großbritannien zu stoppen.

In einer Rede auf dem Landsitz von Premierminister Keir Starmer in Chequers forderte Trump Starmer auf, das Militär einzusetzen, um die illegale Migration nach Großbritannien zu stoppen.

"Man muss manchmal das Militär einsetzen", sagte er unverblümt und warnte davor, dass illegale Grenzübertritte "Länder von innen zerstören könnten".

Trump zog sich ein Beispiel an seiner eigenen harten US-Grenzpolitik zum Vorbild und scheute sich nicht, auf ein entschlossenes Vorgehen gegen den Zustrom von Migranten zu drängen, die den Ärmelkanal in kleinen Booten überqueren.

Seine Äußerungen kamen zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen über die Einwanderung das Vereinigte Königreich weiterhin im Griff haben, und zeigten, wie roh das Thema geworden ist.

Großbritanniens Problem der illegalen Migration und wachsende Proteste

Illegale Migration ist derzeit ein heißes Thema in Großbritannien. Tausende von Migranten haben die gefährliche Reise über den Ärmelkanal auf sich genommen, was eine nationale Debatte und öffentliche Besorgnis ausgelöst hat.

Aber was in letzter Zeit wirklich Aufmerksamkeit erregt hat, ist die Protestwelle, die im ganzen Land ausgebrochen ist.

Gruppen der extremen Rechten, darunter Persönlichkeiten wie Tommy Robinson, haben riesige Kundgebungen organisiert, an denen zum Teil über 100.000 Menschen teilnahmen, um gegen die Einwanderungspolitik zu protestieren.

Diese Proteste können ziemlich hitzig werden, mit Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei und manchmal sogar mit Gewalt.

Viele dieser Kundgebungen richten sich gegen Hotels, in denen Asylbewerber untergebracht sind, von denen einige Einheimische glauben, dass sie die Ressourcen der Gemeinde belasten.

Die Regierung beharrt darauf, dass sie hart arbeitet, die Patrouillen verstärkt und die Abkommen mit Frankreich verschärft, aber die Proteste zeigen, wie tief die öffentliche Meinung bei diesem heiklen Thema gespalten ist.

Was Trumps Besuch für das Vereinigte Königreich bedeutete

Bei Trumps Reise ging es nicht nur um Staatsbankette und höfliche Treffen (obwohl es viele davon mit König Charles III. und Starmer gab).

Es war klar, dass der ehemalige US-Präsident sich vor allem bei der Einwanderung profilieren wollte.

Er lobte die "besondere Beziehung" zwischen den USA und Großbritannien, mischte sich mit einigen spitzen Kommentaren zur Migration und forderte Starmer auf, sich ein Beispiel an seinem Buch zu nehmen.

Trotz der öffentlichkeitswirksamen Ereignisse gab es auch Proteste und lautstarken Widerstand, aber Trump blieb konzentriert und bezeichnete Starmer inmitten seiner harten Worte zu einem "wirklich feinen Kerl".

Neben der Einwanderung ging es bei dem Besuch um die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Handel und sogar um eine scharfe Kritik an Putins Umgang mit der Ukraine.

Am Ende war dieser Besuch eine Mischung aus diplomatischem Flair und direkter politischer Beratung, und Trump kam nicht nur, um Freunde zu finden, sondern auch, um auf strengere britische Grenzkontrollen zu drängen, was seinen eigenen sachlichen Ansatz widerspiegelt.

Trumps Besuch in Großbritannien war eine Erinnerung daran, dass die transatlantische Freundschaft zwar tief verwurzelt ist, die Debatten über Einwanderung und Sicherheit jedoch noch lange nicht beigelegt sind und beide Staatsoberhäupter bereit zu sein scheinen, sich diesen Herausforderungen direkt zu stellen.