US-Aktien eröffnen im Minus: SandP 500 rutscht um 0,2 % ab, Dow fällt um über 150 Punkte

US-Aktien eröffnen im Minus: SandP 500 rutscht um 0,2 % ab, Dow fällt um über 150 Punkte
Utkarsh Roshan
22. Sept. 2025, 15:49 PM
  • Die US-Aktien geben nach den Rekordgewinnen der letzten Woche leicht nach.
  • Das Risiko eines Shutdowns der Regierung trägt zur vorsichtigen Anlegerstimmung bei.
  • Goldman Sachs hebt Ziel für den SandP 500 angesichts stabiler Wirtschaftsaussichten an.

Die US-Aktien gaben am Montag nach einer starken Performance in der vergangenen Woche nach, bei der der Dow Jones Industrial Average und der SandP 500 auf Rekordhochs schlossen.

Der Dow fiel um 161 Punkte oder 0,3 %, während der SandP 500 um 0,2 % nachgab und der Nasdaq Composite 0,1 % verlor.

Der Small-Cap-Index Russell 2000 gab seine Gewinne ebenfalls wieder ab, nachdem er seinen ersten Rekordschluss seit November 2021 verzeichnet hatte.

Die Stimmung der Anleger wurde durch das wachsende Risiko eines Regierungsstillstands belastet.

Letzte Woche lehnte der Senat sowohl die Vorschläge der Republikaner als auch der Demokraten ab, die Bundesregierung vorübergehend zu finanzieren.

Der Vorsitzende der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, hat Präsident Donald Trump aufgefordert, sich mit den Demokraten zu treffen, um vor Ablauf der Finanzierungsfrist am 30. September ein Abkommen auszuhandeln.

Fed-Politik und Markterwartungen

In der vergangenen Woche senkte die US-Notenbank die Zinssätze um einen Viertelprozentpunkt, die erste Senkung seit Dezember.

Der Schritt, der von den Märkten weithin erwartet wurde, wurde angesichts der Anzeichen einer Verlangsamung des Arbeitsmarktes als expansive Haltung interpretiert.

Die Märkte preisen nun zwei weitere Zinssenkungen um einen Viertelpunkt vor Ende des Jahres ein, so das CME FedWatch Tool.

Die Anleger beobachten die bevorstehenden makroökonomischen Daten genau, um zu beurteilen, ob der erwartete Pfad der geldpolitischen Lockerung auf Kurs bleibt.

Der Präsident der Federal Reserve von Atlanta, Raphael Bostic, sagte, er sehe derzeit keine Notwendigkeit für weitere Zinssenkungen in diesem Jahr und verwies auf Inflationssorgen. "Ich bin besorgt über die Inflation, die seit langem zu hoch ist", sagte Bostic dem Wall Street Journal.

"Und deshalb würde ich mich heute nicht bewegen oder dafür sein, aber wir werden sehen, was passiert", fügte er hinzu.

Optimismus von Goldman Sachs

Inmitten dieser vorsichtigen Signale hob Goldman Sachs sein jährliches Ziel für den SandP 500 auf 6.800 an, gegenüber seiner vorherigen Prognose von 6.600 Punkten.

Analysten nannten ein stetiges Wirtschaftswachstum, robuste Unternehmensgewinne sowie eine starke Verbrauchernachfrage und Unternehmensinvestitionen als Faktoren für weitere Gewinne.

Während die Anleger die Aufwärtskorrektur begrüßten, bleiben einige vorsichtig in Bezug auf Risiken wie mögliche Zinserhöhungen und geopolitische Spannungen. Insgesamt spiegelt das neue Ziel das Vertrauen in die Fähigkeit des Marktes wider, die anhaltenden Herausforderungen zu bewältigen.