SoundHound-Aktie: Warum der Red Lobster-Deal die Bewertungsbedenken weiter verwässert

SoundHound-Aktie: Warum der Red Lobster-Deal die Bewertungsbedenken weiter verwässert
Wajeeh Khan
23. Sept. 2025, 18:03 PM
  • Die SoundHound-Aktie erholt sich aufgrund einer wichtigen Partnerschaft mit Red Lobster.
  • Hier ist der Grund, warum die Ankündigung den Kauf von SOUN-Aktien rechtfertigt.
  • Der Aktienkurs von SoundHound ist nun um mehr als 160% gestiegen, verglichen mit seinem Jahrestief.

SoundHound AI Inc (NASDAQ: SOUN) stieg am Dienstagmorgen um fast 10%, nachdem es eine wichtige Partnerschaft mit der Casual-Dining-Fischrestaurantkette Red Lobster angekündigt hatte.

Das Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) wird seine Technologie an allen Standorten von Red Lobster einsetzen und so automatisierte Telefonbestellungen ermöglichen, um die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu verringern und das Kundenerlebnis zu verbessern.

Einschließlich der heutigen Rallye ist die SoundHound-Aktie gegenüber ihrem Jahrestief im April um mehr als 160% gestiegen.

Was der Red Lobster-Deal für die SoundHound-Aktie bedeutet

Die SOUN-Aktie weitet ihre Gewinne heute aus, vor allem, weil Red Lobster die größte Fischkette der Welt ist.

Die Gewinnung als Kunde ist daher eine wichtige Bestätigung für die Unternehmensstrategie des Unternehmens.

Durch die Integration seiner Voice-AI-Angebote in den Betrieb von Red Lobster beweist SoundHound, dass seine Technologie über hochvolumige Restaurantketten mit mehreren Standorten hinweg skaliert werden kann.

Das System ist auf die gesamte Speisekarte von Red Lobster trainiert und so konzipiert, dass kein Kundenanruf unbeantwortet bleibt – auch während der Stoßzeiten.

Für SoundHound öffnet diese Vereinbarung die Türen zu anderen großen Foodservice-Marken und stärkt seine Positionierung als führender Anbieter von Conversational AI für das Gastgewerbe.

Kurz gesagt, es ist ein klares Zeichen dafür, dass sich die Technologie von SOUN von Pilotprojekten zu einem umfassenden Einsatz entwickelt.

Warum Anleger über die Bewertung von SOUN-Aktien hinausblicken sollten

Ja, die SoundHound-Aktie wird zu einer hohen Bewertung gehandelt – rund das 78-fache des Umsatzes – aber die Wachstumsgeschichte ist schwer zu ignorieren.

Das Unternehmen mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, verzeichnete im 2. Quartal des Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 217 % gegenüber dem Vorjahr und prognostizierte, dass es in diesem Jahr 178 Mio. $ erreichen wird – fast doppelt so viel wie im Jahr 2024.

Mit Kunden wie Red Lobster, Chipotle und Papa John's, die bereits an Bord sind, baut SoundHound eine diversifizierte Umsatzbasis in den Bereichen Restaurants, Automobilindustrie und Finanzdienstleistungen auf.

Sein proprietäres Polaris-Modell und über 280 Patente verschaffen ihm einen verteidigungsfähigen Vorteil in der Sprach-KI.

Während die Rentabilität schwer fassbar bleibt, hält das an der Nasdaq notierte Unternehmen 246 Millionen US-Dollar an Barmitteln und null Schulden – eine starke Grundlage für die Skalierung.

Für langfristig orientierte Anleger kann die Bewertung der SOUN-Aktie eine Prämie sein, die es wert ist, gezahlt zu werden.

Sollten Sie heute in SoundHound-Aktien investieren?

Alles in allem sieht die Kursrallye von SoundHound mehr als nur ein Hype aus – sie wird durch echte Unternehmensanziehungskraft und steigende Einnahmen unterstützt.

Die Partnerschaft mit Red Lobster erhöht die Glaubwürdigkeit und Reichweite, während der Technologiegraben und die finanzielle Flexibilität des Unternehmens die weitere Expansion unterstützen.

Skeptiker können sich vor einer Bewertung sträuben, so viel sie wollen, aber SOUN beweist schnell, dass es Innovation in kommerzielle Gewinne umwandeln kann.

Wenn das Unternehmen weiterhin namhafte Kunden gewinnt und seine KI-Fähigkeiten vertieft, könnte SoundHound eine der überzeugenderen Wachstumsgeschichten im Bereich der Voice-Tech-Technologie sein – weshalb das Konsensrating der Wall Street für das Unternehmen bei "Overweight" bleibt.

Dennoch bleibt die SOUN-Aktie für ertragsorientierte Anleger unattraktiv, da sie derzeit keine Dividende ausschütten.