Trump will 100% Zölle auf ausländische Filme erheben und nimmt den kalifornischen Gouverneur ins Visier

Trump will 100% Zölle auf ausländische Filme erheben und nimmt den kalifornischen Gouverneur ins Visier
Devesh Kumar
29. Sept. 2025, 16:20 PM
  • Trump zielt auf im Ausland produzierte Filme mit einem Zoll von 100 % ab.
  • Die kalifornische Führung wird dafür kritisiert, dass sie es versäumt hat, die US-Filmindustrie zu schützen.
  • Zölle könnten globale Filmpartnerschaften und den Streaming-Vertrieb stören.

US-Präsident Donald Trump hat erneut mit einem energischen Schritt gegen die globale Filmindustrie zugeschlagen und einen Zoll von 100 % auf alle Filme angekündigt, die außerhalb der Vereinigten Staaten gedreht werden.

Die Ankündigung, die über seine Social-Media-Plattform Truth Social gemacht wurde, kommt mit scharfen Worten, in denen andere Länder beschuldigt werden, das amerikanische Filmgeschäft zu "stehlen", und es mit dem "Diebstahl von Süßigkeiten von einem Baby" vergleicht.

Er griff Kalifornien heraus und beschuldigte den Gouverneur, schwach und inkompetent zu sein, wenn es darum gehe, die Filmindustrie des Landes zu schützen.

Dieser Schritt unterstreicht Trumps Verfolgung einer "America First"-Agenda, die sich sogar auf den kulturellen Bereich erstreckt und darauf abzielt, das zurückzufordern, was er Amerikas verlorene "Film"-Dominanz nennt.

Amerikanische Jobs versus ausländische Filme

Diese Zolldrohung würde, wenn sie in Kraft käme, seismische Auswirkungen auf Hollywood und den globalen Filmmarkt haben.

Die Einführung eines Zolls von 100 % auf ausländische Filme bedeutet eine Verdoppelung der Kosten für den Import von Filmen, die außerhalb der USA gedreht wurden, und zwingt Verleiher, Kinos und Streaming-Plattformen, ihren Inhaltsmix zu überdenken.

Dies könnte dazu führen, dass weniger ausländische Filme in den USA gezeigt werden oder verfügbar sind, und dass die Preise für Kinobesucher und Abonnenten steigen.

Trumps Kritik hängt mit der Tatsache zusammen, dass viele Filme zunehmend im Ausland produziert werden, wo das Ausland Steuervergünstigungen und Anreize bietet, die Dreharbeiten von Kalifornien und anderen US-Drehorten weglocken.

Trump sieht darin eine Belastung für amerikanische Arbeitsplätze, Einnahmen und kreatives Erbe.

Aber bei Trumps Schritt geht es nicht nur um die Wirtschaft. Es gibt hier eine kulturelle und politische Schärfe, und die Kritik an der kalifornischen Führung macht sich die Kritik seiner Basis an Hollywood und der Politik der Demokraten zunutze.

Für Trump-Anhänger steht Hollywood oft für Ideen, die ihren Werten widersprechen. Dieser Zoll spielt mit dem Gefühl des Schutzes der amerikanischen Identität und des amerikanischen Stolzes und stellt Filme als Symbol nationaler Stärke dar, die es zu verteidigen gilt.

Seine Botschaft ist klar: Bei Zöllen geht es nicht nur um Waren, sondern auch darum, die amerikanische Kultur und Kreativität vor ausländischem "Diebstahl" zu schützen.

America first trifft Filmindustrie

Im Großen und Ganzen passt dies genau in Trumps bekannte Zollstrategie aus seiner laufenden Präsidentschaft.

Seit seiner Rückkehr ins Amt hat er wiederholt Zölle als stumpfes Instrument gegen Industrien eingesetzt, von Stahl und Aluminium bis hin zu chinesischen Waren, um amerikanische Arbeiter und Industrien zu schützen.

Die Ausweitung dieser Taktik auf die Filmindustrie führt in eine neue Richtung, indem sie Wirtschaft mit Kultur und Politik verbindet.

Es ist eine Erinnerung daran, dass es bei Trumps "America First"-Agenda genauso sehr um nationale Identität und Symbolik geht wie um Dollars und Cents.

Die Herausforderungen sind jedoch groß. Die globale Filmindustrie ist mit Partnerschaften, internationaler Finanzierung und Talenten verbunden, die sich frei über Grenzen hinweg bewegen, ein Zoll könnte all das durcheinanderbringen.

Filme sind oft Koproduktionen zwischen amerikanischen und internationalen Studios, und die Einstufung von Filmen als "Waren", die Zöllen unterliegen, wird durch den digitalen Vertrieb und das Streaming erschwert.

Doch Trump scheint sich weniger um diese Nuancen zu kümmern als vielmehr um das politische Signal, das die Politik aussendet. Darin heißt es: Amerika wird nicht tatenlos zusehen, wie andere Länder an seinem kulturellen und wirtschaftlichen Einfluss nagen.