Evening Digest: Trump sieht "Chance" im Shutdown, Angriff auf Synagoge in Manchester

Evening Digest: Trump sieht "Chance" im Shutdown, Angriff auf Synagoge in Manchester
Devesh Kumar
02. Okt. 2025, 19:28 PM
  • Der Shutdown der US-Regierung geht in den zweiten Tag, mit einer Unterbrechung der Finanzierung von 18 Milliarden US-Dollar und geplanten Kürzungen bei den Behörden.
  • Die EU plant, die Stahlzölle auf 50 Prozent zu verdoppeln, um die heimische Industrie und Sicherheitsinteressen zu schützen.
  • Hier ist ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag.

Der Donnerstag begann mit einigen großen globalen Schlagzeilen, als die Europäische Union beschloss, die Stahlzölle zu verdoppeln, um die heimischen Wirtschafts- und Verteidigungsinteressen zu sichern.

Tragische Nachrichten kamen aus Manchester, wo ein "terroristischer Vorfall" die örtliche jüdische Gemeinde mit einem Messerangriff erschütterte.

US-Präsident Donald Trump hat offiziell beschlossen, den Shutdown der US-Regierung zu nutzen und die Größe der Bundesbehörden zu reduzieren.

Ein Blick auf die wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag.

Shutdown der US-Regierung: Tag 2

Die US-Regierung hat am Donnerstag den zweiten Tag des Shutdowns erlebt, und Präsident Trump nennt dies eine "einzigartige Gelegenheit", die Bundesbehörden zu verkleinern.

Teil dieses Plans? Sein Team hat rund 18 Milliarden Dollar an Infrastrukturgeldern für New York City eingefroren und fast 8 Milliarden Dollar gestrichen, die für Klimaprojekte in demokratisch geführten Bundesstaaten gedacht waren.

Russell Vought, der das Office of Management and Budget leitet, hilft dabei, herauszufinden, welche Behörden Kürzungen sehen könnten.

Alles begann, weil der Kongress kein Finanzierungsgesetz durchbringen konnte, was bedeutet, dass Hunderttausende von Bundesbediensteten entweder beurlaubt sind oder ohne Bezahlung arbeiten.

Die Demokraten werfen dem Weißen Haus vor, den Shutdown aus politischen Gründen zu nutzen, während das Weiße Haus mit dem Finger auf die Demokraten zeigt.

EU will Stahlzölle auf 50 % anheben

Die Europäische Union plant, ihre Stahlimportzölle auf 50 % zu verdoppeln. Die Idee ist, mit dem gleichzuziehen, was die USA tun, da die USA bereits hohe Zölle auf Stahl erhoben haben, um Überproduktion und Dumping, vor allem aus China, zu bekämpfen.

Derzeit erhebt die EU 25 Prozent auf Stahl, sobald die Quoten erreicht sind, aber der neue Plan würde diesen Anteil auf 50 Prozent erhöhen, wobei die Quoten für bestimmte Produkte auf dem früheren Importniveau basieren.

Sie wollen sich auch die Macht geben, länderspezifische Quoten festzulegen, damit Unternehmen die Regeln nicht einfach umgehen können.

Das Ziel ist einfach: die europäische Stahlindustrie zu schützen, die von Billigimporten hart getroffen wurde, die die Preise drücken und es schwierig machen, zu modernisieren oder umweltfreundlich zu werden.

Und es gibt auch einen Sicherheitsaspekt: Führende Politiker wie Polens Ministerpräsident Donald Tusk sagen, Stahl sei für die Verteidigung sehr wichtig.

Der Plan wird voraussichtlich nächste Woche offiziell bekannt gegeben und zeigt, dass Europa bereit ist, eine härtere Haltung einzunehmen, um seinen Stahlsektor zu verteidigen.

Anschlag auf Synagoge in Manchester

Am Donnerstagmorgen ereignete sich vor der Synagoge der Heaton Park Hebrew Congregation in Manchester ein tragischer Angriff, bei dem zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt wurden.

Berichten zufolge fuhr der Angreifer in Passanten und ging dann zu einer Messerstecherei über, bevor die Polizei auf ihn schoss, und es wird angenommen, dass er tot ist.

Der Zeitpunkt machte es noch schlimmer: Es geschah um 9.30 Uhr am Jom Kippur, dem heiligsten Tag im jüdischen Kalender, und erschütterte die örtliche Gemeinde in ihren Grundfesten.

Die Polizei von Greater Manchester hat den Vorfall als Terroranschlag eingestuft und sogar Bombenentschärfungsteams eingesetzt, nachdem sie verdächtige Gegenstände bei dem Verdächtigen gefunden hatten.

Zwei weitere Personen wurden im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen. Der britische Premierminister Keir Starmer nannte die Gewalt "schrecklich" und versprach erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Synagogen im ganzen Land.

OpenAI wird zum wertvollsten Startup der Welt

OpenAI hat gerade einen großen Meilenstein erreicht: Es ist jetzt das wertvollste Startup der Welt. Die Mitarbeiter verkauften Aktien im Wert von 6,6 Milliarden US-Dollar in einem sekundären Aktienverkauf, was die Bewertung des Unternehmens auf atemberaubende 500 Milliarden US-Dollar trieb.

Damit schlägt er Elon Musks SpaceX und macht OpenAI zum größten privaten Startup der Welt. In einer Finanzierungsrunde von 40 Milliarden US-Dollar Anfang des Jahres wurde das Unternehmen mit 300 Milliarden US-Dollar bewertet, es geht also schnell voran.

Große Investoren wie Thrive Capital, SoftBank, Dragoneer, MGX aus Abu Dhabi und T. Rowe Price nahmen an der Auktion teil.

Obwohl das Unternehmen Aktienverkäufe im Wert von bis zu 10 Milliarden US-Dollar zuließ, zahlten die Mitarbeiter weniger aus, ein Zeichen dafür, dass sie wirklich an die Zukunft von OpenAI glauben.

Außerdem ist es ein kluger Weg, um zu verhindern, dass Top-KI-Talente von Konkurrenten wie Meta abgeworben werden. Fazit: OpenAI wächst nicht nur, es dominiert die KI-Szene.