Warum die Nvidia-Aktie am Montag steigt

Warum die Nvidia-Aktie am Montag steigt
Devesh Kumar
13. Okt. 2025, 15:02 PM
  • Nvidia steigt vorbörslich um 2% angesichts einer weicheren US-Zollpolitik gegenüber China.
  • Der Markt erholt sich, da die Dow-Futures aufgrund nachlassender geopolitischer Sorgen um 450 Punkte steigen.
  • Das Wachstum von Nvidia hängt mit der Nachfrage nach KI/Rechenzentren zusammen; Die Entspannung stärkt das Vertrauen der Anleger.

Die Aktie von Nvidia (NASDAQ: NVDA) zeigt am Montag Anzeichen einer starken Erholung, da sie im vorbörslichen Handel um über 2% gestiegen ist.

Der Anstieg erfolgte inmitten der allgemeinen Ruhe an der Wall Street, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Haltung zur Verhängung harter Zölle gegen China abgeschwächt hatte.

Auch die US-Aktienfutures zeigten nach den Nachrichten eine beeindruckende Erholung, wobei die Dow-Futures am Montag um 450 Punkte stiegen, was es zu einem guten Zeitpunkt macht, 10.000 $ oder mehr in die Aktienmärkte zu investieren.

Die Gewinne der Nvidia-Aktie stehen im Einklang mit einer breiteren Markterholung, wobei sich die wichtigsten Tech-Aktien und -Indizes nach dem Ausverkauf der letzten Woche erholen.

Nvidia-Aktie: Warum steigt sie heute?

Die Aktie von Nvidia erhielt am Montag einen frühen Auftrieb, als die Anleger begannen, die Verluste der letzten Woche abzuschütteln.

Der Chiphersteller ist wegen der Handelsspannungen zwischen den USA und China ins Rampenlicht gerückt, da seine KI-Chips und Halbleitertechnologie eine große Sache für Rechenzentren und KI-Anwendungen sind, so dass jede Disruption Nvidia hart trifft.

Doch nachdem Präsident Trump eine weichere Haltung bei den Zöllen angedeutet hatte, atmeten die Anleger erleichtert auf.

Die Aktie stieg im vorbörslichen Handel um mehr als 2% und übertraf damit einen Großteil des breiteren Technologiesektors. China ist ein riesiger Markt für Nvidia, so dass jede Entspannung der Handelskonflikte dazu beiträgt, die Umsatz- und Wachstumsaussichten des Unternehmens zu schützen.

Die Erholung spiegelt auch einen größeren Trend wider: Der Markt erholt sich insgesamt, da die geopolitischen Sorgen nachlassen und sich die Stimmung im Technologiesektor verbessert.

Das Jahr 2025 war nicht gut für die Strategie von Nvidia China, da sich der Chiphersteller im geopolitischen Fadenkreuz zwischen den beiden Supermächten befand.

China ist ein kritischer Markt für Nvidia und macht etwa 13 % des weltweiten Umsatzes und etwa 25 % des Grafikabsatzes aus.

Die hochmodernen KI-Chips von Nvidia treiben Rechenzentren und die KI-Infrastruktur großer chinesischer Technologieunternehmen an.

Nvidias China-Probleme

Chinas Verbot bestimmter Nvidia-Chips stellt das Unternehmen in der Region vor eine knifflige neue Herausforderung.

Im Jahr 2025 verschärfte Peking die Beschränkungen für in den USA hergestellte KI-Chips, darunter einige der Top-Modelle von Nvidia, als Teil eines größeren Vorstoßes für technologische Eigenständigkeit und als Reaktion auf die zunehmenden Handels- und Technologiespannungen mit den USA.

Das Verbot betrifft vor allem Hochleistungschips, die in KI und Rechenzentren eingesetzt werden, die für Nvidias Produktpalette von zentraler Bedeutung sind.

Nvidia steht vor einigen echten Herausforderungen, da das Verbot die üblichen Lieferketten durcheinanderwirbelt und den Zugang zum chinesischen Markt einschränkt.

Um dies zu bewältigen, hat das Unternehmen seine Vertriebsstrategie angepasst und versucht, einige Geschäfte unter strengen Regeln am Laufen zu halten.

Dazu gehört sogar, dass ein Teil der chinesischen Verkaufserlöse an die US-Regierung zurückgeschickt wird, um die Exportbestimmungen einzuhalten.

Es muss beachtet werden, dass das Verbot nicht bedeutet, dass Nvidia vollständig aus dem chinesischen Markt verschwunden ist, da immer noch viele Low-End-GPUs und ältere NVIDIA-Modelle verfügbar sind und es in China einen aktiven Zweit-/Reparaturmarkt gibt.

Der Zugang zu den neuesten und leistungsstärksten KI-Beschleunigern ist jedoch aufgrund von Exportkontrollen und strengeren Inspektionen stark eingeschränkt und riskant zu beschaffen.