Trump trifft Putin in Ungarn, während Selenskyj die Unterstützung der USA für die Beendigung des Ukraine-Krieges sucht

Trump trifft Putin in Ungarn, während Selenskyj die Unterstützung der USA für die Beendigung des Ukraine-Krieges sucht
Devesh Kumar
16. Okt. 2025, 19:44 PM
  • Trump und Putin führen angesichts der zunehmenden Spannungen in der Ukraine wichtige Gespräche in Ungarn.
  • Die USA erwägen, Tomahawk-Raketen zu schicken, um die Verteidigung der Ukraine zu stärken.
  • Ungarn wurde als neutraler Boden für mögliche Friedensverhandlungen gewählt.

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag angekündigt, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Ungarn zu treffen.

Die Entwicklung kam zu einem Zeitpunkt, an dem Trump am Donnerstag ein langes Telefonat mit Putin führte, bevor er am Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentraf.

Einigen Berichten zufolge kam der Anruf, als die Trump-Regierung darüber nachdachte, gefährliche Tomahawk-Raketen an die Ukraine zu liefern, die sie in die Lage versetzen würden, tief in russisches Territorium einzudringen.

Treffen zwischen Trump und Putin: Diplomatische Bemühungen im Ukraine-Konflikt

Die Idee eines Treffens zwischen Trump und Putin in Ungarn nimmt zu einer Zeit Gestalt an, in der die Spannungen wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine hoch sind.

Nach dem viel diskutierten Alaska-Gipfel im August 2025, von dem sich viele einen ersten wirklichen Durchbruch in Richtung Frieden erhofften, waren die Erwartungen hoch.

Doch obwohl es als wichtiger Schritt angesehen wurde, führte es nicht zu einem sofortigen Waffenstillstand. Seither schlägt Trump einen spürbar härteren Ton gegenüber Moskaus Vorgehen im Krieg an.

Berichten zufolge haben Trump und Putin in den letzten Wochen lange, andauernde Telefongespräche geführt, während beide Seiten das Wasser für ein mögliches Friedensabkommen testen.

Trump ist sogar so weit gegangen, ein Ultimatum zu stellen: Entweder Putin nimmt ernsthaft Friedensgespräche auf, oder die USA könnten die Militärhilfe für die Ukraine aufstocken.

Es ist ein mutiger Schritt, und der Einsatz könnte nicht höher sein. Ein erfolgreiches Friedensabkommen könnte die Sicherheit in Osteuropa neu definieren; Ein Scheitern hingegen könnte zu einer gefährlichen neuen Eskalation führen.

Ungarn wurde vor allem wegen seiner einzigartigen geopolitischen Lage und der Unterstützung von Ministerpräsident Viktor Orbán als potenzieller Austragungsort ausgewählt, der sich bei den damit verbundenen Wirtschaftsgesprächen eng mit Trump abgestimmt hat.

Die Rolle Budapests unterstreicht den Wunsch Europas, den Dialog fortzusetzen und neue Sicherheitsvereinbarungen für die Ukraine auszuloten, die möglicherweise multinationale Garantien anstelle einer NATO-Mitgliedschaft beinhalten.

Während sich Trump auf eine weitere Gesprächsrunde mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorbereitet, könnte das geplante Treffen zwischen Trump und Putin die Voraussetzungen für einen breiteren trilateralen Dialog schaffen.

Wenn es gelingt, könnte es eine der folgenreichsten diplomatischen Bemühungen der jüngeren Geschichte werden.

Selenskyj trifft Trump am Freitag

Bei dem bevorstehenden Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Präsident Donald Trump am Freitag geht es um mehr als nur Militärhilfe, sondern auch um eine langfristige Vision für die Sicherheit der Ukraine und Europas.

Selenskyj, der sich mit seinem Team bereits in Washington aufhält, hofft auf die Unterstützung der USA für stärkere Luftverteidigungssysteme und Langstreckenwaffen wie Tomahawk-Raketen.

Aber die Agenda ist nicht rein militärischer Natur. Es wird erwartet, dass die beiden Staatschefs auch über die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die Suche nach neuen Wegen sprechen werden, um Russlands Kriegsfinanzierung zu unterbinden.