Applied Digital-Aktie steigt nach 5-Milliarden-Dollar-KI-Vertrag: Hier ist alles, was Sie wissen müssen

Applied Digital-Aktie steigt nach 5-Milliarden-Dollar-KI-Vertrag: Hier ist alles, was Sie wissen müssen
Devesh Kumar
22. Okt. 2025, 16:06 PM
  • Der Aktienkurs stieg sprunghaft an, nachdem Applied Digital einen KI-Mietvertrag über 15 Mrd. $ für 200 MW in North Dakota über 5 Mrd. $ unterzeichnet hatte
  • Die gesamte gemietete KI-Kapazität beläuft sich nun auf 600 MW auf dem Polaris-Campus.
  • Der Deal bietet Transparenz bei wiederkehrenden Umsätzen inmitten einer rasanten Nachfrage nach KI-Computing.

Der Aktienkurs von Applied Digital (Nasdaq:APLD) stieg am Mittwoch sprunghaft an, nachdem das Unternehmen mit einem großen US-Hyperscaler einen 15-jährigen Mietvertrag für KI-Computing im Wert von rund 5 Mrd. $ über eine Kapazität von 200 MW auf seinem Polaris Forge 2-Campus in North Dakota unterzeichnet hatte.

Der Deal erhöht den KI-Fußabdruck des Unternehmens auf 600 MW in seinen Polaris-Anlagen und stärkt die Transparenz der vertraglich vereinbarten Einnahmen.

Die Aktien stiegen im vorbörslichen Handel angesichts der gestiegenen Nachfrage nach groß angelegter KI-Recheninfrastruktur.

Der Aktienkurs von Applied Digital steigt, da die Anleger dem Ausbau der KI-Kapazitäten nachjagen

Die Aktie von Applied Digital eröffnete am Mittwoch im vorbörslichen US-Handel deutlich höher und stieg nach der Nachricht über die Verlängerung des Pachtvertrags um 200 MW um mehr als 8 Prozent.

Im bisherigen Jahresverlauf ist die Aktie um rund 325 Prozent gestiegen, da die Anleger ein Engagement in Unternehmen gesucht haben, die Strom und Immobilien für KI-Workloads liefern.

Die Marktteilnehmer nannten das schiere Ausmaß der Verpflichtungen als Haupttreiber der Rallye.

Anfang dieses Jahres unterzeichnete Applied Digital seinen ersten Hyperscaler-Deal und vermietete 150 MW an CoreWeave in Polaris Forge 1.

Diese Transaktion markierte den Einstieg des Unternehmens in den Hyperscaler-Markt und unterstrich das beschleunigte Tempo der Kapazitätszusagen.

Mit dem Leasingvertrag für Polaris Forge 2 beläuft sich die geleaste Gesamtkapazität nun auf 600 MW, gegenüber null zu Beginn des Jahres 2024.

Die jüngste Vereinbarung fügt über einen Zeitraum von 15 Jahren einen Vertragsumsatz von fast 5 Milliarden US-Dollar hinzu und verbessert die Transparenz der Generierung von freiem Cashflow, sobald die Anlagen voll ausgelastet sind.

Analysten weisen darauf hin, dass die Kapazitätsauslastung voraussichtlich stetig steigen wird, da der Bau und die Inbetriebnahme an den Polaris-Standorten bis 2026 fortgesetzt werden, was das Umsatzwachstum unterstützt und die Abhängigkeit von Spot-Leasingvereinbarungen verringert.

Analysten sagen, dass Hyperscaler-Deals die KI-Infrastruktur-These bestätigen

Branchenanalysten sehen in den Applied Digital-Verträgen eine Bestätigung dafür, dass Hyperscale-Kunden langfristige Kapazitätsverpflichtungen mit spezialisierten Rechenzentrumsanbietern priorisieren.

Das Wettrüsten um die KI-Infrastruktur hat Hyperscaler dazu veranlasst, sich jetzt Strom und Immobilien zu sichern und sich inmitten globaler Lieferengpässe dedizierte Einrichtungen zu sichern.

Langfristige Mietverträge bieten eine wiederkehrende Einnahmequelle und wirken als Wettbewerbsvorteil, so die Branchenforschung.

Risiken bleiben jedoch bestehen: Die Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl von Großkunden könnte Applied Digital einem Konzentrationsrisiko aussetzen, wenn die Nachfrage nachlässt.

Darüber hinaus stellen der Strom-, Land- und Kapitalaufwand, der für den Ausbau des Polaris-Netzwerks erforderlich ist, eine Herausforderung bei der Umsetzung dar.

Die Vergleiche an der Wall Street haben sich auf Konkurrenten wie CoreWeave, QTS und EdgeConneX konzentriert und Unterschiede in der geografischen Präsenz und den langfristig vereinbarten Umsatz als wichtige Unterscheidungsmerkmale hervorgehoben.

Während CoreWeave durch kleinere, inkrementelle Mietverträge gewachsen ist, bieten die Massenverpflichtungen von Applied Digital eine klare Umsatztransparenz, führen jedoch zu einer höheren Kapitalallokation im Vorab.

Insgesamt sagen Analysten, dass der Deal die wesentliche Rolle spezialisierter KI-Rechenzentren bei der Erfüllung des steigenden Rechenbedarfs unterstreicht.