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'KI wird in ihren Anfängen zerstört': Trump unterzeichnet eine 'One-Rule'-Exekutivverordnung

'KI wird in ihren Anfängen zerstört': Trump unterzeichnet eine 'One-Rule'-Exekutivverordnung
Devesh Kumar
08. Dez. 2025, 15:23 PM
  • Trump sagt, ein einheitliches nationales KI-Regelwerk sei notwendig, um 50 konkurrierende Staatsregime zu ersetzen.
  • Die Anordnung zielt darauf ab, strenge KI-Gesetze in Bundesstaaten wie Kalifornien, New York und Colorado zu verhindern.
  • Technologieunternehmen begrüßen einheitliche Regeln; Staatsbeamte und Bürgerrechtsgruppen warnen vor schwächeren Schutzmaßnahmen.

Präsident Donald Trump wird diese Woche die wachsende Landschaft der Regulierung von künstlicher Intelligenz auf den Kopf stellen.

In einem Beitrag in den sozialen Medien am Montag kündigte Präsident Trump Pläne an, eine "One Rule"-Exekutivverordnung zu unterzeichnen, die einen einheitlichen nationalen Rahmen für die KI-Governance schaffen soll.

"Es darf nur ein Regelbuch geben, wenn wir weiterhin im Bereich KI führend bleiben wollen", sagte Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth Social.

"DARAN BESTEHT KEIN ZWEIFEL! AI WIRD IN IHREN ANFÄNGEN ZERSTÖRT! Ich werde diese Woche eine ONE RULE Executive Order erlassen. Man kann nicht erwarten, dass ein Unternehmen jedes Mal 50 Genehmigungen bekommt, wenn es etwas tun will. DAS WIRD NIEMALS FUNKTIONIEREN!", FÜGTE Trump hinzu.

Bundesbundes-'One-Rule' vs. 50-Bundesstaaten-Playbooks

Der Kern der Exekutivverordnung ist die bundesstaatliche Prä-emption, ein rechtlicher Mechanismus, der neue bundesstaatliche Standards über bundesstaatliche Gesetze erheben würde.

In der Praxis bedeutet dies, dass die "One Rule" die kürzlich in Kalifornien, New York und Colorado verabschiedeten aggressiven KI-Sicherheitsgesetze ersetzen würde, die derzeit eine Haftung für algorithmische Verzerrungen und Deepfake-Verbreitung auferlegen.

Durch die Einführung einer bundesweiten Obergrenze will das Weiße Haus das auflösen, was Branchenlobbyisten als "Compliance-Albtraum" bezeichnet haben.

Für das Silicon Valley ist die Ordnung ein Sieg. Technologieriesen argumentieren seit langem, dass das Navigieren von fünfzig verschiedenen Regulierungsregimen es landesweit unerschwinglich kostspielig macht, KI-Tools einzusetzen.

Der Vorschlag hat jedoch Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten und Bürgerrechtsgruppen alarmiert.

Sie argumentieren, dass in Ermangelung umfassender Gesetze des Kongresses die einzigen Bundesstaaten waren, die das regulatorische Vakuum füllten, um Bürger zu schützen.

Die Befürchtung der Kritiker ist, dass eine bundesweite "One Rule" ein schwächerer Standard sein wird, der den Wählern in pro-regulatorischen Bundesstaaten effektiv die Möglichkeit entzieht, Unternehmen für algorithmische Schäden zur Rechenschaft zu ziehen.

Was könnte sich tatsächlich in der KI-Regulierung ändern?

Für Unternehmen, insbesondere KI-Start-ups, wäre die unmittelbare Auswirkung eine Reduzierung der rechtlichen Kosten.

Ein einheitlicher Standard ermöglicht es Unternehmen, Produkte wie automatisierte Einstellungstools oder Kreditbewertungsalgorithmen über Bundesstaatengrenzen hinweg zu skalieren, ohne lokale Klagen befürchten zu müssen.

Allerdings stehen Unternehmensrechtsteams vor einigen Unsicherheiten.

Exekutivverordnungen sind der Auslegung durch Bundesbehörden unterworfen und können von zukünftigen Regierungen aufgehoben werden, wodurch Unternehmen möglicherweise in der Schwebe bleiben, während die spezifischen Regeln der "One Rule"-Doktrin geschrieben werden.

Für Arbeitnehmer und Alltagsnutzer sind die Einsätze persönlich.

Die Anordnung könnte die staatlichen Schutzmaßnahmen in Bezug auf Arbeitsplatzüberwachung und automatisierte Einstellungen zurücknehmen.

So könnten beispielsweise Gesetze in Rechtsgebieten, die Arbeitgeber verpflichten, Arbeitnehmer zu benachrichtigen, wenn KI ihre Produktivität überwacht, aufgehoben werden, wenn der Bundesstandard eine mildere Strategie annimmt.

Verbraucher könnten feststellen, dass sie weniger Klagemöglichkeiten haben, wenn ein KI-System ihnen einen Kredit verweigert oder sie falsch identifiziert, da private Klagerechte auf Landesebene verdrängt werden könnten.