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US-Mittagsmarktbriefing: Die Fed hat den Preis gesenkt, SandP 500 stabil, während Trader JOLTS-Einstellungsrückgänge verarbeiten

US-Mittagsmarktbriefing: Die Fed hat den Preis gesenkt, SandP 500 stabil, während Trader JOLTS-Einstellungsrückgänge verarbeiten
Devesh Kumar
09. Dez. 2025, 20:40 PM
  • SandP 500 flach; Der Dow wird durch den höheren Ausgabenausblick von JPMorgan für 2026 unter Druck gesetzt.
  • Händler preisen eine Wahrscheinlichkeit von 87–88 % für einen Viertelpunktschnitt der Fed.
  • JOLTS zeigt sinkende Einstellungen und Rücktritte, was auf eine schwächere Arbeitsdynamik hindeutet.

US-Aktien bleiben nahezu stabil, während die Wall Street auf die endgültige politische Entscheidung der Federal Reserve für 2025 wartet.

Der SandP 500 blieb im Wesentlichen unverändert, während der Nasdaq leicht anlegte und der Dow durch eine Schwäche bei JPMorgan Chase nachließ, nachdem die Bank ernüchternde Kostenprognosen für 2026 veröffentlicht hatte.

Händler preisen eine Wahrscheinlichkeit von 87–88 % für eine Viertelpunkt-Zinssenkung am Mittwoch an, aber der eigentliche Marktfaktor könnte das sein, was Fed-Vorsitzender Jerome Powell über zukünftige Lockerungen sagt.

Vor der Entscheidung der Fed zeigte der JOLTS-Bericht vom Dienstag einen starken Rückgang der Einstellungen, der die Inflation-gegen-Wachstums-Rechnung verwässert.

US-Aktien im Überblick: Positionierung vor der Fed

Der SandP 500 handelt in einem engen Bereich von etwa 6.840–6.860, was einem Anstieg von etwa 17 % im bisherigen Jahresverlauf entspricht, selbst nach jüngster Gewinnabwicklung.

Der Nasdaq bleibt stabil, während die Finanzmärkte den größten Verkaufsdruck tragen.

Die Aktien von JPMorgan fielen stark, nachdem CCB-CEO Marianne Lake gewarnt hatte, dass die Bank für 2026 Ausgaben von 105 Milliarden US-Dollar erwartet, etwa 9 % über den Schätzungen der Analysten.

Lake nannte höhere volumenbezogene Kosten, strategische Investitionen und "die strukturelle Folge der Inflation" als Treiber – eine Warnung, die vor der Gewinnsaison des vierten Quartals auch im Bankensektor nachhallen könnte.

Die Volatilität ist gestiegen, da Händler sich vor der Ankündigung der Fed absichern.

Der VIX, der Angstindikator des Marktes, ist gestiegen, da die Nachfrage nach Abwärtsschutz steigt. Unterdessen werden zinssensitive Sektoren wie Versorgungsunternehmen und Konsumgüter geboten, was die Positionierung in sicheren Häfen widerspiegelt.

Doch die allgemeine Stimmung ist vorsichtig statt panisch; Das ist eine klassische Konsolidierung vor einem großen politischen Ereignis.

Warum könnte die Schwäche des Arbeitsmarktes eine Deckung für eine Kürzung bieten?

Der JOLTS-Bericht vom Oktober, der am Dienstag veröffentlicht wurde, lieferte gemischte Signale, die das Gleichgewicht zwischen Inflation und Wachstum der Fed erschweren.

Die offenen Stellen blieben bei 7,7 Millionen stabil, aber die Einstellungen sanken auf 5,1 Millionen, weniger als in den Vormonaten.

Die Kündigungsrate sank auf 2,9 Millionen, der niedrigste Wert seit August 2020, was darauf hindeutet, dass die Arbeitnehmer weniger zuversichtlich sind, bessere Chancen zu finden.

Diese Kombination aus rückläufigen Einstellungen und Austritten deutet darauf hin, dass das Arbeitsmarktmomentum nachlässt.

Obwohl die offenen Stellen weiterhin hoch sind, haben Arbeitgeber offenbar Schwierigkeiten, Stellen zu besetzen oder entscheiden sich dafür, die Einstellungen stabil zu halten.

Diese Abkühlung könnte der Fed politischen Schutz für eine Zinssenkung bieten, indem sie andeutet, dass die Wirtschaft Unterstützung benötigt.

Allerdings deuten anhaltende Stellenangebote auch darauf hin, dass der Lohndruck hartnäckig bleiben könnte, was das Inflationsbild verkompliziert.

Die Ankündigung am Mittwoch um 14 Uhr ET und Powells Pressekonferenz geben den Ton für den Jahresendhandel vor. Wenn die Fed wie erwartet kürzt, aber 2026 falkenhaft klingt, ist zu erwarten, dass die Volatilität stark ansteigen und die Wachstumsaktien ins Stocken geraten werden.

Eine duhanhafte Überraschung könnte die Rallye in Richtung der Höchststände von 2025 neu entfachen. Bis dahin befanden sich die Händler in einem Abwarten-Modus.