Dow-Futures stürzen am Dienstag stark ab: 5 Dinge, die man vor der Öffnung der Wall Street wissen sollte

Dow-Futures stürzen am Dienstag stark ab: 5 Dinge, die man vor der Öffnung der Wall Street wissen sollte
Devesh Kumar
16. Dez. 2025, 13:25 PM
  • Futures für Dow, SandP 500 und Nasdaq fallen, da sich Anleger auf die Beschäftigungsdaten für November vorbereiten.
  • KI-Aktien fallen aufgrund von Margendruck und steigenden Investitionsbedenken stark ab.
  • Die globalen Aktien ziehen sich angesichts von Handelsspannungen und bevorstehenden US-Wirtschaftsveröffentlichungen zurück.

Die Dow-Futures zogen sich am Dienstag zurück, während sich die Marktteilnehmer auf den Beschäftigungsbericht vom November vorbereiteten.

Die Beschäftigungsdaten, die aufgrund des Regierungsstillstands verzögert sind, sind ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator, der die politischen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnte.

Die Futures des Dow Jones Industrial Average fielen um 72 Punkte bzw. 0,2 %, während die SandP 500-Futures um 0,3 % fielen und die Nasdaq 100-Futures um 0,4 %.

Die vorsichtige Positionierung erfolgte nach einer schwachen Montagssitzung, in der alle drei wichtigen Indizes im negativen Bereich abschlossen, belastet durch erheblichen Verkaufsdruck bei Aktien der künstlichen Intelligenz.

5 Dinge, die Sie wissen sollten, bevor die Wall Street eröffnet wird

1. Der Beschäftigungsbericht für November stellte einen entscheidenden Wendepunkt für die Aktienmärkte dar, da Investoren auf neue Arbeitsmarktsignale warteten.

Die Konsenserwartungen unter Ökonomen deuteten auf eine deutliche Verlangsamung bei den Einstellungen hin, wobei die Zahl der Nichtlandwirte auf nur 50.000 prognostiziert wird – eine dramatische Verlangsamung gegenüber den 119.000 Stellenzuwächsen im September.

Gleichzeitig erwarteten die Prognostiker, dass die Arbeitslosenquote von 4,4 % im September auf 4,5 % steigen wird.

2. Die drei großen Indizes der Wall Street beendeten am Montag mit den roten Werten, belastet durch eine brutale Abrechnung im Handel mit künstlicher Intelligenz.

Broadcom fiel um 5,6 %, ServiceNow fiel um 11,5 % und Oracle um 2,7 %, was einen Ausverkauf fortsetzte, der diese stark wachsenden Aktien bereits massiv ruiniert hat.

Die eigentliche Ursache ist eindeutig: Margin-Bedenken und ROI-Angst.

Die Broadcom-Prognose prognostiziert, dass die Bruttomargen für einige KI-Chipsysteme um 100 Basispunkte komprimiert werden, während das Unternehmen einen KI-Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar in diesem Quartal prognostiziert.

Oracle hingegen erhöhte die Investitionsprognose von 35 Milliarden auf 50 Milliarden Dollar, enthüllte jedoch durch Schulden verursachte Finanzierungsbeschränkungen, die Investoren beunruhigten.

3. Ford kündigte eine Gebühr in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar an, während das Unternehmen seine Elektrofahrzeugstrategie neu strukturiert, was einen grundlegenden Wandel im Ansatz von Detroit beim Übergang zu Elektrofahrzeugen signalisiert.

Das Unternehmen stellt die nächste Generation der F-150 Lightning ein Joint Venture mit 6 Milliarden US-Dollar mit SK On ein.

Ford möchte den Fokus stattdessen auf Hybridfahrzeuge und elektrische Optionen mit erweiterter Reichweite verlagern.

CEO Jim Farley räumte ein, dass Premium-Elektrofahrzeuge zu Preisen zwischen 50.000 und 80.000 US-Dollar nicht ausreichend Marktanklang gefunden haben.

4. Washington hat das Technologiewohlstandsabkommen des Vereinigten Königreichs ausgesetzt und führt auf Frustration über den langsamen Fortschritt in den umfassenderen Handelsverhandlungen hin.

Dieser Schritt signalisiert, dass die 31-Milliarden-Pfund-Partnerschaft, die künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Kernfusionszusammenarbeit umfasste, nun in größeren Handelsstreitigkeiten genutzt wird.

Die zentrale Spannung konzentriert sich auf digitale Dienstleistungen, Besteuerung und landwirtschaftliche Standards.

Großbritannien führt eine 2%ige Steuer auf digitale Dienstleistungen, die jährlich etwa 800 Millionen Pfund von US-Technologieunternehmen generiert, die Washington gefordert hat, abzuschaffen.

5. Die globalen Aktien stürzten am Dienstag ein, da Investoren vorsichtig vor den kritischen US-Wirtschaftsdaten wurden.

Europas Stoxx 600 fiel um 0,2 %, wobei die meisten Sektoren unter Wasser waren, während Asien durch Technologie-Ausverkäufe stärkere Verluste erlitt.

Japans Nikkei 225 fiel um 1,6 %, während die Tech-Schwergewichte Yaskawa Electric und Fujikura jeweils um mehr als 6 % abstürzten.

Der Hang Seng Index in Hongkong fiel trotz stabiler Arbeitslosigkeit von 3,8 % um 1,5 %, da Technologieunternehmen die Hauptlast der Gewinnschöpfung trugen. Shanghai, Seoul, Taipeh, Singapur und Sydney verzeichneten alle Verluste zwischen 0,2 % und 2,2 %.