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Die Erstarbeitslosenanträge in den USA sinken um 13.000 auf 224.000, was auf niedrige Entlassungen hindeutet

Die Erstarbeitslosenanträge in den USA sinken um 13.000 auf 224.000, was auf niedrige Entlassungen hindeutet
Devesh Kumar
18. Dez. 2025, 15:26 PM
  • Die US-Erstarbeitslosenanträge sanken um 13.000 und kehrten damit den starken saisonalen Anstieg der Vorwoche um.
  • Die Entlassungen bleiben historisch niedrig, wobei der Vier-Wochen-Durchschnitt deutlich unter den Stressschwellen liegt.
  • Die anhaltenden Anträge stiegen, was eher auf langsamere Einstellungen als auf aggressive Entlassungen hindeutet.

Die US-Erstarbeitslosenanträge sanken um 13.000 auf saisonbereinigte 224.000 für die Woche bis zum 13. Dezember.

Die Entwicklung stellt eine Umkehrung zum starken Anstieg der Vorwoche dar und deutet auf anhaltende Zurückhaltung bei Entlassungen hin.

Der Wert liegt etwas besser als die Konsenserwartungen von 225.000 und gab die Sicherheit, dass die Arbeitsmarktbedingungen trotz der breiteren Bedenken hinsichtlich einer wirtschaftlichen Verzögerung vor 2026 weiterhin widerstandsfähig bleiben.

Arbeitslosenanträge in den USA sinken, Entlassungen bleiben niedrig

Der Rückgang von 13.000 zieht die Anträge wieder auf das aktuelle Ausgangsniveau, nachdem sie in der Vorwoche auf 236.000 gestiegen waren und damit der größte wöchentliche Anstieg seit März 2020 darstellen.

Die Lockerung am Donnerstag deutet darauf hin, dass der Anstieg größtenteils auf saisonale Verzerrungen rund um die Dezemberferien zurückzuführen war und nicht auf eine echte Abschwächung des Einstellungsverhaltens.

Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt stieg leicht auf 217.500, bleibt aber historisch niedrig und deutlich unter dem Niveau von 300.000, das Arbeitsökonomen typischerweise mit bedeutendem Arbeitsmarktstress verbinden.

Anfängliche Arbeitslosenanträge verfolgen die Anzahl der Menschen, die zum ersten Mal jede Woche Arbeitslosengeld beantragen, und werden weithin als nahezu Echtzeitindikator für Entlassungen angesehen.

Ein Rückgang der Anträge deutet darauf hin, dass weniger Arbeitgeber Personal abbauen, was die Ansicht verstärkt, dass trotz jüngster Gegenwinde Arbeitsplatzverluste begrenzt bleiben.

Die fortlaufenden Anträge, die bereits Arbeitnehmer messen, stiegen in der Woche bis zum 6. Dezember um 67.000 auf 1,897 Millionen.

Dieser Anstieg deutet darauf hin, dass einige arbeitslose Arbeitnehmer länger brauchen, um neue Arbeitsplätze zu finden, was wahrscheinlich auf mildere Einstellungsbedingungen und nicht auf weit verbreitete Entlassungen zurückzuführen ist.

Das Arbeitsministerium berichtete außerdem, dass die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft im November nur um 64.000 Arbeitsplätze gestiegen ist, was unterstreicht, dass die Entlassungen zwar eingedämmt bleiben, die Schaffung von Arbeitsplätzen jedoch stark zurückgegangen ist.

Auswirkungen auf Märkte und Politik

Die Lesung der Arbeitslosenanträge hat unmittelbare Bedeutung für die Erwartungen der Federal Reserve an der Geldpolitik.

Weichere Arbeitsmarktdaten stützen im Allgemeinen die Argumente für eine weitere Zinssenkung im Jahr 2026, da anhaltend niedrige Entlassungen in Verbindung mit langsamer Einstellung die Argumente stützen könnten, dass die Fed noch Raum zur Lockerung hat, ohne das Risiko einer Inflationsbeschleunigung zu riskieren.

Die Märkte nahmen den Schadensbericht ruhig auf, wobei der US-Dollar-Index leicht auf 98,30 fiel – ein subtiles Signal, dass Trader die Daten als Unterstützung für eine düfte Fed-Haltung bis Anfang 2026 ansehen.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im November weniger als erwartet, was den Optimismus der Anleger verstärkt, dass die Federal Reserve die Zinssenkungen beschleunigen könnte.

Der Gesamt-CPI stieg im Jahresvergleich um 2,7 %, unter den Prognosen von 3,1 %, während die Kerninflation auf 2,6 % nachließ.

Die Daten kommen vor dem Hintergrund politischer Belastung und Anzeichen einer Schwächung des Arbeitsmarktes, was die Debatte innerhalb der Fed darüber verschärft, wie schnell die Politik in Richtung Lockerung umgestellt werden sollte.

Die wichtigste Kennzahl, auf die sich die Märkte konzentrieren werden, ist der Beschäftigungsbericht für nächsten Monat, der Anfang Januar erscheint.

Diese Messung wird zeigen, ob der Dezember wirklich eine widerstandsfähige Schaffung von Arbeitsplätzen brachte oder ob die im November sichtbare Verlangsamung anhält.