Nikkei 225 Index prognostiziert, während die Spannungen zwischen China und Japan eskalieren

Nikkei 225 Index prognostiziert, während die Spannungen zwischen China und Japan eskalieren
Crispus Nyaga
07. Jan. 2026, 06:19 AM
  • Der Nikkei 225 Index fiel zurück, als sich die chinesische und japanische Krise eskalierte.
  • China kündigte Exportkontrollen für seltene Erden nach Japan an.
  • Technische Analysen legen nahe, dass der Index mehr Aufwärtspotenzial hat.

Der Nikkei 225 Index ist heute, am 7. Januar, um 1 % auf 52.000 Yen zurückgegangen, nach dem Wochenhoch von 52.590 Yen. Sie sank, als die anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen China und Japan eskalierten.

Die China-Japan-Krise hat sich eskaliert

Der Nikkei 225 Index fiel, als Investoren auf die sich zuspitzende geopolitische Krise zwischen Japan und China reagierten. In einer Erklärung diese Woche kündigte China Exportkontrollen für militärische Zwecke nach Japan an, was eine Krise verschärft, die seit Sanae Takaichis Amtsantritt als Premierminister andauert.

China kündigte an, den Verkauf aller Dual-Use-Gegenstände für militärische Zwecke zu blockieren, einschließlich seltener Erden. Das Land machte Japans Aussage verantwortlich, es könne in der Taiwanstraße intervenieren.

Japan protestierte gegen die Ankündigung und wies darauf hin, dass sie mehr als 40 % der Lieferungen betreffen könnte. Anschließend forderte sie China auf, die Richtlinie zurückzuziehen, wobei ein Minister sagte:

Analysten gehen davon aus, dass viele Unternehmen im Nikkei 225 Index betroffen sein werden. Die bekanntesten sind Automobilhersteller wie Toyota, Mazda, Mitsubishi und Honda. Diese Unternehmen verlassen sich hauptsächlich auf Seltene-Erden-Materialien, meist aus China.

Die Toyota-Aktie fiel in New York um über 1,65 %, während Honda Motor um 1,7 % nachging. Auch die Aktien von Nissan fielen um fast 2 %.

Weitere Unternehmen, die betroffen sein könnten, sind Mitsubishi Heavy, Hitachi, Itochu und Hamamatsu Photonics. Andererseits stiegen Seltene-Erden-Unternehmen wie Toyo Engineering um über 20 %, da Investoren mit mehr Nachfrage rechneten, da China 70 % des Angebots ausmacht.

Positiv ist, dass die beiden Länder später in diesem Jahr eine Einigung erzielen werden. Ein gutes Beispiel dafür ist das, was letztes Jahr zwischen den USA und China passiert ist.

Unterdessen ist der japanische Yen stabil geblieben, da sich die Krise in den letzten Wochen eskaliert hat. Der USD/JPY-Wechselkurs wurde am Mittwoch bei 156,51 gehandelt, in einem Bereich, in dem er in den letzten Wochen lag.

Die japanischen Anleiherenditen sind in den letzten Tagen stabil geblieben. Die Rendite des zehnjährigen Modells lag bei 2,10 %, einige Punkte unter dem Höchststand dieses Jahres.

Technische Analyse des Nikkei 225 Index

Nikkei 225 Indexdiagramm | Quelle: TradingView

Das tägliche Zeitrahmendiagramm zeigt, dass der Nikkei 225 Index bei ¥52.000 gehandelt wurde, ein Rückgang vom diesjährigen Höchststand von ¥52.590. Das aktuelle Niveau liegt oberhalb der oberen Seite des symmetrischen Dreiecksmusters, einem häufigen bullischen Zeichen.

Sie liegt weiterhin über den 50-Tage- und 100-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMA). Außerdem liegt er weiterhin über dem Supertrend-Indikator. Daher ist die wahrscheinlichste Prognose bullisch, mit dem nächsten wichtigen Widerstand bei ¥53.000. Auf der anderen Seite würde ein Rückgang unter die Unterstützung bei ¥51.500 den bullischen Ausblick ungültig machen.