Das Rennen um den Fed-Stuhl wird heißer: Trump deutet an, dass Hassett bleibt, Warsh-Chancen steigen

Das Rennen um den Fed-Stuhl wird heißer: Trump deutet an, dass Hassett bleibt, Warsh-Chancen steigen
Devesh Kumar
16. Jan. 2026, 21:41 PM
  • Trump deutete an, dass Hassett bei der NEC bleibt, was sofortige Quotenänderungen auslöste.
  • Kalshi reduzierte Hassett von 35 % auf 15 %; Warsh übernahm die Führung.
  • Globale Zentralbanken unterstützten Powell und hielten die Unabhängigkeit der Fed im Fokus.

Der Prognosemarkt durchlief am Freitag eine grundlegende Transformation, als Präsident Donald Trump ankündigte, Kevin Hassett werde voraussichtlich in seiner Position im Weißen Haus bleiben.

Diese Entwicklung führte zu höheren Chancen, dass der ehemalige Federal Reserve-Gouverneur Kevin Warsh der nächste Fed-Vorsitzende wird.

MarketWatch berichtet, dass Kalshi Hassetts Chancen, Fed-Vorsitzender zu werden, von 35 % auf 15 % verringert hat, nachdem Trump seine Entscheidung bezüglich Hassetts Zukunft im Weißen Haus bekannt gegeben hatte.

Die Chancen verschieben sich nach Trumps Bemerkung

Trump erklärte seine Absicht, Hassett in seiner jetzigen Position zu behalten, als er enthüllte: "Ich möchte dich tatsächlich dort behalten, wo du bist, wenn du die Wahrheit wissen willst. Kevin Hassett ist so gut. ”

Nach den Kommentaren senkte Kalshi Hassetts Wahrscheinlichkeit, nominiert zu werden, von 35 % am Freitag auf 15 %.

MarketWatch gibt an, dass Warsh der wahrscheinlichste Kandidat für den nächsten Vorsitzenden der Organisation ist.

Der Nationale Wirtschaftsrat des Weißen Hauses hat nun Hassett als Direktor, so das Briefing Business Daily. Der Markt reagierte auf diese Erwartungsänderung durch verschiedene finanzielle Bewegungen.

Die Marktwerte von Gold, Silber, Kupfer und Bitcoin sanken, während die 10-jährige Staatsanleihenrendite laut Investor's Business Daily ihren höchsten Stand seit April erreichte.

Die Marktindikationen deuten darauf hin, dass sich die Erwartungen der Anleger an Zinssätzen und Geldpolitik aufgrund des sich entwickelnden Nominierungsprozesses verändert haben.

Unabhängigkeit im Fokus, globaler Widerstand

Der aktuelle politische Fokus liegt auf der Federal Reserve, während Experten das angemessene Maß an Unabhängigkeit der Zentralbanken diskutieren.

In einer Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, die großen Institutionen auf, dem Populismus "entgegenzutreten" und die globale Zusammenarbeit zu verteidigen.

Bailey gehörte zu zehn Zentralbankgouverneuren, darunter die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, die dem Fed-Vorsitzenden Jerome Powell nach dessen Bekanntgabe offenbarte, dass ihm mit rechtlichen Schritten gedroht worden war, "volle Solidarität" entgegenbrachte.

Er sagte, internationale Organisationen müssten uns manchmal "sagen, was wir nicht hören wollen.

Die Federal Reserve sieht sich potenziellen Risiken durch politische Einflussnahme gegenüber, vor denen Jamie Dimon und Ökonomen von JPMorgan Chase warnen, dass sie die Inflation und Zinsen erhöhen und damit die aktuelle Lebenshaltungskrise verschärfen werden.

Der Markt reagierte sofort auf Trumps Vorschlag zu Hassetts Position durch Änderungen der Prognosewahrscheinlichkeiten des Marktes, was zeigte, wie schnell sich die Markterwartungen ändern.

Die Situation verlangt, dass Bailey die institutionelle Autonomie schützt, da diese Verteidigung sowohl die monetäre Glaubwürdigkeit als auch die weltweite wirtschaftliche Stabilität direkt beeinflusst.

Der Markt überwacht alle Aussagen des Weißen Hauses sowie prognostizierte Marktbewegungen, um festzulegen, wann Investoren konkrete Marktratschläge erhalten werden.