Europabulletin: Großbritannien wirft um China, Ofcom untersucht Meta, EU alarmiert wegen Trump

Europabulletin: Großbritannien wirft um China, Ofcom untersucht Meta, EU alarmiert wegen Trump
Devesh Kumar
23. Jan. 2026, 18:53 PM
  • Starmer bringt ein Schwergewichtsteam nach Peking, um die Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen Großbritannien und China neu zu beleben.
  • Ofcom leitet eine formelle Untersuchung der WhatsApp Business-Datenoffenlegungen von Meta ein.
  • Die EU äußert Bedenken hinsichtlich Trumps "Board of Peace" und dessen wachsendem Mandat.

Europa bereitet sich auf eine schärfere, transaktionalere politische Ökonomie vor.

Das Vereinigte Königreich signalisiert einen "wirtschaftlichen Neustart" mit China, da Starmer nach Peking reist, flankiert von schwergewichtigen Finanz- und Handelspersönlichkeiten, um Investitionen und Partnerschaften wiederzubeleben.

Im eigenen Land verschärfen die Regulierungsbehörden den Druck auf Big Tech, wobei Ofcom eine formelle Untersuchung der Datenoffenlegungen von Meta eingeleitet hat.

Auf dem Kontinent ist Brüssel gegenüber Trumps wachsendem diplomatischem Einfluss misstrauisch, während die französische Regierung überlebt, aber weiterhin auf dünnem Eis steht.

Das Vereinigte Königreich signalisiert einen wirtschaftlichen Neustart mit einer starken Delegation in Peking

Starmer bringt nächste Woche die volle Bank nach China, mit Finanzministerin Rachel Reeves, Wirtschaftsminister Peter Kyle und HSBC-Chef Brendan Nelson im Schlepptau.

Dieser Schritt signalisiert Londons todernste Haltung gegenüber der Wiederaufnahme der Beziehungen zu Peking nach Jahren der kalten Schulterbehandlung.

Das ist keine zeremonielle Reise; Dass das Finanzministerium und der Handelsbewaffnung neben dem Premierminister stehen, schreit Dringlichkeit bei 100 Milliarden Pfund Jahreshandel.

Peking legt bereits Grundlagen und beherbergt 30 britische Firmen für die Vorverhandlungen.

Was ist der eigentliche Plan? Starmer positioniert Großbritannien als Trump-sicher, sucht chinesisches Kapital und Technologiepartnerschaften, während Washington im Handel unberechenbar ist.

Ofcom signalisiert Vorgehen gegen Metas Datenkonformität

Ofcom hat gerade einen regulatorischen Hammer gegen Meta eingesetzt und eine formelle Untersuchung eingeleitet, ob der Technologieriese britische Regulierungsbehörden bei WhatsApp Business-Daten in die Irre geführt hat.

Die Untersuchung stützt sich auf die letztjährige Überprüfung des Großhandels-SMS-Marktes, bei der Meta angeblich unvollständige oder ungenaue Informationen über WhatsApps Geschäftsmessaging-Fähigkeiten bereitgestellt hat.

Das bedeutet, dass Ofcom vermutet, dass Meta WhatsApps Wettbewerbsbedrohung für traditionelle SMS-Dienste unterbewertet oder verschleiert hat.

Meta verhält sich öffentlich freundlich und verspricht "erhebliche Ressourcen" für die Einhaltung der Vorschriften, doch diese Untersuchung signalisiert wachsende Ungeduld der britischen Technologieregulierungsbehörden.

Die Einsätze? Mögliche Geldstrafen und eine strengere Kontrolle darüber, wie Meta Nutzerdaten im gesamten Ökosystem monetarisiert.

Die EU sieht rot wegen Trumps Machtübernahme durch das Friedensgremium

Brüssel hat gerade einen diplomatischen Schuss über Trumps Bogen abgefeuert; durchgesickerte Dokumente zeigen, dass der außenpolitische Arm der EU "ernsthafte Bedenken" hinsichtlich Trumps lebenslanger Vorsitzendekeit seines neuen Friedensausschusses äußert.

Der Hauptkritikpunkt? Die Charta des Vorstands weicht stark vom ursprünglichen Gaza-Mandat ab und schafft im Grunde eine Schatten-UNO, die Trump auf unbestimmte Zeit kontrolliert.

Der diplomatische Dienst der EU argumentiert, dass dies verfassungsrechtliche Grundsätze verletzt und die Autonomie der UN untergräbt.

Nur Ungarn und Bulgarien unterschrieben; Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien sitzen aus, berufen sich auf Regierungswarnsignale und Putins Platz am Tisch.

Costas Linie? Die EU wird sich mit Gaza engagieren, aber nicht Trumps geopolitischem Spielplatz mit Blankoscheck.

Die französische Regierung übersteht ein weiteres Misstrauensvotum

Frankreichs dritter Premierminister in 13 Monaten hat gerade noch einen weiteren Tag gekämpft.

Premierminister Sébastien Lecornu setzte sich am Freitag mit 269 zu 288 Punkten durch das Misstrauensvotum und erreichte damit nicht die Hürde, die nötig wäre, um seine Regierung zu stürzen.

Sein Überleben hängt von sozialistischer Unterstützung ab, dem Königsmacher im zersplitterten französischen Parlament, in dem keine Partei die Mehrheit hat.

Lecornu berief sich auf Artikel 49.3, die umstrittene "nukleare Option", um die Debatte zu umgehen und den Einkommensteil des Haushalts 2026 durchzudrücken – ein Schritt, der die letzten beiden Premierminister wegen identischer Übergriffe zu Fall gebracht hat.

Der Haushalt zielt ein Defizit von 5 % an, immer noch 200 Basispunkte über der 3%-Obergrenze in Brüssel, was den fiskalischen Kurs Frankreichs zum Problem Europas macht.

Ein zweites Misstrauensvotum steht für den Ausgabenteil bevor. Für die Märkte bleibt die Stabilität der französischen Regierung nur Artikel 49.3 vom Zusammenbruch entfernt.