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Samsung-Aktien erreichen Rekordhoch durch HBM4-Preisgestaltung und KI-Nachfrage

Samsung-Aktien erreichen Rekordhoch durch HBM4-Preisgestaltung und KI-Nachfrage
Ananthu C U
19. Feb. 2026, 06:26 AM

Samsung Electronics-Aktien erreichten nach Berichten ein Rekordhoch, da das Unternehmen deutlich höhere Preise für seine nächste Generation von KI-Speicherchips aushandelt, was den Investorenoptimismus über die Beständigkeit der KI-getriebenen Halbleiter-Nachfrage stärkt.

Die Aktie stieg um bis zu 5.4% auf 190,900 Won ($132.34) an der Korea Exchange und überschritt zum ersten Mal das Niveau von 190.000, da der Handel nach einem dreitägigen Feiertag wieder aufgenommen wurde.

Später wurde die Aktie um 3.9% höher auf 188,300 Won gehandelt und übertraf den Kospi um 2,5%.

Laut der örtlichen Zeitung Chosun Ilbo versucht Samsung, seinen neuesten HBM4-Hochbandbreiten-Speicherchip für rund $700 pro Einheit zu bepreisen, was bis zu 30% höher ist als die vorherige Generation.

Die Rally verfolgte auch die Kursgewinne bei US-Technologiewerten über Nacht.

Nvidia-Aktien legten zu, nachdem Meta Platforms zugestimmt hatte, in den kommenden Jahren Millionen von KI-Prozessoren einzusetzen, während Apple die Entwicklung von drei neuen tragbaren Geräten vorantreibt, die mit KI-gestützter Hardware verbunden sind.

KI-Speicher-Preisgestaltungsmacht kehrt zurück

Die berichtete Preisgestaltung verstärkt das erneute Vertrauen in die Rentabilität von KI-Speicherprodukten. Analysten sagen, dass die Branche weiterhin von knappen Lieferbedingungen und starker Nachfrage durch Rechenzentrumsbetreiber profitiert.

Der Preis von Samsungs HBM4 würde laut Bloomberg Intelligence-Analyst Masahiro Wakasugi operative Gewinnmargen von etwa 50% bis 60% nahelegen.

Ein Mangel an fortschrittlichen Speicherchips hat sowohl Samsung als auch dem Rivalen SK Hynix gestützt, was dazu beigetragen hat, dass der Kospi-Index Südkoreas in diesem Jahr um 31% gestiegen ist und ihn zum weltweit führenden Aktienmarkt gemacht hat.

SK Hynix hatte zuvor HBM4-Chips, die an Nvidia geliefert wurden, im mittleren Bereich von $500 bepreist und könnte sich Samsungs höheren Preisen annähern, berichtete die Zeitung.

Comeback im HBM-Rennen

Samsung versucht seitdem, seine Führungsposition im High-Bandwidth Memory zurückzuerobern, nachdem es in den frühen Phasen des KI-Booms zunächst dem heimischen Rivalen SK Hynix und dem US-Unternehmen Micron Technology hinterherhinkte.

Letzte Woche kündigte das Unternehmen an, dass es mit der Massenproduktion und dem kommerziellen Versand von HBM4-Chips begonnen habe, die in KI-Prozessoren eingesetzt werden.

Der neue Chip arbeitet mit 11,7 Gigabit pro Sekunde gegenüber 9,6 Gbps beim früheren HBM3E-Modell, wobei potenzielle Geschwindigkeiten auf 13 Gbps steigen könnten.

Nomura-Analysten C.W. Chung und Eon Hwang sagten in einem WSJ-Bericht, dass Samsung voraussichtlich von höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen und größeren Liefermengen nach der frühen Einführung profitieren werde.

Die Analysten schätzen, dass das Unternehmen für HBM4 eine Prämie von 30%–40% gegenüber HBM3E verlangen könnte.

Sie erhöhten auch ihr Kursziel für Samsung-Aktien um 32% auf 290.000 Won und bestätigten gleichzeitig eine Kaufempfehlung.

Gewinnperspektiven verbessern sich

Die sich verstärkende Aussicht auf Speichernachfrage dürfte das Halbleiter-Geschäft des Unternehmens unterstützen.

Nomura prognostiziert nun einen operativen Gewinn von 44 Billionen Won für das Quartal Januar–März, gegenüber einer früheren Schätzung von 33 Billionen Won.

Wenn Samsung mehr HBM-Chips an Nvidia liefert, könnten sich Preisunterschiede zu SK Hynix im Jahr 2026 verringern, da diese Chips höhere Preise als Produkte an andere Kunden verlangen, sagte Wakasugi.