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Warum ein Tesla-Milliardär gerade $180M in Nvidia-Aktien investierte

Warum ein Tesla-Milliardär gerade $180M in Nvidia-Aktien investierte
Devesh Kumar
04. März 2026, 13:19 PM
  • Tesla-Investor Leo KoGuan sagt, er habe am Dienstag etwa 1M Nvidia-Aktien gekauft.
  • KoGuan bezeichnet KI als „keine Blase“ und signalisiert Zuversicht in die langfristige Nachfrage.
  • Rosenblatt bekräftigt die Kaufempfehlung für Nvidia und hebt das Kursziel auf $300 an.

Der in Singapur ansässige Investor Leo KoGuan, bekannt für seine große Tesla-Beteiligung, sagte, er habe am Dienstag etwa 1 Million Nvidia-Aktien gekauft.

In einem Beitrag auf X stellte KoGuan, der Tesla zuvor als sein Kerninvestment bezeichnet hat, den Kauf als Vertrauensvotum in den längerfristigen KI-Trade dar, obwohl die allgemeine Stimmung gegenüber dem Sektor nervös geworden ist.

Der Zeitpunkt war die Botschaft.

Nvidia war seit den jüngsten Hochs im Rückgang begriffen, in einem nervösen Marktumfeld, in dem Investoren plötzlich so handeln, als sei der KI-Trade nur einen überfüllten Ausstieg von einer Massenpanik entfernt.

KoGuans Reaktion war, groß zuzukaufen und dem „nervösen Markt“ zu signalisieren, sich zu beruhigen.

„KI ist KEINE Blase – sie steht erst am Anfang“, schrieb er und fügte hinzu, dass er plane, weitere 1 Million Aktien zu kaufen.

Die Aktien sprangen wegen seines Posts nicht um 10%, aber die Welle war spürbar.

Nvidia lag am frühen Mittwochshandel leicht im Plus, und Tesla, nach wie vor die Aktie, die am stärksten mit KoGuans Namen verbunden wird, zog ebenfalls an.

Er rotierte nicht so sehr aus Musk heraus, sondern signalisierte vielmehr, dass der KI-Rückgang eher wie eine Bereinigung als wie ein Gipfel aussieht.

KoGuans großer Schachzug: Tesla-Treue trifft Nvidia-Panik

Seine Herkunftsgeschichte trägt zur Faszination bei.

Er bezeichnet sich selbst als ehemaligen Privatanleger, der 2019 alles auf Tesla setzte und sich damit in die Riege der am engsten beobachteten Einzelaktionäre des Unternehmens vorkämpfte.

In früheren Posts gab er an, rund 27,7 Millionen Tesla-Aktien zu besitzen, eine Beteiligung, die so groß ist, dass schon kleine Portfolio-Bewegungen als Sentimentindikator gelten.

Diese Woche signalisierte der Indikator „Kaufe die Angst“, allerdings mit einer Wendung.

Nvidia ist kein träge bewertetetes Value-Unternehmen; es ist das Metronom des KI-Marktes.

Wenn es abverkauft wird, zieht es tendenziell das gesamte Segment mit sich, von Rechenzentrumszulieferern bis hin zu allem, was auch nur entfernt als „KI-nah“ erscheint.

KoGuan wählte diesen Moment, um das Einfachste und Auffälligste zu tun, was ein bullischer Investor tun kann: kaufen.

Ein Grund, warum sein Trade Bedeutung hat, ist, dass er mit der anhaltenden Zuversicht der Sell-Side-Analysten übereinstimmt, obwohl die Kursentwicklung schwankt.

Kevin Cassidy von Rosenblatt bekräftigte beispielsweise in einer aktuellen Notiz eine Kaufempfehlung und hob sein Kursziel auf $300 an, wobei er auf starke Ergebnisse und das Hochfahren von Nvidias Blackwell-Plattform verwies, trotz anhaltender Debatten über kurzfristige Engpässe in der Lieferkette.

Solche Einschätzungen erinnern im Wesentlichen daran, dass die Bullen-These nicht auf Stimmungen beruht, sondern auf Aufträgen.

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Was Wall Street sieht, das Paniker übersehen

Die Kernthese hat sich nicht geändert: Unternehmen investieren aggressiv in KI-Infrastruktur, und Nvidia bleibt der Standardlieferant für die wichtigsten Werkzeuge.

Bei der Bewertung wird das Argument hitziger.

Nvidia ist im traditionellen Sinne nicht billig, aber Bullen argumentieren, dass das Multiple vernünftiger wirkt, falls die Gewinne weiterhin so schnell steigen, wie der Markt erwartet.

Viele Analysten bewerten die Aktie trotz des Rückgangs weiterhin mit „Kaufen“, weil sie eine Ausweitung der Nachfrage über das reine Training großer Modelle hinaus sehen, etwa für Inferenz.

Das Bären-Szenario ist simpler: Der Markt hat bereits viel Perfektion eingepreist.

Jegliche Rückschläge wie langsamere KI-Ausgaben, härtere Konkurrenz, Exportbeschränkungen oder eine Konsolidierungsphase nach einer starken Rallye können die Aktie hart treffen.

Und auf KoGuans Tesla-Seite ist die Skepsis gegenüber Schwankungen der Nachfrage nach E-Fahrzeugen und dem durch Musk ausgelösten Schlagzeilenrisiko nicht verschwunden.