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US-Aktien schließen gemischt, Nvidia und Intel halten Chiphandel lebhaft

US-Aktien schließen gemischt, Nvidia und Intel halten Chiphandel lebhaft
Devesh Kumar
10. März 2026, 21:20 PM
  • US‑Aktien schließen gemischt, da Chiphersteller den breiten Markt übertreffen.
  • Nvidia profitiert von der Beteiligung an Thinking Machines und Gerüchten um eine KI‑Plattform.
  • Starke Nachfrage nach Treasuries signalisiert beruhigte Kreditmärkte.

Nach einem turbulenten Montag mit starken Schwankungen beruhigten sich die Märkte am Dienstag; die Indizes notierten weitgehend unverändert.

Der Dienstag diente vor allem der Konsolidierung von Gewinnen, der Beobachtung von Daten und dem Abwarten.

Der Dow Jones Industrial Average schloss 34 Punkte tiefer bei 47,706.51, während der S&P 500 bei 6,781.50 schloss und damit 0.21% im Minus lag. Der technologieorientierte Nasdaq Composite schloss leicht im Plus.

Doch innerhalb dieses ruhigen Marktes blieb eine Ecke in Bewegung: Halbleiter, da KI-verbundene Chip-Aktien den breiten Markt übertrafen und Anlegern an einem sonst vorsichtigen Tag etwas boten.

Halbleiter und KI‑Titel tragen die Wall Street

Während der S&P 500 weitgehend seitwärts lief, erledigten Chiphersteller die Schwerstarbeit.

Nvidia gained 1.2%, gestützt von zwei Entwicklungen, die seine Stellung im Zentrum des Ausbaus der KI‑Infrastruktur festigten.

Das Unternehmen kündigte eine Beteiligung an Thinking Machines an, einem KI‑Startup, das groß angelegte Reasoning‑Modelle entwickelt — ein Deal, der signalisiert, dass Nvidia nicht nur Chips verkauft, sondern sich aktiv im KI‑Ökosystem verankert.

Separat deuten Berichte darauf hin, dass Nvidia womöglich NemoClaw vorbereitet, eine Open‑Source‑KI‑Agentenplattform, die auf der GTC 2026 debütieren könnte.

Intel was Tuesday's biggest semiconductor story, und sprang im späten Vormittagshandel um über 4%.

Die Bewegung spiegelte gestiegenes Optimismus wider: Panther Lake‑Chips sind nach ihrer Markteinführung im Januar nun verfügbar, und CEO Lip‑Bu Tan hat signalisiert, dass externe Foundry‑Kunden aktiv in den Prozess eingebunden sind.

Ein Foundry‑Geschäft bedeutet, Chips für andere Unternehmen zu fertigen und nicht nur Intels eigene Designs — ein Modell, das Intels langfristige Margen deutlich verbessern könnte, wenn es an Fahrt gewinnt.

Broadcom und AMD verzeichneten ebenfalls Gewinne, sodass der Halbleitersektor insgesamt in positivem Terrain blieb.

Stabile Nachfrage nach Anleihen

Abseits der Halbleiterbewegungen zeichneten die Konjunkturdaten vom Dienstag ein ruhigeres Bild — nicht beunruhigend, aber auch nicht alarmierend.

Der NFIB Small Business Optimism Index lag im März bei 99.3, leicht unter dem Februarwert von 99.7, aber marginal über dem Konsens von 99.1.

Die NFIB‑Umfrage misst das Vertrauen kleiner Unternehmen in die Wirtschaft — etwa hinsichtlich Einstellungsplänen, erwarteter Umsätze und Kreditverfügbarkeit.

Die Zahl signalisiert, dass das Vertrauen hält, jedoch etwas an Schwung verliert. Kein Alarmsignal, aber in den nächsten zwei Veröffentlichungen beobachtenswert.

Die Auktion der 3‑Year Treasury Note ergab eine Rendite von 3.518%, gegenüber 3.535% bei der vorherigen Auktion.

Wenn Renditen bei einer Auktion niedriger ausfallen, deutet das in der Regel auf eine starke Nachfrage seitens der Käufer hin: Investoren waren bereit, eine geringere Rendite in Kauf zu nehmen, um Staatspapiere zu erwerben.

Das ist insgesamt ein stabilisierendes Signal für die Kreditmärkte nach der Turbulenz am Montag.

Eine Zahl könnte die Erzählung bis Mittwochmittag umschreiben: der EIA‑Bericht zu den Rohölbeständen.

Das American Petroleum Institute meldete am späten Dienstag einen Anstieg der Bestände um 5.6 Millionen Barrel, deutlich über den Erwartungen, was darauf hindeutet, dass die von den Märkten nach dem Iran‑getriebenen Ausverkauf am Montag befürchtete Öl‑Angebotsknappheit weniger gravierend sein könnte, als es schien.

Bestätigen die offiziellen EIA‑Zahlen diesen Überschuss, könnte Rohöl weiter nachgeben und eine Schicht der makroökonomischen Unsicherheit lindern, die die Aktienmärkte seit Wochenbeginn belastet.