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Warum die Intel-Aktie heute um über 4% steigt

Warum die Intel-Aktie heute um über 4% steigt
Devesh Kumar
10. März 2026, 17:49 PM
  • Die Intel-Aktie steigt, da Investoren Fortschritte beim 18A-Prozessknoten eingepreist haben.
  • Der Start von Panther Lake gilt als erster echter Test von Intels Fertigung der nächsten Generation.
  • Sektorweiter Optimismus für KI‑Chips verstärkt Intels Rallye.

Die Intel-Aktie (NASDAQ: INTC) stieg am Dienstag im späten Vormittag um über 4% und erreichte ein Intraday-Hoch von $47,21.

Die Bewegung beruht nicht auf einer einzelnen Schlagzeile, sondern auf drei zusammenlaufenden Faktoren, die Wall Street dazu zwingen, die Bewertung von Intels Erholung neu zu überdenken.

Die Glaubwürdigkeit seiner Fertigung, die Foundry-Pipeline und eine Welle von Optimismus für KI-Chips treffen gleichzeitig zusammen.

Der Chip, der funktionieren musste

Im Zentrum der Dynamik vom Dienstag steht Intels 18A-Prozessknoten und das Produkt, das er jetzt antreibt.

Intel Core Ultra Series 3, mit dem Codenamen Panther Lake, wurde im Januar auf der CES 2026 vorgestellt und war ab dem 27. Januar erhältlich.

Dabei handelt es sich um die ersten Intel-Chips, die vollständig auf 18A gefertigt sind — Intels fortschrittlichstem Fertigungsprozess — und um den fortschrittlichsten Halbleiterknoten, der in den USA entwickelt und hergestellt wurde.

Die Chips werden in Fab 52 in Chandler, Arizona gefertigt, die sich nun in Serienproduktion befindet.​

Für Investoren war der Start von Panther Lake nicht nur ein Produkt-Event, sondern ein Glaubwürdigkeitstest: Intels gesamte Turnaround-These beruht darauf, nachzuweisen, dass 18A in großem Maßstab funktioniert.

Als der frühere CEO Pat Gelsinger vor Jahren erstmals die Foundry-Ambitionen darlegte, war der Anteil funktionierender Chips die große Unbekannte.

Ein Prozessknoten, der keine zuverlässigen Ausbeuten liefert, ist wertlos, egal wie technisch beeindruckend er auf dem Papier ist.

Die planmäßige Auslieferung von Panther Lake ist für die Wall Street der erste konkrete Beweis, dass 18A liefert. Dieser Beweis wird in den Aktienkurs eingepreist.

Intels massive Ambitionen

Intels Ambitionen gehen über die Produktion eigener Chips hinaus.

Das Unternehmen will Chips für andere herstellen, um mit Taiwans TSMC auf dem globalen Foundry-Markt zu konkurrieren.

Das ist eine enorme, margenstarke Chance. Und CEO Lip-Bu Tan signalisiert nun reale Fortschritte.

Auf dem Cisco AI Summit im Februar sagte Tan, Intel habe monatliche Ausbeuteverbesserungen von 7–8% bei 18A erzielt und ein "0.5 PDK" herausgegeben, ein Process Design Kit, das potenziellen Kunden ermöglicht, mit Testchips auf Basis von Intels Prozess zu arbeiten.

Die Veröffentlichung eines PDK ist ein wichtiger Meilenstein im Foundry-Geschäft, da sie signalisiert, dass Intels Fertigungsprozess stabil genug ist, damit externe Designer ihn tatsächlich nutzen können.

Tan bemerkte außerdem, dass "ein paar Kunden" inzwischen aktiv mit 18A arbeiten, nannte aus Vertraulichkeitsgründen jedoch keine Namen.

Verpflichtungen von Volumenkunden werden für die zweite Hälfte 2026 erwartet.

In early March, Intel's CFO David Zinsner confirmed that Tan is nun formell 18A als externes Foundry‑Angebot positioniert.

Intel-Aktie: KI‑Optimismus zieht den gesamten Sektor mit

Intel profitiert außerdem von einem sekundären Nachfrageimpuls durch breiteren Optimismus für KI‑Chips.

Nvidia legte am Dienstag um etwa 1,2% zu, gestützt durch die Thinking Machines‑Partnerschaft und die wachsende Begeisterung rund um NemoClaw, seine Open‑Source‑KI‑Agentenplattform, die auf der GTC 2026 debütieren soll.

Wenn die Stimmung für KI‑Infrastruktur positiv ist, profitiert Intel aus einem speziellen Blickwinkel: Es ist einer der wenigen Chiphersteller, die fortgeschrittene Halbleiterfertigung vollständig auf US‑Boden durchführen.

In einem politischen Umfeld, das auf inländische Produktion setzt, macht diese inländische Fertigungsgeschichte Intel zu einem natürlichen Nutznießer des Rückenwinds bei KI‑Ausgaben.