Dow-Futures stürzen am Freitag ab: 5 Dinge vor Handelsbeginn

Dow-Futures stürzen am Freitag ab: 5 Dinge vor Handelsbeginn
Devesh Kumar
20. März 2026, 14:31 PM
  • US-Futures fallen, da Öl wieder anzieht und Spannungen im Nahen Osten die Risikoaversion stärken.
  • Gold steigt, während Silber im Zuge anhaltender Rohstoffvolatilität nachgibt.
  • Weltweite Märkte uneinheitlich, während Anleger den Fed-Ausblick und die Geopolitik bewerten.

Die US-Aktienfutures gaben am Freitagmorgen nach, da die Ölpreise nach einer kurzen Pause wieder an Fahrt gewannen.

Die Dow-Futures fielen um rund 200 Punkte, während auch S&P 500- und Nasdaq 100-Futures leicht nachgaben, obwohl frühere Signale auf einen positiven Handelsbeginn hingedeutet hatten.

Die Wall Street sieht sich erheblichen Gegenwinden gegenüber, da eine falkenhafte Tonlage der Fed und eine Eskalation des Krieges im Nahen Osten die Indizes weiterhin belasten.

Die Anleger machten am Donnerstag einige Verluste wett, nachdem Israels Premierminister Netanyahu erklärt hatte, dass man die USA dabei unterstütze, die Straße von Hormus zu öffnen.

5 Dinge, die Sie vor Handelsbeginn an der Wall Street wissen sollten

1. Schwankungen am Ölmarkt prägen die Anlegerstimmung, seit dem Konflikt der USA und Israels mit Iran begann.

Die Preise blieben am Freitag volatil: Sie gaben zunächst nach, zogen im Handelsverlauf aber leicht an.

Ähnliche Volatilität zeigte sich bei Gold- und Silberpreisen.

Gold erholte sich teilweise am Freitag und notierte rund 0,3% höher bei $4.662,51 pro Unze, während Silber weiter stark nachgab und etwa 1,7% niedriger bei $71,62 pro Unze gehandelt wurde.

2. Am Freitag war auch im M&A-Sektor einiges los, da Unilever mitteilte, dass Gespräche mit McCormick & Co. über einen möglichen Verkauf seiner Lebensmittelsparte laufen.

Beide Unternehmen erklärten, die Gespräche würden fortgesetzt, warnten jedoch, dass keine Sicherheit besteht, dass ein Deal zustande kommt.

Würde der Abschluss erfolgen, kämen Unilever-Marken wie Marmite und Colman’s unter dasselbe Dach wie McCormicks Cholula-Hot-Sauce.

Dies wäre ein weiterer Schritt in Unilevers Vorstoß hin zu wachstumsstärkeren Kategorien in Schönheit und Körperpflege.

3. Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen am frühen Freitag leicht, da Anleger versuchten, die Auswirkungen der Nahostkrise auf die Märkte einzuschätzen.

Die 10-jährige Rendite, ein zentraler Maßstab für Kreditkosten, stieg um etwa 1,7 Basispunkte auf 4,3%.

Unterdessen zog die stärker zinssensitive 2-jährige Rendite um 3 Basispunkte auf 3,87% an, und die 30-jährige Rendite stieg um 1 Basispunkt auf 4,87%.

4. Die relative Entspannung der Ölpreise am Freitag reichte nicht aus, damit Anleger an den asiatischen Märkten ihre Gewinne halten konnten.

Der Handel in der Region war uneinheitlich: Hongkongs Hang Seng fiel um 1%, Shanghai gab 1,2% nach und Australiens S&P/ASX 200 verlor 0,8%.

Im Gegensatz dazu stieg Südkoreas Kospi um 0,3% und Indiens Sensex um 0,4%. Die verhaltene Sitzung in Asien folgte auf moderate Verluste an der Wall Street über Nacht.

5. Die Stimmung war in Europa ähnlich: Der paneuropäische Stoxx 600 lag am frühen Freitagshandel rund 0,9% im Plus.

Deutschlands DAX stieg um 1,4%, Frankreichs CAC 40 gewann 0,9% und Londons FTSE 100 legte um 0,6% zu, da Banken- und Bauaktien die Erholung anführten.

Die Anleger agieren vorsichtig, da die Zentralbanken in Europa ihre Zinssätze in jüngsten Sitzungen unverändert ließen und den Iran-Konflikt als neue Unsicherheitsquelle bezeichneten.