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Dow Jones steigt um 530 Punkte: Darum steigen die Aktien heute

Dow Jones steigt um 530 Punkte: Darum steigen die Aktien heute
Ananthu C U
25. März 2026, 14:43 PM
  • US‑Aktien steigen, nachdem Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran den Ölpreis drücken.
  • Öl und Zinsen treiben die Märkte; Inflationsängste begrenzen das Aufwärtspotenzial.
  • Technologieaktien führen die Gewinne an; Kurssprung bei Arm stärkt Chiphersteller.

Die Wall Street eröffnete am Mittwoch höher, da Hoffnungen auf eine mögliche Deeskalation des Konflikts im Nahen Osten die Anlegerstimmung verbesserten und Befürchtungen über Störungen der Energieversorgung verringerten.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 1,17 % bzw. 538 Punkte, während der S&P 500 und der Nasdaq 100 um rund 1,03 % bzw. 1,08 % zulegten.

Auch Small‑Cap‑Werte legten zu, wobei der Russell‑2000‑Index um 0,45 % kletterte.

Deeskalationshoffnungen beflügeln Märkte, Öl fällt

Die Anlegeroptimismus wurde durch Berichte befeuert, wonach die Vereinigten Staaten einen Plan an Iran vorgeschlagen hätten, der auf ein Ende des Konflikts abzielt. 

Einem Bericht der New York Times zufolge wurde der Vorschlag — ein 15‑Punkte‑Plan — über Pakistan übermittelt, und mögliche Gespräche könnten in Pakistan oder der Türkei stattfinden.

Die Aussicht auf eine Beruhigung der Spannungen wurde positiv aufgenommen, woraufhin die Ölpreise deutlich fielen. Brent‑Rohöl und West Texas Intermediate sackten jeweils um 5 %, was die Risikobereitschaft unterstützte.

Die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus trug ebenfalls zur besseren Stimmung bei.

Unklarheit bleibt jedoch bestehen. Iranische Regierungsvertreter haben Verhandlungen mit Washington öffentlich dementiert, und die halb‑offizielle Nachrichtenagentur Fars erklärte später, Teheran werde US‑Bemühungen um einen Waffenstillstand nicht akzeptieren. 

Die militärischen Aktivitäten setzten sich zudem fort, es gab Berichte über zusätzliche US‑Truppenverlegungen in die Region.

Öl und Zinsen bleiben zentrale Markttreiber

Trotz der Rallye in den Futures warnten Analysten, dass die Märkte weiterhin sehr empfindlich auf Ölpreise und Zins‑erwartungen reagieren. 

Der jüngste Anstieg der Rohölpreise hat Inflationssorgen wiederbelebt und erschwert die Perspektive für Zentralbanken.

Laut CME FedWatch‑Daten kalkulieren die Märkte derzeit keine Leitzinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr ein, verglichen mit Erwartungen auf zwei Senkungen, bevor der Konflikt eskalierte.

„Wir sehen das weiterhin als einen nur vom Öl getriebenen, eindimensionalen Markt“, sagte Michael Kantrowitz von Piper Sandler in einem CNBC‑Bericht. „Öl und Zinssätze treiben den Aktienmarkt. Und fürs Erste denke ich, dass die Märkte angemessen für die aktuelle Lage bewertet sind, und wir werden weiter reagieren, wenn sich die Bedingungen entwickeln.“

Er fügte hinzu, dass die US‑Wirtschaft Ölpreise im Bereich von $90 bis $100 verkraften könne, während anhaltende Inflation und höhere Zinsen die Aktienbewertungen belasten könnten.

Unterdessen warnte BlackRock‑Chef Larry Fink, dass Öl auf $150 pro Barrel steigen und eine globale Rezession auslösen könnte, sollte der Iran auch nach dem Ende des Kriegs eine Bedrohung bleiben.

Technologie- und globale Aktien führen die Gewinne an

Technologieaktien führten die Gewinne an und wurden durch Entwicklungen im Halbleitersektor gestützt. 

Die Aktien von Arm Holdings stiegen um etwa 15,59 %, nachdem das Unternehmen einen neuen AI‑Datenzentrums‑Chip vorgestellt hatte, von dem erhebliche Umsätze erwartet werden.

Auch andere Chiphersteller wie Intel, Marvell Technology und Nvidia zogen an.

Auch chinesische Technologieaktien legten zu: JD.com und Alibaba stiegen um mehr als 4 % bzw. 2 %, nachdem Regulierungsbehörden ein Ende der Preiskriege im Essensliefersegment gefordert hatten.

Andernorts kletterte Robinhood um 7 % nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von $1.5 billion, während raumfahrtbezogene Aktien auf Berichte reagierten, wonach SpaceX möglicherweise bald einen Börsengang anmelden könnte.