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Intel und AMD steigen nach Berichten über CPU-Preiserhöhungen

Intel und AMD steigen nach Berichten über CPU-Preiserhöhungen
Ananthu C U
25. März 2026, 16:25 PM
  • Intel und AMD steigen, da CPU-Preiserhöhungen auf starke Nachfrage hindeuten.
  • Chipknappheiten treiben Lieferzeiten auf Monate und verknappen das Angebot.
  • KI-Nachfrage und Preissetzungsmacht stärken das Anlegervertrauen.

Die Aktien von Intel Corporation und Advanced Micro Devices stiegen am Mittwoch, nachdem Berichte über geplante CPU-Preiserhöhungen auf anhaltende Lieferengpässe und starke Nachfrage im gesamten Halbleitermarkt hingewiesen hatten.

Intel-Aktien legten um 7,6 % zu, während AMD um 6,8 % zulegte, da Anleger positiv auf die Preissetzungsmacht in einem sich verengenden Chip-Umfeld reagierten.

CPU-Preiserhöhungen signalisieren starke Nachfrage

Einem Bericht von Nikkei Asia zufolge haben beide Unternehmen Kunden über Pläne informiert, die Preise für ihre CPU-Produktlinien anzuheben. Bei Intel sollen die Erhöhungen ab März wirksam werden, bei AMD ab April.

Quellen im Bericht erklärten, dass die CPU-Preise seit Jahresbeginn bereits mehrfach erhöht wurden, mit durchschnittlichen Anstiegen zwischen 10 % und 15 %. 

Bei einigen Produkten gab es noch deutlich stärkere Erhöhungen.

Die Preismaßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund sich verschärfender Lieferengpässe bei CPUs. 

Die Lieferzeiten haben sich deutlich verlängert: von zuvor ein bis zwei Wochen auf durchschnittlich acht bis zwölf Wochen, in einigen Fällen bis zu sechs Monaten.

Die knapper werdende Verfügbarkeit übt Druck auf Serverhersteller und andere Kunden aus, die auf zeitnahe Prozessorlieferungen angewiesen sind — besonders da die Nachfrage nach Rechenleistung weiter steigt.

Anleger werten die Fähigkeit, in einem solchen Umfeld Preise zu erhöhen, als positives Signal. Das deutet darauf hin, dass die Nachfrage robust genug bleibt, um höhere Kosten zu tragen, was Margen und Gewinne künftig stützen könnte.

Die Engpässe setzen zudem Serverhersteller unter Druck, die sowohl bei Intel als auch AMD eine engere CPU-Verfügbarkeit verzeichnen, während die Nachfrage nach Rechenleistung weiter wächst.

Intel profitiert von Produkt- und Fertigungsdynamik

Intels Aktie erhielt zusätzliche Unterstützung durch jüngste Produkt- und Fertigungsentwicklungen, darunter die Einführung der für Unternehmenskunden ausgerichteten Core Ultra Series 3-Chips.

Die neuen Chips werden mit der fortschrittlichen 18A-Prozesstechnologie des Unternehmens gefertigt und signalisieren Fortschritte bei den Bemühungen, die eigene Fertigungskapazität zu stärken.

Die Markteinführung signalisiert Fortschritte in Intels Bestrebungen, sich wieder als führender Halbleiterfertiger zu etablieren. 

Das Unternehmen investiert stark, um sein Foundry-Geschäft auszubauen und Chips nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch für externe Kunden zu fertigen.

Intel hatte die Consumer-Version dieser Prozessoren mit dem Codenamen Panther Lake bereits Anfang des Jahres eingeführt. Die schnelle Nachfolge mit Enterprise-Varianten deutet auf die Einsatzbereitschaft für eine breitere Implementierung hin.

Die Strategie des Unternehmens setzt den Vorstoß fort, sich wieder als führender Chiphersteller zu etablieren, einschließlich der Konkurrenz im Foundry-Geschäft, in dem es Chips für externe Kunden fertigt.

Lieferengpässe und KI-Nachfrage prägen den Ausblick

Der breitere Halbleitermarkt steht weiterhin unter Druck durch Lieferengpässe, einschließlich Knappheiten bei Speicherchips und CPUs.

Gleichzeitig steigt die Nachfrage weiter, insbesondere durch KI-Anwendungen und Rechenzentrumsinfrastruktur.

Branchenanalysten weisen zudem darauf hin, dass die Nachfrage aus dem Unternehmensbereich ein zentraler Treiber für Intel bleibt, da große Organisationen Rechensysteme in großem Umfang erwerben.

Trotz der Lieferprobleme hat die Kombination aus Preissetzungsmacht, starker Nachfrage und anhaltender Produktinnovation das Anlegervertrauen in Intel und AMD gestärkt und positioniert sie, vom weiteren Wachstum in den KI- und Rechenzentrums-Märkten zu profitieren.