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S&P 500 steigt, Dow Jones legt 300 Punkte zu – Hoffnungen auf Iran-Waffenstillstand

S&P 500 steigt, Dow Jones legt 300 Punkte zu – Hoffnungen auf Iran-Waffenstillstand
Ananthu C U
25. März 2026, 21:48 PM
  • Dow und S&P 500 steigen, da Ölpreise im Zuge von Hoffnungen auf einen Iran-Waffenstillstand fallen.
  • Märkte bleiben volatil, da aus den US‑Iran-Gesprächen gemischte Signale kommen.
  • Tech- und Reiseaktien gewinnen, da der Ölpreisrückgang die Stimmung hebt.

Die Wall Street schloss am Mittwoch höher, da nachgebende Ölpreise und Hoffnungen auf einen möglichen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und Iran die Anlegerstimmung hoben, obwohl die Unsicherheit rund um den Konflikt weiter bestand.

Der Dow Jones Industrial Average legte um 305,43 Punkte bzw. 0,66 % zu und schloss bei 46.429,49. 

Der S&P 500 stieg um 0,54 % auf 6.591,90, während der Nasdaq Composite um 0,77 % zulegte und bei 21.929,83 schloss.

Ein Rückgang der Rohölpreise stützte die Märkte und erneuerte die Zuversicht, dass diplomatische Bemühungen die Spannungen im Nahen Osten verringern könnten, einem wesentlichen Treiber der Volatilität in den jüngsten Handelssitzungen.

Ölpreise fallen, da Hoffnungen auf Waffenstillstand aufkommen

Die Anlegerstimmung verbesserte sich nach Berichten, wonach die Vereinigten Staaten einen Vorschlag an den Iran übermittelt hätten, der auf ein Ende des Konflikts abziele. 

Laut Medienberichten wurde der Plan—angeblich ein 15-Punkte-Vorschlag—über Pakistan übermittelt, was Hoffnungen auf eine mögliche Deeskalation schürte.

Die Signale blieben jedoch gemischt. 

Iranische Staatsmedien deuteten an, dass Teheran das US-Waffenstillstandsangebot ablehnen und stattdessen eigene Bedingungen vorschlagen werde, darunter die Kontrolle über die Straße von Hormuz. 

Der iranische Außenminister bemerkte zudem, dass, obwohl Vorschläge geprüft würden, Nachrichtenübermittlungen keine formellen Verhandlungen darstellten.

Die Ölpreise fielen als Reaktion auf diese Entwicklungen deutlich. 

West Texas Intermediate-Rohöl (WTI) fiel um 2,2 % und schloss bei $90,32 je Barrel, während Brent-Rohöl um 2,17 % auf $102,22 zurückging. 

Auch die Renditen von Staatsanleihen gaben im Zuge des Ölpreisrückgangs nach.

Trotz des Rückgangs bleiben die geopolitischen Risiken erhöht. 

Berichte, wonach die USA zusätzliche Truppen in die Region verlegen könnten, unterstrichen die Zerbrechlichkeit der Lage.

Märkte bleiben von Schlagzeilen getrieben angesichts der Unsicherheit

Der Handel blieb während der Sitzung volatil, da Anleger auf widersprüchliche Entwicklungen an der geopolitischen Front reagierten.

Analysten stellten fest, dass bereits begrenzte Anzeichen von Kommunikation zwischen den beiden Seiten ausreichten, um die Risikoneigung zu stützen, zumal die Straße von Hormuz als wichtige Route für weltweite Öltransporte Bedeutung hat.

Die Märkte haben ihre Erwartungen an die Geldpolitik bereits angepasst: Laut Daten von CME FedWatch rechnen Händler nicht mehr mit Zinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr.

Technologie- und Reiseaktien führen die Gewinne an

Die Gewinne waren breit gestreut, wobei Technologieaktien den großen Indizes einen bedeutenden Schub verliehen. 

Die Aktien von Nvidia, Advanced Micro Devices und Intel zogen während der Sitzung ebenfalls an.

Der Rückgang der Ölpreise beflügelte zudem Sektoren, die empfindlich auf Treibstoffkosten reagieren. 

Fluggesellschafts- und Kreuzfahrtaktien legten zu, wobei der S&P Composite 1500 Passenger Airlines Index den Gesamtmarkt übertraf.

Unter den weiteren Gewinnern zog Arm Holdings nach der Vorstellung eines neuen KI-Rechenzentrumschips deutlich an, während Robinhood Markets nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar zulegte.

Der Small-Cap-Russell-2000-Index erreichte zudem ein Zwei-Wochen-Hoch und spiegelte die zunehmende Risikoneigung wider.

Dennoch bleiben die Märkte angesichts ungelöster geopolitischer Spannungen und anhaltender Inflationssorgen sensibel gegenüber Entwicklungen im Nahen Osten. 

Vorerst scheinen Anleger vorsichtig optimistisch und wägen Hoffnungen auf eine Deeskalation gegen das Risiko weiterer Störungen der globalen Energiemärkte ab.